LEISTUNGEN VON MONOBUNT

Server-Side Tracking

Weil wir daran glauben, dass bessere Datenqualität und Datenkontrolle entscheidend für den Erfolg digitaler Strategien unter gleichzeitiger Einhaltung von gesetzlichen Vorgaben sind, setzen wir uns für die Verbreitung von Server Side Tracking ein, um Unternehmen präzise und effiziente Analysen zu ermöglichen.

Wo sind meine Daten hin?

Die Abschaffung von Third Party Cookies, die zunehmende Nutzung von AdBlockern, die Einhaltung von DSGVO-Vorgaben und Cookie-Richtlinien machen die Datenanalyse (z.B. mit Google Analytics 4) und das Tracking von Webpräsenzen und Digital Marketing-Kampagnen (z.B. Google Ads, Microsoft Ads, Meta Ads, TikTok Ads uvm.) immer schwieriger und komplexer

Durch Server-Side Tracking (auch Server-Side Tagging genannt) können Sie jetzt zu einem Großteil wieder die Hoheit und Kontrolle über Ihre wertvollen Daten zurückgewinnen. Wir bei MONOBUNT haben uns dabei auf die Analyse, Integration und Optimierung von Server-Side Tracking (SST) innerhalb des sGTM Containers (serverseitiger Google Tag Manager) spezialisiert.

Third Party Cookies Beispiel
Stape Logo

Was ist serverseitiges Tracking?

Egal ob GA4, Google Ads Conversion Tracking oder Facebook CAPI – serverseitiges Tracking ermöglicht eine verbesserte Datenqualität und genauere Conversion-Messungen bei gleichzeitig reduzierten Ladezeiten der Website durch Auslagerung der Marketing Tags auf die Serverseite.

Durch die Verwendung der Lösung unseres Integrations-Partners Stape können wir dabei kosteneffiziente und maßgeschneiderte Lösungen für Webseiten aller Größen anbieten. Bei Stape handelt es sich um ein Unternehmen aus Estland, das für die eigene Infrastruktur zu 100% Cloud Server auf EU-Gebiet nutzt.

Die monatlichen Kosten skalieren dabei mit der Anzahl der Requests (und damit mit der Anzahl der verwendeten Tracking-Tags bzw. auch Ihrem Erfolg), wobei die (transparente) Kostenstruktur bei Stape das serverseitige Tracking nun auch erstmals für kleinere und mittlere Webseiten ermöglicht.

Wie richtet man serverseitiges Tracking ein?

Schritt 1: Bestandsanalyse und Tracking-Plan

Um Ihnen ein maßgeschneidertes Setup anbieten zu können, müssen wir zunächst wissen, welche Daten Sie auf der Serverseite tracken wollen. Das verwendete CMS (z.B. WordPress, Shopify, Magento) spielt ebenso eine Rolle wie die Tags, die im serverseitigen Google Tag Manager Container (sGTM) eingerichtet werden sollen. Beispiele für solche Tags sind Google Analytics 4, Google Ads Conversion Tracking, Facebook CAPI, LinkedIn CAPI oder TikTok Ads.

Grafik für Tools die von Stape unterstützt werden
Adminoberfläche eines Stape sGTM Containers

Schritt 2: Konfiguration von sGTM

Durch die Verwendung der All-in-One-Lösung des Anbieters Stape können wir die Komplexität des Setups auf ein Minimum reduzieren. Sie müssen keine komplexen Google Cloud- oder AWS Konten erstellen oder konfigurieren. Wir laden Sie zu unserem Agenturkonto ein und benötigen abgesehen davon lediglich Zugang zur DNS-Verwaltung, zu Ihrem Google-Tag-Manager-Web-Container und einen Admin-Zugang für Ihre Website.

Schritt 3: Setup von sGTM-Container und sGTM-Tags

Beim Setup von serverseitigem Tracking (sGTM) wird auch der klassische Webcontainer (webGTM) weiterhin benötigt. Die Tags werden teilweise weiterhin im webGTM, teilweise im sGTM und teilweise in beiden Containern angelegt (z.B. Facebook CAPI). Aufgrund der initialen Bestandsanalyse wissen wir, welche Tags wie und wo eingerichtet werden müssen. Daher können wir nun alle notwendigen Einstellungen tätigen und anschließend auf Ihre Funktionalität testen.

