SOFORT-Überweisung wird eingestellt: Wir zeigen dir, was du jetzt machen sollst!

Es ist eine Meldung, die viele in der E-Commerce-Welt beeinflussen wird: SOFORT, eine beliebte Überweisungsmethode in mehreren europäischen Ländern, wird als eigenständige Zahlungsmethode abgeschafft. Sofort ist seit 2014 Teil des Zahlungsdienstleisters Klarna und blieb später als Option innerhalb von Klarnas „Pay Now“-Zahlungsmodell bestehen. Hier sind die wichtigsten Details und was diese für dein E-Commerce-Unternehmen bedeuten.

Sofortüberweisung

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Die Änderungen verstehen

Seit der Übernahme durch Klarna konnten Unternehmen, die Stripe nutzen, sowohl SOFORT als auch Klarna als eigenständige Zahlungsmethoden bei ihrem Bestellvorgang akzeptieren. Doch Klarna plant nun, diese Doppelung zu beenden und Sofort nicht mehr als eigenständige Methode anzubieten. Zudem soll die geografische Abdeckung der Käufer:innen für Sofort reduziert werden.

Für Unternehmen, die weiterhin Banküberweisungen von Käufer:innen in Österreich, Belgien, Deutschland, den Niederlanden und Spanien akzeptieren möchten, bleiben dennoch einige Optionen:

  • Klarna (empfohlen): Die Zahlungsoption „Jetzt bezahlen“ ermöglicht Banküberweisungen und bietet eine ähnliche Käufererfahrung wie Sofort.
  • Banküberweisungen: Verfügbar in der EU.
  • SEPA-Lastschriftverfahren: Ebenfalls EU-weit verfügbar.

Zusätzlich zieht sich Sofort aus dem italienischen Markt zurück und wird dort in Kürze keine Verkäufe mehr unterstützten.

Zeitrahmen und notwendige Maßnahmen

Schon seit dem 1. November 2023 steht Sofort für neue Unternehmen auf Stripe nicht mehr als separate Zahlungsmethode zur Verfügung. Bestehende Unternehmen, die aktuell Sofort-Zahlungen über Stripe akzeptieren, können diese zwar weiterhin verarbeiten, aber im Laufe des Jahres 2024 wird auch hier eine Umstellung erforderlich sein. Zudem werden ab dem 1. Januar 2024 keine italienischen Käufer:innen mehr bedient.

Für Unternehmen, welche Stripe als Zahlungdienstleister nutzen, sind keine unmittelbaren Maßnahmen erforderlich. Stripe wird sich jedoch an diesen Nutzerkreis wenden, um sie über die erforderlichen Maßnahmen im Jahr 2024 zu informieren. Dazu gehört, Sofort aus dem Checkout-Frontend zu entfernen und gegebenenfalls Klarna hinzuzufügen, um weiterhin „Jetzt bezahlen“ per Banküberweisung anzubieten.

Wenn du oder dein Unternehmen an italienische Käufer:innen verkauft, solltest du bis zum 1. Januar 2024 deine Kasse aktualisieren, um Sofort vor italienischen Kund:innen zu verbergen.

Falls du über Stripe eine eigene App, ein Plattform oder ein Plugin betreibst, sind Änderungen im Code vorzunehmen. Mehr Information dazu findest du auch direkt bei Stripe.

Was passiert, wenn du nicht handelst?

Wenn die nötigen Maßnahmen nicht getroffen werden, kann dies zu Unterbrechungen deines Geschäfts führen. Insbesondere wenn neue Unternehmen versuchen, Sofort als Zahlungsmethode zu nutzen oder italienische Käufer:innen nach dem 1. Januar 2024 versuchen, Sofort zu verwenden, wird ein 400er-Fehlercode angezeigt. Daher ist es wichtig, diese Änderungen zu beachten und die erforderlichen Anpassungen rechtzeitig vorzunehmen.

Diese Änderung ist nicht trivial. Unternehmen, die Stripe verwenden, sollten sich daher gut vorbereiten und sobald relevant, die notwendigen Schritte unternehmen, um eine nahtlose Kaufabwicklung für ihre Kund:innen sicherzustellen.

Du bist an näheren Infos zu diesem Thema interessiert? MONOBUNT unterstützt dich gerne beratend und in der Umsetzung bei der Umstellung. Kontaktiere uns noch heute über unser Kontaktformular!

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