tl;dr Wir erklären dir, was ein SEO-Check ist, warum er bei der Bestandsanalyse jeder Webpräsenz empfohlen wird, welche Bestandteile er umfasst und welche konkreten Bereiche deiner Website von einem solchen Check behandelt werden.

Letztes Update: 21. März 2023

Du willst die organische Sichtbarkeit deiner Website mit SEO-Maßnahmen verbessern? Ein SEO-Check ist bei jedem Projekt der erste Schritt und dient der Bestandsaufnahme der aktuellen SEO-Situation einer Website oder eines Webshops. Er gibt Aufschluss darüber, welche technischen oder inhaltlichen Maßnahmen ergriffen werden müssen, um die Rankings von Inhalten und Keywords in Suchmaschinen wie Google oder Bing zu verbessern. Die Ergebnisse des Checks dienen als Grundlage für weitere Schritte zur Optimierung, um das Potenzial der Website voll auszuschöpfen.

Ein weiterer Vorteil eines SEO Checks ist, dass er eine seriöse Basis für weitere Arbeiten bietet. Wenn die SEO-Situation einer Website nicht klar ist, besteht die Gefahr, dass unnötige oder gar falsche Maßnahmen ergriffen werden, die das Ranking der Website möglicherweise nicht beeinflussen oder gar verschlechtern. Ein SEO-Check gibt daher eine klare Ausgangslage und ermöglicht eine gezielte, zielgerichtete und effektive Optimierung. Im nachfolgenden Artikel wollen wir dir erklären, warum es sich lohnt, einen SEO-Check durchzuführen.

SEO-Check

(c) Adobe Stock (287818179)

Wozu überhaupt ein SEO Check?

Ein SEO Check hat zunächst einmal die Funktion, den Status Quo einer Website zu ermitteln. Dadurch sollen Probleme erkannt werden, die guten organischen Rankings im Wege stehen. Aus technischer Sicht wird auch die Performance der Seite ermittelt und beurteilt. Aus den Ergebnissen werden letztendlich SEO Best Practices abgeleitet. Mittlerweile finden sich im Internet zahlreiche (kostenlose) Tools, die automatisiert Checks durchführen.

Lohnen sich kostenlose SEO-Tools für einen SEO Check?

Kostenlose SEO-Tools können für Einsteiger:innen einen ersten Überblick über den Zustand einer Website liefern. Es gilt jedoch zu bedenken, dass die meisten Tools in der unentgeltlichen Version oftmals nur einen eingeschränkten Funktionsumfang aufweisen. Zudem ist häufig nicht nachvollziehbar, wie die Daten ausgewertet werden. Ohne Vorkenntnisse oder Expertenwissen ist es außerdem kompliziert, die richtigen Rückschlüsse zu ziehen.

Daher ist es eigentlich immer ratsam, SEO-Expert:innen zu Rate zu ziehen. Hier greift dir das erfahrene SEO-Team von MONOBUNT bei der Erstellung eines SEO-Konzepts gerne unter die Arme. Wir selbst verwenden bei einer Bestandsaufnahme ausgewählte Tools wie beispielsweise SE Ranking, Screaming Frog SEO Spider und verschiedene Tools von Google.

Screaming Frog Screenshot
Ein Crawl mit Screaming Frog bildet oft die Basis eines SEO-Checks

Was analysiert MONOBUNT bei einem SEO Check?

Im Zuge der Analyse werden die wichtigsten SEO-Einflussfaktoren aus verschiedenen Bereichen untersucht. Der SEO-Check beleuchtet sowohl die OnPage-, die OffPage- als auch die nutzerbezogene Optimierung, die allesamt Einfluss auf das Ranking einer Seite nehmen. Dadurch können Fehler korrigiert und Maßnahmen für eine Optimierung definiert werden. Der Check ergibt einen Überblick über den Status Quo und lässt die Ableitung gezielter Maßnahmen zu.

Nachfolgend gehen wir auf die einzelnen Bereiche ein, auf die während eines SEO-Checks Bezug genommen wird.

