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Letztes Update: 30. Januar 2024
Der Schlüssel zu glücklichen Website-Besucher:innen ist hervorragender Content, natürlich für Suchmaschinen optimiert. Gute Texte haben gleich mehrere Funktionen:
- Sie bieten den Nutzer:innen einen Mehrwert hinsichtlich des publizierten Themas,
- halten die User:innen auf der Website (Optimierung der Sitzungsdauer),
- machen Lust auf andere Inhalte (Optimierung der Absprungrate) und
- regen zur Interaktion an (z.B. Kommentare, Bewertungen, Teilen in sozialen Kanälen wie Facebook).
Deswegen buhlen im Bezug auf die Erstellung von suchmaschinenoptimierten Texten sehr viele SEO-Agenturen um die Gunst von Unternehmen. Später kommt bei den Kund:innen leider oft das böse Erwachen: obwohl die Inhalte alle aktuellen SEO-Standards erfüllen, rankt die Website dennoch schlecht. Warum SEO bei der Erstellung von Inhalten nicht alles ist, du aber in Suchmaschinen dennoch gut rankst, erfährst du in diesem Artikel.

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Wie SEO-Texte NICHT sein sollten
Die Suchmaschinenoptimierung ist ein breites Fachgebiet, das weit mehr umfasst als die Optimierung von Texten. Texte wiederum haben mehr Funktionen, als einer Website zu einem guten Ranking zu verhelfen. Dennoch gibt es natürlich Möglichkeiten, deine Texte so zu gestalten, dass User:innen und Suchmaschinen glücklich sind. Ehe wir uns dem widmen, möchten wir zunächst darüber sprechen, wie SEO-Texte im Jahr 2024 nicht aussehen sollten.
Die Google Search Essentials (ehemals Google Webmaster Guidelines) sind von Google entwickelte Richtlinien für Webmaster. Google gibt in diesen Richtlinien an, was einer Website dabei hilft, besser gefunden zu werden. Diese Guidelines sind dabei nicht nur als ungefähre Richtwerte zu betrachten – Verstöße können dazu führen, dass die Seite im Ranking sinkt oder sogar abgestraft wird! Im Worst Case kann es sogar zu einem Delisting kommen, was bedeutet, dass die Website aus dem Google-Index entfernt wird und somit nicht mehr über die Suchmaschine gefunden werden kann.
Abgestraft werden unter anderem folgende Methoden:
- irrelevante Weiterleitungen
- doppelter oder identischer Inhalt auf mehreren Seiten
- Link-Stuffing
- versteckte Texte und Links
- Spam, z.B. Keywordstuffing
Wie SEO-Texte sein sollten
Bei der Content-Erstellung solltest du den Fokus stattdessen stets auf deine Nutzer:innen legen. Du musst nicht jeden Text suchmaschinenoptimieren und auch SEO-Text-Generatoren oder ähnliche Spielereien kannst du dir getrost sparen. Viel eher solltest du versuchen, ein tiefes Verständnis für deine Zielgruppe und ihre Bedürfnisse zu entwickeln. Die Menschen hinter den Bildschirmen wünschen sich aktuelle, detaillierte Informationen zu Themen, die sie interessieren. Texte, die User:innen hilfreiche Antworten auf für sie relevante Fragen geben werden besser performen als solche, die zwar Keywords, aber keine passenden Inhalte bieten.
Was wir damit sagen möchten: du kannst auch mit Texten, für die du beispielsweise vorher keine Keyword-Recherche durchgeführt hast, gut ranken. Wenn du Suchmaschinenoptimierung jedoch bewusst einsetzt, erhöhst du die Chance, weit oben bei Google zu landen. Besonders Blogs laden dazu ein, das Texten für SEO zu üben, da du in den einzelnen Artikeln in der Regel ein Thema vertiefend behandelst. Worauf solltest du bei deinen Texten achten?