Übersicht eines sGTM Containers
Grafik hinsichtlich AdBlocker und Tracking Protections

Schritt 4: Monitoring, Updates und Support

Mit der Implementierung der Tags ist die Integration des serverseitigen Trackings nicht abgeschlossen. Gerade in der Anfangsphase nach der Umstellung ist ein kontinuierliches Monitoring essenziell. Wir stehen Ihnen darauf hin auch im laufenden Betrieb unterstützend und beratend zur Seite. Außerdem führen wir auf Wunsch gerne auch Adaptionen und Ergänzungen für Sie durch und achten darauf, dass das sGTM-Setup immer auf dem letzten Stand ist.

Consent Management und Server-Side Tracking

Aufgrund der Vorgaben der EU-Cookie-Richtlinie sind Sie bekanntermaßen dazu verpflichtet, ein Consent Management Tool wie z.B. den von uns empfohlenen CookieBot auf Ihrer Webseite im Einsatz zu haben. Diese Consent Management Platform (CMP) lässt sich perfekt in das serverseitige Tracking-Setup integrieren.

Cookiebot Certified Partner
Google Consent Mode v2 und DMA

Durch die Kombination von serverseitigem Tracking und CookieBot CMP erfüllen Sie die Vorgaben rund um den Google Consent Mode v2, der seit Einführung des Digital Market Acts (DMA) der EU am 6. März 2024 erforderlich ist, um Tools wie Google Analytics oder Google Ads effektiv nutzen zu können.

Auf Basis der GCS-Parameter lassen sich sämtliche Analyse- und Marketing-Tags auch im Server Container je nach Zustimmung der Nutzer:innen aussteuern. Sowohl im erweiterten, als auch im [empfohlenen] einfachen Zustimmungsmodus (Advanced Consent Mode bzw. Basic Consent Mode).

Weitere Vorteile von Server-Side Tracking

Bereicherung von Nutzerdaten

Serverseitiges Tracking bietet einige fortgeschrittene Möglichkeiten, die bisher im Webtracking nicht verfügbar oder schwer zu implementieren waren. So können Sie Ihre Daten beispielsweise mit GEO-Headern, User Agent Informationen oder User ID Daten anreichern. Dadurch erreichen Sie ein klares Verständnis des Nutzerverhaltens, das höheres Engagement und mehr Conversions ermöglicht. Ebenfalls können z.B. Facebook Conversion API Daten mit Nutzer-Parametern oder Offline-Ereignissen angereichert werden.

Grafik für Bereicherung von Nutzerdaten
Grafik für Datensicherheit

Verbesserung der Datensicherheit

Serverseitiges Tracking ermöglicht, persönlich identifizierbare Informationen (PII) zu anonymisieren oder zu entfernen, bevor Sie an einen Service wie z.B. Google Analytics 4 gesendet werden. Beispielsweise können aus der IP Adresse das letzte (192.168.2.X) oder die letzten beiden Oktets (192.168.X.X) entfernt werden. Durch serverseitiges Tracking haben Sie also die volle Kontrolle über Ihre Daten und sind daher auch besser für mögliche zukünftige Datenschutz-Entscheidungen („Schrems III“) rund um das Data Privacy Framework vorbereitet.

Verbesserung der Ladezeiten der Website

Die Ladezeit Ihrer Website korreliert stark mit der Absprungrate. Je schneller eine Seite lädt, desto besser ist dies für Ihre Nutzer und für Ihr Ranking in den Suchmaschinen. Besonders seit Google das Mobile-First-Indexing und die Core-Web-Vitals eingeführt hat, spielt die Geschwindigkeit eine entscheidende Rolle.

Durch die Verlagerung der Marketing-Tags von der Website in den Server-Container wird die Menge an JavaScript auf der Website reduziert, wodurch sie schlanker und schneller wird. Hier konnten wir bei komplexen Setups Verbesserungen von bis zu 1 Sekunde (!) messen.

Server-Side Tracking wirkt sich also indirekt positiv auf die organischen Rankings aus und ist damit ein Faktor bei der Suchmaschinenoptimierung (SEO).

Grafik für schnellere Ladezeiten

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Häufige Fragen zu Server Side Tracking (FAQ)

Server-Side-Tracking ist eine Methode zur Erfassung und Verarbeitung von Nutzerdaten, bei der die Datenerfassung direkt auf dem Server stattfindet, anstatt auf der Client-Seite (wie im Browser eines Nutzers). Im Gegensatz zum Client-Side-Tracking, bei dem Daten über JavaScript-Codes im Browser gesammelt werden, ermöglicht das Server-Side-Tracking eine zentralisierte und kontrollierte Sammlung von Daten.