Google- und Tracking-Setup

Unternehmen stecken viel Geld ins Digitalmarketing – sowohl in SEO als auch SEA, um für potenzielle Kundschaft im Netz sichtbar zu werden. Um von Beginn an sicherzustellen, dass die Maßnahmen wirksam sind und bei der Zielgruppe auch ankommen, sollte unbedingt ein Web Analytics & Tracking-Setup eingerichtet sein. Mit einem professionellen Tracking-Setup lassen sich viele wertvolle Informationen und KPIs sammeln. In der Praxis zeigt sich jedoch leider oft, dass durchschnittlich drei von vier vorhandenen Webanalyse-Tools falsch oder unzureichend konfiguriert sind.

Wahl des richtigen Webanalyse-Tools

Wenn du noch kein Tracking-Setup für dein Webprojekt eingerichtet hast, solltest du dich umgehend an die Auflistung jener Trackingthemen machen, die für dein Business relevant sind. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an Tools, aus denen du das für deine Bedürfnisse am besten geeignete Werkzeug auswählen kannst. Je nachdem, ob du eine Website oder einen Webshop betreibst, können Web Analytics oder Product Analytics für dich passender sein. Unsere Standardlösung für beide Zwecke ist Google Analytics 4. Mit PIWIK Pro und Matomo gibt es jedoch auch interessante Mitbewerber aus der EU. Dazu kommen noch einige Rising Stars, wobei hier stellvertretend PostHog genannt werden soll. Unser Expertenteam für Webanalyse und Tracking freut sich darauf, dir bei der Einrichtung deines idealen Tracking-Setups zu helfen!

Google Analytics
Eine Analyse des Google Analytics Setups ist Teil eines vollständigen SEO-Checks

Google Core Web Vitals

Wir haben in der Vergangenheit bereits darüber geschrieben, was die ominösen Google Core Web Vitals sind und warum sie für Webseitenbetreiber relevant sind. Kurz gesagt handelt es sich dabei um von Google entwickelte Kennzahlen, die standardisierte Aussagen über die technische Qualität einer Website erlauben. Die Analyse der Kennzahlen hilft zu verstehen, wie die User Experience auf einer Seite ist. Dabei geht es nicht um den Inhalt der jeweiligen Website, sondern um technische Aspekte. Die Core Web Vitals umfassen drei Werte:

  • LCP (Largest Contentful Paint): Ladezeit des größten sichtbaren Inhaltselement
  • FID (First Input Delay): Zeit zwischen Interaktion des Users und Reagieren des Browsers auf die Interaktion
  • CLS (Cumulative Layout Shift): Gesamtsumme der einzelnen Werte für unerwartete Layout-Veränderungen

Die Web-Vital-Werte sind über die Google Search Console, PageSpeed Insights oder auch Google Lighthouse einsehbar und werden für die mobile Seitenversion und jene für den Desktop separat ausgewiesen. Die Vitals beziehen sich immer nur auf eine URL. Deine Homepage und Kategorie- oder Produktseiten können sich demnach in der Leistung unterscheiden. Die Core Web Vitals dienen uns beim SEO-Check als Ausgangspunkt für mögliche technische Verbesserungen deines Webprojekts, wo z.B. beim Hosting, deinem verwendeten CMS oder deiner Plugins angesetzt werden kann.

Technical SEO

Technisches SEO ist ein Teilbereich der Suchmaschinenoptimierung, der Informationen über den technischen Zustand einer Seite in Hinblick auf die Anforderungen von Suchmaschinen liefert. Crawler von Suchmaschinen müssen ohne Probleme auf eine Seite zugreifen, sie crawlen und indexieren können. Mit technischem SEO schaffst du das Fundament dafür, dass weitere SEO-Maßnahmen aus dem Bereich der OnPage-Optimierung greifen. Nachfolgend stellen wir dir die wichtigsten Faktoren hinsichtlich technischem SEO vor:

SSL-Zertifikate

Im Rahmen der technischen Suchmaschinenoptimierung musst du unbedingt auf die Sicherheit deiner Website achten und ein SSL-Zertifikat einbinden. SSL-Zertifikate stellen sicher, dass alle Informationen, die zwischen einer Website und einem Server übertragen werden, verschlüsselt sind. Seit der Einführung der DSGVO im Mai 2018 stellt es sogar einen Datenschutzverstoß dar, wenn personenbezogene Daten auf deiner Seite unverschlüsselt verarbeitet werden. Ein SSL-Zertifikat schafft also nicht nur Vertrauen bei der Nutzerschaft deiner Website, sondern sorgt auch für Rechtskonformität.