„User First“-Ansatz
Beim Texten solltest du immer vor Augen haben, für wen du den Content erstellst. Denke daher nicht nur in Keywords, sondern in erster Linie in Bedürfnissen. Zwar optimieren wir für Suchmaschinen – aber mit dem Hintergrund, deren Nutzer:innen zu erreichen. Die Frage, was den Suchenden am besten weiterhilft, ist daher wesentlich relevanter als die Frage, was Google gerne in einem Text haben möchte. Ein gutes Beispiel für übereifrige SEO sind Texte mit falschen Leerzeichen oder fehlerhafter Grammatik, die verhindern sollen, dass das Keyword verändert werden muss. Stoßen Leser:innen auf eine solche Seite, sind sie im besten Fall irritiert oder auch verärgert – im schlimmsten Fall verlassen sie die Seite gleich wieder. Du schadest du dir am Ende nur selbst, denn auch Absprungrate und Verweildauer sind Rankingfaktoren.
Inhalte mit Relevanz
Ein relevanter Text beantwortet die Fragen der Lesenden so umfassend, dass sie keine neue Suche mehr starten müssen. Sucht jemand beispielsweise nach Informationen über Local SEO, dann lohnt es sich, die wichtigsten Fragen zum Thema in einem Blogartikel zu beantworten. Überleg dir, welche Fragen sich echte Menschen, die danach suchen, stellen könnten. Einfach 20 Mal „Local SEO“ in einen Text zu packen bietet keinen Mehrwert – darauf einzugehen, wie man diese spezielle Form von SEO einsetzen kann schon eher. Natürlich ist es hinsichtlich der Keyword-Rankings wichtig und logisch, dass bestimmte Keywords in den Texten vorkommen. Allerdings sollen diese niemals unnatürlich oder in ungebräuchlichen Variationen eingebaut werden.
Auch für Google ist es viel wichtiger, dass Texte spannend, einzigartig und informativ sind. Seit dem Google Panda Update durchsuchen die Google-Crawler Websites nach qualitativ schlechten oder minderwertigen Inhalten und strafen diese sogar ab. Wenn du solchen Strafen entgehen willst, dann sollten die Texte auf deiner Website immer einen konkreten Nutzen haben und keinesfalls die Funktion eines Platzfüllers einnehmen. Qualitativ hochwertigen (und einzigartigen) Content zu erzeugen ist mit Sicherheit nicht einfach. Zu groß ist die Versuchung, bereits vorhandene Texte zu zitieren oder einfach umzuschreiben. Besonders wenn man unter Zeitdruck steht oder das Grundwissen über ein bestimmtes Thema ohne Recherche kaum bewältigbar ist. Dennoch solltest du dir immer dessen bewusst sein, dass kopierte oder lieblos formulierte Texte vielleicht kurzfristige SEO-Erfolge mit sich bringen, auf lange Sicht gesehen aufgrund der ständigen Weiterentwicklung des Google-Algorithmus jedoch fast immer schaden.
Keyword-Recherche
Verschiedene Keyword-Tools geben dir einen guten Überblick darüber, nach welchen Begriffen deine Zielgruppe sucht. Als ersten Anhaltspunkt kannst du aber auch die Google-Autovervollständigung als Anhaltspunkt nutzen. Egal, für welches Tool oder welche Variante du dich entscheidest – das Ziel ist immer, die Fragen deiner potenziellen Kund:innen herauszufinden. So kommst du zu den passenden Keywords und findest einen Anknüpfungspunkt für deinen Text. Wichtig ist, dass du das gewählte Thema ganzheitlich betrachtest und passende, laut Keyword-Recherche relevante Begriffe variierst.
Kontext
Wie bereits angesprochen, solltest du deinen Text immer als großes Ganzes betrachteten. Auch Keywords sind nie losgelöst vom Kontext zu sehen. Obwohl viele Personen nach einem Thema suchen, sind ihre Beweggründe ganz unterschiedlich. Verwende daher auch immer semantisch verwandte Begriffe, die in das Themengebiet deines Artikels fallen. So erhöhst du die Chancen, Menschen zu erreichen und letztendlich ihre Fragen zu beantworten. Auch Suchmaschinen erhalten dadurch ein Zeichen, dass es bei dir wirklich um ein bestimmtes Thema geht. Je mehr semantisch wichtige Begriffe in deinem Text vorkommen, desto eher schätzen Crawler sie als relevant ein.