  • Bessere Datenqualität: Da die Daten direkt auf dem Server verarbeitet werden, sind sie weniger anfällig für Manipulation oder Blockierung durch Ad-Blocker und Anti-Tracking-Tools, was zu präziseren und zuverlässigeren Daten führt.
  • Schnellere Ladezeiten: Durch die Entlastung des Browsers und Reduktion der Anzahl an JavaScript-Elementen, die auf der Client-Seite ausgeführt werden müssen, können Webseiten schneller geladen werden.
  • Höhere Sicherheit und Datenschutz: Da Daten zentral auf dem Server verarbeitet und gespeichert werden, kann der Zugang besser kontrolliert und gesichert werden. Dies erleichtert die Einhaltung von Datenschutzbestimmungen wie der DSGVO.
  • Flexibilität: Server-Side-Tracking bietet mehr Flexibilität bei der Integration und Verarbeitung von Daten aus verschiedenen Quellen, was komplexere und detailliertere Analysen ermöglicht.
  • Skalierbarkeit: Durch die Verarbeitung von Daten auf dem Server können Unternehmen leichter skalieren und große Mengen an Daten effizienter handhaben.

Diese lassen sich transparent bei unserem Integrationspartner Stape einsehen. Der Pro-Plan um 20 EUR/Monat inkludiert bis zu 500.000 Anfragen (Requests) im Monat. Dies ist für kleinere und mittlere Websites zumeist ausreichend.

Da die Datenerfassung und -verarbeitung auf dem Server und nicht im Browser des Nutzers stattfindet, wird die Anzahl der JavaScript-Skripte, die auf der Client-Seite ausgeführt werden müssen, verringert. Dies führt zu einer Entlastung des Browsers und schnelleren Ladezeiten für die Nutzer. Viele Tracking-Skripte laden zusätzliche Ressourcen von Drittanbietern, was die Ladezeiten verlangsamen kann. Da Server-Side-Tracking direkt auf dem Server stattfindet, entfällt die Notwendigkeit, Drittanbieter-Skripte im Browser des Nutzers zu laden.

Bei Server-Side-Tracking werden alle Daten zentral auf dem Server gesammelt und verarbeitet. Dies ermöglicht eine bessere Kontrolle und Überwachung darüber, wie Daten erfasst, gespeichert und genutzt werden, was das Risiko von Datenschutzverletzungen verringert. Durch die Verlagerung der Datenerfassung vom Client (Browser) auf den Server müssen weniger oder gar keine Skripte von Drittanbietern mehr auf der Website des Nutzers geladen werden. Dies minimiert das Risiko, dass Drittanbieter Zugriff auf sensible Nutzerdaten erhalten.

Die Dauer der Implementierung von Server-Side-Tracking kann je nach Komplexität der Anforderungen und der vorhandenen Infrastruktur stark variieren. Für kleinere Websites oder einfache Implementierungen kann die Einrichtungszeit relativ kurz sein, oft wenige Tage bis zu einer Woche. Für größere Websites oder komplexere Anforderungen, wie die Integration mit mehreren Datenquellen oder fortschrittliche Analysefunktionen, kann die Implementierung mehrere Wochen bis Monate in Anspruch nehmen.

Ja, Server-Side-Tracking kann sinnvoll bei der Vermeidung von Ad-Blockern und Anti-Tracking-Tools eingesetzt werden. Ad-Blocker und Anti-Tracking-Tools arbeiten in der Regel auf der Client-Seite, indem sie bekannte Tracking-Skripte und Tracker-Domains blockieren. Da Server-Side-Tracking auf dem Server stattfindet und nicht direkt im Browser des Nutzers ausgeführt wird, ist es für diese Tools schwieriger, die Tracking-Aktivitäten zu erkennen und zu blockieren. Im Gegensatz zu Client-Side-Tracking, bei dem JavaScript-Codes im Browser des Nutzers ausgeführt werden, findet Server-Side-Tracking auf dem Server statt. Da keine direkten Tracking-Skripte im Browser geladen werden, gibt es weniger Hinweise für Ad-Blocker, um die Datenerfassung zu erkennen und zu unterbinden.