Netzwerknutzlast

Wenn du Google PageSpeed Insights zum Testen deiner Website verwendest, wird dir bei einer Gesamtgröße deiner Seite von über 1,6 MB die Warnung „Sehr große Netzwerklasten vermeiden“ angezeigt. Als Netzwerklast werden jene Dateien (z.B. HTML, JavaScript, Bilder) bezeichnet, aus denen deine Website besteht und die vom Server auf deinen Browser heruntergeladen werden müssen. Je größer die Netzwerklast, desto länger dauert der Ladevorgang deiner Website. Und nichts nervt Nutzer:innen so sehr wie eine Website, die ewig lange lädt. Daher solltest du darauf achten, die Seitengröße so gering wie möglich zu halten, um deinen Besucher:innen eine gute User Experience zu ermöglichen.

Content Delivery Network

Ein Content Delivery Network (CDN) wie z.B. jenes von CloudFlare besteht aus einem weltweiten Verbund aus Servern. Wenn du deine Website auf ein CDN aufschaltest, werden deine Seiteninhalte sozusagen gespiegelt und bei Bedarf vom geographisch gesehen nächsten Server im Verbund ausgeliefert.  Ein Content Delivery Network ist vor allem für jene eine gute Wahl, die entweder sehr hohe Besucherzahlen verarbeiten müssen oder für einen zusätzlichen Schutz gegenüber Hackern und DDoS-Angriffen sorgen wollen.

Drittanbieter-Codes

Fast jede Website enthält Skripte von Drittanbietern, sprich Codes von einem externen Dienstleister wie z.B. Google, Microsoft oder Facebook. Drittanbieter-Codes können die Leistung deiner Website negativ beeinträchtigen, wenn die Einbindung in deiner Website nicht optimiert ist und die Codes deswegen zu lange laden. Im Zuge eines SEO-Checks geben wir dir Empfehlungen bei der Einbindung und Verwendung von Drittanbieter-Codes.

Seitengeschwindigkeit

Deine Seitengeschwindigkeit (Page Speed) ist ein von Google bestätigter Rankingfaktor, was die Optimierung zu einem essentiellen Bestandteil von technischen SEO-Arbeiten macht. Wenig überraschend lässt sich auch ein direkter Zusammenhang zwischen Seitengeschwindigkeit und Conversion Rate feststellen, da viele User:innen den Websitebesuch abbrechen, wenn eine Seite zu langsam lädt. Innerhalb des SEO-Checks analysieren wir, welche Elemente, Plugins oder Scripts für eine langsame Seitengeschwindigkeit sorgen und geben dir Empfehlungen, wie diese Probleme behoben werden können.

OffPage SEO

Als OffPage SEO wird jener Bereich bei der Suchmaschinenoptimierung bezeichnet, der alle Maßnahmen beinhaltet, die außerhalb der eigenen Website unternommen werden. Besonderes Augenmerk wird dabei auf Linkbuilding gelegt. Das Ziel von Linkbuilding ist die Generierung hochwertiger Backlinks von anderen Webseiten. Diese externen Links von vertrauenswürdigen Webseiten vermitteln einer Suchmaschine, dass die Inhalte auf deiner Website ebenfalls vertrauenwürdig sind bzw. Relevanz besitzen.

Backlinks

Der Erfolg deiner OffPage-SEO-Aktivitäten hängt im Wesentlichen von deinen Linkbuilding-Bemühungen ab. Wir wollen dir die drei wichtigsten Linktypen kurz vorstellen:

  • Natürliche Backlinks: Diese Links entstehen ganz ohne dein Zutun, beispielsweise, indem eine andere Website deine Seite verlinkt.
  • Manueller Linkaufbau: Diese Backlinks gewinnst du durch aktive Linkbuilding-Kampagnen. Bittest du etwa deine Kundschaft, Lieferanten oder Geschäftspartner, auf deine Seite zu verlinken oder deine Inhalte zu teilen, entsteht ein manueller Linkaufbau.
  • Selbst aufgebaute Backlinks: In diese Kategorie fallen Einträge in Online-Verzeichnissen, Presseaussendungen und Kommentare in Foren oder Blogs. Diese Art des Linkbuildings ist jedoch mit Vorsicht zu genießen, da viele davon schnell in Richtung fragwürdiger Methoden gehen und dir mehr schaden als nutzen können.