Verschiedene Keyword-Varianten
Wie bereits angesprochen, ist es für Leser:innen extrem störend, Texte zu lesen, die grammatikalische Fehler aufweisen, um Keywords nicht verändern zu müssen. Auch wenn du dein auserkorenes Ziel-Keyword so oft wie möglich in seiner Ursprungsform einsetzen möchtest: denk an die Menschen! Dein SEO-Text sollte angenehm und fehlerfrei lesbar sein. Dazu musst du auch Variationen des Keywords in Kauf nehmen, wenn du so Fehler im Lesefluss verhindern kannst. Auch der Google-Algorithmus wird immer klüger und erkennt und toleriert solche kleinen Veränderungen. Hab also keine Angst davor, dein Keyword beispielsweise auch einmal im Plural zu verwenden oder die Reihenfolge der Satzglieder abzuändern.
Textlänge
Obwohl sich einige Mythen zur Textlänge seit geraumer Zeit halten, gibt es keine verbindliche Empfehlung für die Länge eines SEO-Textes. In erster Linie sollte er schließlich relevant, hilfreich und informativ sein. Zudem kommt es auch auf die Fragestellung an. Wenn du komplexe Sachverhalte klären möchtest und dein Thema viele Fragen aufwirft, kann ein Text mit 3.000 Wörtern gerade ausreichend sein. Bei anderen Fragen ist vielleicht schon nach 300 Wörtern alles geklärt. In diesem Fall solltest du es dabei belassen, da ein künstliches Aufbauschen vermutlich ungewünschte Absprungeffekte auslöst. Gelungen ist ein Text dann, wenn keine weitere Fragen offenbleiben – nicht nach dem Erreichen einer bestimmten Wortanzahl. Verschiedene Ranking-Studien zeigen jedoch, dass vor allem lange Texte mit 2.000 Wörtern oder mehr gut ranken. Dies liegt vermutlich daran, dass ein Thema in einem langen Text wirklich umfangreich behandelt werden kann und ein guter semantischer Kontext entsteht.
Optik
Nicht nur der Inhalt deiner Texte ist wichtig, sondern auch ihre Optik. Beinahe 80% der User:innen überfliegen Texte nur. Daher ist es besonders wichtig, dass deine Texte gut strukturiert und angenehm zu lesen sind. Im Sinne der Übersichtlichkeit solltest du auch auf Absätze und Zwischenüberschriften achten. Mit optischen Hervorhebungen, beispielsweise fett geschriebenen Wörtern, leitest du die Leser:innen durch den Text.
Aktualität
Aktuelle Inhalte sind maßgeblich, um Leser:innen zu gewinnen. Aktualität bedeutet dabei jedoch nicht immer komplett neue Artikel zu produzieren, sondern auch, die vorhandenen Inhalte regelmäßig zu aktualisieren. Dieser Artikel ist ein hervorragendes Beispiel, da er in seiner Ursprungsversion bereits 2017 verfasst und seither regelmäßig ergänzt und aktualisiert wurde. Durch Content-Updates verhinderst du nicht nur Artikel-Leichen, sondern lässt auch die Suchmaschinen wissen, dass es bei dir stets neue und relevante Informationen gibt.
Nutzer-optimierte SEO-Texte von MONOBUNT
SEO-Texte schreibt man nicht für die Suchmaschinen, sondern für die Menschen. Daher sind wir auch mit dem Begriff nicht ganz zufrieden. Anstatt es Google rechtmachen zu wollen, solltest du in erster Linie an deine Leser:innen denken und ihnen wichtige Informationen in ansprechender Optik zur Verfügung stellen. Wenn du dich mit den Fragen deiner Zielgruppe beschäftigst und dafür relevante Keywords ausfindig machst, hast du schon viel richtig gemacht! So weit zur Theorie – oder hast du noch Fragen zur richtigen Textierung für deine Website? Dann kontaktiere uns noch heute! Wir erstellen dir gerne ein Konzept für nachhaltige Website-Texte, welche deinen Besucher:innen einen klar erkennbaren Mehrwert bieten. Wirf auch gerne einen Blick auf unsere anderen Leistungen. Wir freuen uns auf deine Anfrage!
Ein Kommentar
Sehr gut und interessant geschrieben!