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Mit iOS 26, das im Herbst erscheinen wird, stärkt Apple den Datenschutz der Benutzer im Safari-Browser erheblich. Dies wird sich darauf auswirken, wie Onlinemarketer und Web Analysten die Benutzer:innen mit Tools wie Google Analytics 4 oder Google Ads verfolgen können. Auf Basis der aktuellen Browserstatistik der ÖWA hatte Safari im Juli 2025 knapp 17% Marktanteil in Österreich, diese Änderungen werden also im Schnitt 2 von 10 User:innen betreffen. Nachfolgend erklären wir euch kurz die beiden zentralen Änderungen:
Advanced Fingerprinting Protection
Safari wird damit beginnen, ein sogenanntes „Rauschen“ (Noise) zu den Browser-APIs hinzuzufügen, die häufig für das Fingerprinting verwendet werden. Dadurch liefern diese APIs jedes Mal leicht unterschiedliche Ergebnisse, was die Möglichkeit verringert, Geräte anhand von Fingerabdruckdaten eindeutig zu identifizieren.
Entfernung von Tracking-Parametern
Safari könnte den Schutz vor Link-Tracking in iOS 26 über das private Surfen hinaus ausweiten, obwohl Apple bisher nur offiziell die Entfernung von Tracking-Parametern im privaten Modus, in Mail und in Nachrichten bestätigt hat.
Quelle: WhatConverts
Auswirkungen auf Tracking und Online Marketing
Die Änderungen von Apple betreffen auch Parameter wie die „gclid“ (Google Click Identifier) von Google und die „fbclid“ (Facebook Click Identifier) von Meta. Diese werden für die Attribution von Ads verwendet. Dies hat verständlicherweise Bedenken in den Branchen von Web Analytics und Online Marketing ausgelöst. Was man zum aktuellen Zeitpunkt sagen kann (hier berufen wir uns auf einen Blogpost von Stape):
- UTM-Parameter (wie utm_source, utm_medium, utm_campaign) werden wahrscheinlich nicht betroffen sein. Sie werden im privaten Surfen derzeit nicht entfernt, und aktuelle Anzeichen deuten darauf hin, dass sich dies auch nicht ändern wird.
- Plattformen wie Google und Meta haben bereits Ausweichsysteme entwickelt, um mit den Einschränkungen von Safari umzugehen, da ähnliche Tracking-Beschränkungen seit der Einführung der Intelligent Tracking Prevention (ITP) im Jahr 2017 bestehen.
- Der Gesamteinfluss ist dann minimal, wenn der mobile Safari-Traffic nur einen kleineren Teil deiner Website-Besucher ausmacht, insbesondere wenn du bereits Server-Side Tracking implementiert hast.
Was kannst du jetzt machen?
- Überprüfe dein Ihr aktuelles Tracking-Setup und die verwendeten Attributionsmodelle. Du kannst z.B. den Website-Tracking-Checker von Stape verwenden, um zu überprüfen, ob dein Tracking-Setup den Best Practices entspricht.
- Beobachte, wie sich diese Änderungen auf deine Daten auswirken, sobald iOS 26 öffentlich eingeführt wird.
- Wenn du es noch nicht getan hast, solltest du die Implementierung von serverseitigem Tagging in Betracht ziehen. Damit kannst du ein genaueres und widerstandsfähigeres Tracking sicherstellen.
Server-Side Tracking bei MONOBUNT
Durch das Setup von serverseitigem Tracking (oder Tagging) ist deine Seite nicht nur widerstandsfähiger gegenüber Tracking-Einschränkungen. Du kannst auch mehr Sitzungen und Conversions als mit einem klassischen Web-Tracking-Setup erfassen. Dies wirkt sich positiv auf die Attribution sowie das Bidding und Targeting aus, wodurch du in letzter Instanz den Ads-CPC senken kannst, mehr Umsatz tracken kannst und deinen ROAS steigern kannst. Kontaktiere uns noch heute, um mit einem stabilen Tracking-Setup in den Herbst starten zu können.