Im Zuge eines SEO-Checks wird dein aktuelles Linkprofil genau unter die Lupe genommen und wir geben dir Empfehlungen zum Linkaufbau bzw. zur Entfernung schädlicher Links.

Google Unternehmensprofil

Dein Google Unternehmensprofil (ehemals Google My Business) fungiert als Schnittstelle zwischen Google und Unternehmen, welche bei der Suche nach ihrem Markennamen gefunden werden wollen. Ein Eintrag stellt ebenfalls sicher, dass Unternehmen kontaktiert werden können. Du kannst die Darstellung deines Unternehmens auf Google direkt beeinflussen. Innerhalb eines SEO-Checks geben wir dir Empfehlungen zur Optimierung deines Unternehmensprofils.

Social Media Präsenz

Social Media kann die organische Reichweite deiner Website zumindest teilweise beeinflussen. In der Theorie erzeugen Inhalte in sozialen Netzwerken wie Facebook, Instagram oder LinkedIn nämlich sogenannte Social Signals. Dabei handelt es sich um Interaktionen (z.B. Kommentare, Likes und Shares), welche einen positiven Einfluss auf das Ranking der dazugehörigen Unternehmenswebsite erzeugen können. Social Signals sind demnach ähnlich wie Backlinks zu verstehen. Wir schauen uns im Zuge eines SEO-Checks deine bestehenden Social Media Präsenzen an und geben die Empfehlungen hinsichtlich möglicher Verbesserungen.

Unternehmensblog

Auch ein gut gepflegter Unternehmensblog, auf dem du regelmäßig aktuelle Informationen, Neuigkeiten oder interessante Artikel veröffentlichst, wirkt sich nicht nur positiv auf das Ranking deiner Inhalte und den Traffic aus, sondern im Normalfall auch auf das Vertrauen deiner Kundschaft.

MONOBUNT-Blog
Der Blog von MONOBUNT zu finden unter monobunt.at/blog

OnPage SEO

Als OnPage-Optimierung versteht man sämtliche SEO-Maßnahmen, die auf der eigenen Webpräsenz durchgeführt werden. Demzufolge leitet sich der Name „OnPage“ davon ab, dass die Optimierungen auf der Seite durchgeführt werden. Nicht berücksichtigt wird die Optimierung mithilfe dritter Websites, etwa durch Linkbuilding oder den Eintrag in Google My Business. Eine ausführliche OnPage Optimierung umfasst ein breites Spektrum an Maßnahmen, die sich in verschiedene Bereiche zusammenfassen lassen. Welche Aspekte du prüfen solltest, haben wir nachfolgend für dich zusammengefasst:

Grundlegende Optimierungsmaßnahmen

Grundlegende OnPage-Maßnahmen betreffen die gesamte Website. Sie helfen Suchmaschinen, Inhalte schneller zu finden und richtig zu untersuchen.

Website- und URL-Struktur

Bevor mit der OnPage-Optimierung begonnen wird, kontrollieren wir innerhalb eines SEO-Checks, auf wie vielen Unterebenen einzelne Unterseiten integriert sind. Wenn deine Website eine zu tiefe oder verschachtelte Untergliederung hat, greifen Crawler seltener auf deine Website zu und indexieren neue Inhalte dementsprechend unregelmäßiger.

XML-Sitemaps

Eine oder mehrere thematisch untergliederte XML-Sitemaps stellen eine Art Inhaltsverzeichnis der verfügbaren URLs auf deiner Webpräsenz in maschinenlesbarer Ansicht bereit und sind dabei behilflich, Suchmaschinen schneller über neue bzw. aktualisierte Inhalte zu informieren.

Weiterleitungen

Löscht oder änderst du die URL einer Unterseite innerhalb deiner Website, löst das für die bisherige URL die Fehlermeldung “404 – Nicht gefunden“ aus. Um diese nervige Fehlermeldung zu vermeiden, solltest du stets Weiterleitungen (301 Redirects) für gelöschte oder veränderte URLs anlegen und so auf eine passende, neue URL verweisen. Im Zuge des SEO-Checks analysieren wir die Anzahl und Häufigkeit solcher Fehler.

Mobile First bzw. Mobile Only

Ein weiterer Rankingfaktor ist die Mobilfreundlichkeit deiner Seite. Mit der zunehmenden Verbreitung von mobilen Geräten wie Smartphones und Tablets hat Google erkannt, dass immer mehr Benutzer:innen auf diese Geräte zurückgreifen, um im Internet zu surfen. Infolgedessen hat Google seine Suchalgorithmen angepasst, um Websites zu priorisieren, die eine gute Nutzererfahrung auf mobilen Geräten bieten. Deshalb ist es heute wichtiger denn je, dass Websites mobilfreundlich sind und auf kleinen Bildschirmen gut und schnell dargestellt werden können. Wenn eine Website nicht für mobile Geräte optimiert ist, kann dies auch zu einer schlechteren Platzierung in den Suchergebnissen von Google führen.

Duplicate Content

Von duplikaten Content spricht man, wenn gleiche (oder sehr ähnliche) Inhalte auf verschiedenen Unterseiten deiner Website vorkommen. Diese Art von Content stellt ein Problem für Suchmaschinen dar, da sie oftmals nicht wissen, welche Seite im organischen Ranking angezeigt werden soll

Keyword Check

Besonderes Augenmerk wird im SEO auf die Suchbegriffe – auch Keywords genannt – gelegt. Je besser deine Seiteninhalte auf relevante Keywords abgestimmt sind, desto mehr Personen werden auf deine Webpräsenz gelangen. Der erste Schritt rund um Keywords ist die Keyword Recherche. Damit lässt sich herausfinden, welche Suchbegriffe ein hohes Suchvolumen aufweisen und sich daher besonders gut für eine Optimierung eignen. Im Zuge des SEO-Checks überprüfen wir, für welche Keywords du bereits gut rankst und für welche Keywords du deine Seiteninhalte optimieren solltest.

Optimierungen von Meta-Tags

Einige OnPage-Maßnahmen sind von außen für einen Nicht-Expert:innen nicht gleich als solche ersichtlich. Allerdings haben diese Optimierungen häufig einen Effekt auf andere Bereiche, beispielsweise die Darstellung des Suchergebnisses in Suchmaschinen. Einige unsichtbare Optimierungen haben wir hier aufgelistet:

Meta Title Optimierung

Der Titel einer Seite, der auch als Name im Browser-Tab hinterlegt ist, hat im Vergleich zum Aufwand seiner Optimierung eine sehr hohe Gewichtung im SEO und sollte deswegen immer individuell gestaltet und optimiert werden.

Meta Description Optimierung

Die Meta Description ist jene Beschreibung, welche du im Backend deines CMS einer bestimmten Seite bzw. Unterseite auf deiner Webpräsenz hinterlegst. Je besser und ansprechender eine Meta Description gestaltet ist, desto höher die Wahrscheinlichkeit für einen Klick. Die Meta Beschreibung ist zwar kein direkter SEO-Rankingfaktor, hat aber direkte Auswirkungen auf die Click-Through-Rate und somit indirekt auf dein organisches Ranking.

Strukturierte Daten & schema.org

Sogenannte strukturierte Auszeichnungen (meistens auf Basis von schema.org bzw. JSON-LD) erweitern deine Seiteninhalte und Produkte um semantische, maschinenlesbare Informationen, welche dabei behilflich sind, dass deine Inhalte besser von Suchmaschinen verstanden werden. Im Zuge eines SEO-Checks analysieren wir die vorhandenen strukturierten Daten auf einer Website und geben dir Empfehlungen hinsichtlich der Optimierung bzw. Erweiterung.

Schema Validator monobunt.at
Nutzung des schema.org-Validators mit dem Beispiel monobunt.at

Benutzerfreundliche Inhalte

Viel offensichtlicher als die zuvor genannten Meta-Maßnahmen sind sichtbare OnPage-Optimierungen. Kern einer jeden inhaltlichen SEO-Optimierung ist der sinnvolle Einbau von ausgewählten Keywords in Texten, Überschriften oder auf Buttons. Texte, Bilder und Medieninhalte sollen im Sinne von SEO-Maßnahmen gleichermaßen ansprechend für Nutzer:innen und Suchmaschinen optimiert werden, wobei der Mensch trotzdem immer im Vordergrund steht. Es ist daher wichtig, auf die Verwendung interessanter Suchbegriffe und das Hinzufügen optimierter Überschriften und Medieninhalte zu achten.

Usability von Webseiten

Die Benutzerfreundlichkeit einer Software oder Website wird als Usability bezeichnet, was auf Deutsch mit „Nutzungsfähigkeit“ übersetzt werden kann. Eine gute Usability zeichnet sich dadurch aus, dass Nutzende zufrieden sind und sich ohne Hilfestellung sofort zurechtfinden. Eine gute Usability zeichnet sich demnach durch Effektivität, Effizienz und Zufriedenheit aus.

Bedeutung der Usability im Digitalmarketing

Im Digitalmarketing kommt der Bedienbarkeit und Nutzererfahrung von Webseiten ein hoher Stellenwert zu, da es mit einer guten Nutzererfahrung wahrscheinlicher ist, Conversions zu erreichen. Bei einer gut aufgebauten Website sinkt die Absprungrate enorm. Da Google mittlerweile vorwiegend die mobile Version von Websites indexiert (Mobile First) und auch immer mehr User auf mobilen Endgeräten surfen, ist die mobile Usability besonders wichtig.

Faktoren für eine gute Usability

Nutzer:innen entscheiden innerhalb von Sekundenbruchteilen, ob sie eine Seite ansprechend finden und darauf bleiben, oder ob sie diese gleich wieder verlassen wollen. Der erste Eindruck zählt also, daher solltest du auf einen Wiedererkennungswert bei deinen Inhalten achten und auch vertraute Elemente einbinden. Dein Content sollte also klar und benutzerfreundlich aufbereitet sein, was deiner Seite dann auch Seriosität verleiht. Bei der bereits angesprochenen Effizienz geht es um die Geschwindigkeit, mit der Nutzer bestimmte Tasks erledigen können, wenn die Website bereits bekannt ist. Wenn eine Seite zu lange lädt, steigt die Absprungrate beträchtlich.

Usability und SEO

Auf den ersten Blick erscheinen Usability und Suchmaschinenoptimierung zwei sehr unterschiedliche Themengebiete zu sein. Jedoch besteht ein durchaus wichtiger Zusammenhang. Seiten mit einer guten Usability werden öfter geteilt und weisen eine höhere Click-Through-Rate (CTR) auf, was sich wie bereits beschrieben indirekt auf das organische Ranking der Inhalte in den Suchmaschinenergebnissen auswirkt.

Überprüfung Plugins und Extensions

Erweiterungsmodule für Content Management Systeme (CMS) wie z.B. WordPress, Shopify, Shopware oder Magento werden Plugins oder auch Extensions genannt. Plugins erweitern den Umfang des CMS um spezielle zusätzliche Funktionen. Im Zuge eines SEO-Checks analysieren wir die installierten Plugins an und geben dir Empfehlungen hinsichtlich Austausch oder Reduktion dieser Zusatzprogramme. Denn als Agentur haben wir eine jahrelange Erfahrung bei der Auswahl der besten Plugins, vor allem wenn es um die bestmögliche Performance deiner Webpräsenz geht.

Fazit zu SEO-Checks

Egal, ob durch verschiedene Tools oder Step-by-Step in Eigenregie – ein SEO-Check ist ein wichtiges Werkzeug, um den Erfolg einer Website langfristig sicherzustellen und sollte im Optimalfall auch in regelmäßigen Abständen durchgeführt werden.

Wir hoffen, dir mit diesem Artikel einen groben Einblick in die verschiedenen Aspekte eines solchen Checks gegeben zu haben. Du musst kein SEO-Profi sein, denn viele Punkte lassen sich auch mit etwas Grundverständnis und dem Einsatz von Tools gut erklären.

Allerdings solltest du die menschliche Komponente nicht vergessen. Kein SEO-Tool der Welt wird jemals so genau und individuell auf die Bedürfnisse deines Webprojekts eingehen wie menschliche SEO-Expert:innen. Daher helfen wir dir gerne dabei, deine Website einem gründlichen SEO Check zu unterziehen – ganz individuell und zu 100% auf deine Wünsche, Bedürfnisse und Unternehmensziele abgestimmt.

Nimm am besten noch heute Kontakt auf – wir freuen uns auf deine Anfrage!

Archiv

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert