Wir stellen dir die größten Website-Trends für 2018 in einem kompakten Artikel vor.

Ladegeschwindigkeit einer Website

Wenn man eine neue Website erstellt, dann achtet man zuerst meistens mal darauf, dass sie schön aussieht und funktionell ist. Was allerdings die wenigsten bedenken, ist die Ladegeschwindigkeit. Hier können allerdings große Probleme entstehen. Denn bei einer Ladezeit von über 3 Sekunden verlassen mehr als 50% der User eine Website auf der sie sich gerade befinden. Beispielsweise über die Console im Google Chrome Browser kann man die Ladezeiten einer Seite nachvollziehen. Wenn man das Beispiel orf.at verwendet, so sieht man dass diese Website in unter einer Sekunde (genau gesagt in diesem Test in 864ms) geladen wird. Das ist natürlich eine absolute Spitzenzeit, welche eher selten erreicht wird.

Pagespeed Ladegeschwindigkeit von orf.at

Wer mit dem Umgang der Developer Tools von Chrome nicht bewandert ist: für das Testen dieser Ladezeit gibt es auch viele leicht zu bedienende Tools. Zum Beispiel PageSpeed Insights von Google selber. Aber auch mit dem Pagespeed Tool von Varvy kannst du schnell und einfach herausfinden, ob deine Website ausreichend optimiert ist. Generell geht der Trend in Richtung „Flat Design“, welcher minimalistisch angehaucht ist und Funktionalität sowie Einfachheit in den Vordergrund stellt.

Ein wichtiger Faktor dabei auch die Verwendung eines angenehm lesbaren Webfonts (z.B. von Google Fonts) sowie eine klare und unmissverständliche Website-Struktur. Du brauchst Tipps und Infos, wie du die Ladezeiten auf deiner Website oder in deinem Webshop optimieren kannst? Dann kontaktiere doch unser SEO-Team und vereinbare ein unverbindliches Gespräch!

Mobile Suchanfragen bei Google 

Im Oktober 2015 haben mobile Suchanfragen bei Google erstmals die Anfragen von Desktop PCs oder Notebooks überstiegen. Im Herbst 2016 stammten bereits 60% aller Suchanfragen von mobilen Geräten, im Sommer 2017 sind es bereits knapp 65%. Ein responsives Design (oder zumindest eine Mobile Summary) einer Website ist daher unumgänglich, da Google alle Websites ohne Optimierung für Smartphones und Tablets auf den SERPs (search engine result pages) massiv abwertet.

Eine Umsetzung im Bootstrap-Framework (= der Content wird automatisch größer oder kleiner wenn man die Größe des Browserfensters verändert) schließt meistens Breakpoints („Springpunkte“) auf Tablet (9.7“) und Smartphone ein, sodass die Text- und Bedien-Elemente einer Website auf allen Endgeräten zum optimalen Nutzen dargestellt werden.

nnpro.at responsiv optimierte Darstellung

Wie man auf dem Screenshot unserer Website sieht (Darstellung: iPhone 6), ist das Bild und die Schrift an das Smartphone optimiert. Das Menü ist automatisch eingeklappt und als so genannter „Hamburger-Button“ (drei horizontale Striche) verfügbar. Außerdem sind die wichtigsten Touchpoints wie etwa Kontakt per Telefon und Kontakt per E-Mail als Icons im Blickfeld des Besuchers. Übrigens sind nahezu alle neueren Templates in WordPress bereits responsiv entwickelt. Für mehr Infos und ein unverbindliches Gespräch hinsichtlich der Erstellung von responsiven, mobil optimierten Websites kannst du unsere pro!fis kontaktieren, sie stehen dir gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Im zweiten Teil unserer Reihe zu aktuellen Website-Trends wollen wir den Content in den Mittelpunkt stellen.

Content is king

Laut einer Aussage von Matt Cutts von Google sind die drei wichtigsten SEO-Faktoren im Jahr 2017: Content, Links & Rankbrain. Je länger und informativer Texte auf einer Website sind, desto wahrscheinlicher ist es, dass diese bei Google auf den vorderen Suchergebnissen gerankt werden. Beispielsweise wird man im WordPress Plugin Yoast SEO auch immer darauf hingewiesen, dass auf einer (Unter-)Seite mindestens 300 Wörter vorhanden sein sollen. 500 Wörter sind noch besser als 300 und 1000 sind noch besser als 500. Aber Vorsicht: der Google Algorithmus Rankbrain beherrscht semantisches Denken und kann daher beurteilen, ob Website-Texte praktisch und nützlich für den User oder einfach nur für eine Suchmaschine geschrieben sind.

Content - Blog - What's Your Story Schriftzug

In diesem Bezug war das so genannte „Keyword Stuffing“ früher Usus. Bei dieser Technik wurden wichtige Suchbegriffe in den Metadaten, in Websitetexten oder als Linktexte sehr häufig wiederholt, um die Keyword-Relevanz künstlich zu nach oben zu pushen. Mittlerweile wird man von Google drastisch bestraft, wenn man diese Technik anwendet. Daher sollte man nicht mit allen Mitteln die Länge der eigenen Texte künstlich nach oben treiben. Qualität geht immer noch vor Quantität.

Unique Content

Unique Content ist eine weitere Möglichkeit, sich vom Wettbewerb abzuheben. Dies können 360°-Rundgänge durch das Unternehmen sein, eine interaktive Darstellung vom Produktkatalog, interessante Statistiken/Listen und alle anderen Dinge, die nicht jede Website oder Webshop in ihrem Angebot anzubieten hat.

Blog Content Beispiel für Stockfotos

Stockfotos (wie etwa von Shutterstock, iStockphoto oder Fotolia oder von Gratisanbietern wie oberhalb des Textes) kann jeder für seine Website oder seinen Webshop kaufen. Diese sind zwar gut genug um Themen präsent zu machen und der Message Ausdruck zu verleihen, aber aufgrund der Ähnlichkeit auf gleichartigen (themenverwandten) Websites nimmt deren Nutzen zunehmend ab. Stattdessen geht der Trend zu realen und authentischen (und auch nur teilweise nachbearbeiteten) Fotos. Diese werden speziell für eine einzelne Website aufgenommen und verleihen der Seite oder Marke daher eine einzigartige Persönlichkeit. Und sie sind auch nirgendwo anders auffindbar, dementsprechend einzigartig (unique).

Egal ob Fotos, Texte oder ein gesamtheitliches Konzept – wir erstellen zusammen mit dir natürlich gerne unique content mit dem du dich von deiner Konkurrenz abheben kannst. Kontaktiere uns noch heute für mehr Informationen!

Touchpoints

Ganz egal, wo auf einer Website sich der Nutzer befindet, er soll stets die Möglichkeit haben, mit einem Unternehmen schnell und unkompliziert in Kontakt zu treten. Möglichkeiten sind:

  • Kontaktformular
  • E-Mail Adresse
  • Telefonnummer
  • Chat-Tool
  • Callback-Service
  • Social Networks

Touchpoints nnpro.at

Im Bezug auf soziale Medien ist Facebook immer noch am wichtigsten bei der Zielgruppe 30+. Bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen haben Instagram und Snapchat dem Branchenprimus allerdings bereits den Rang abgelaufen. Jedes „Gefällt Mir“ auf Facebook, jedes „+1“ bei Google+, jedes Review auf MyBusiness, Yelp oder ProvenExpert verstärken die Relevanz einer Website. Wichtig ist aber auch, dass man Social Media Präsenzen dauerhaft und langfristig betreut. Es ist besser, auf keiner Social-Media-Plattform aktiv zu sein als diese nur extrem selten zu warten. Aktualität ist ein wichtiger Google-Faktor. Seiten mit wenig Aktualität werden daher ebenfalls abgestraft bzw. abgewertet.

Backlinks (Rückverweise)

Im letzten Teil unserer Website-Trends haben wir bereits erwähnt, dass Links neben Content und RankBrain einer der drei wichtigsten SEO-Faktoren ist. Das untermauert unsere Aussage, dass Backlinks trotz gegenteiliger Behauptungen nach wie vor wichtig sind. Der TrustRank einer Seite (= möglichst viele andere Quellen verlinken dorthin und die Seite ist daher„vertrauenswürdig“) wird auch in Zukunft ein dominanter SEO-Faktor bleiben. Linkbuilding ist daher noch immer unumgänglich. Je mehr eingehende Links auf eine Seite zu finden sind (diese Information kann man in der Google Search Console einsehen, ein Beispiel von nnpro.at findet man auf dem nachfolgenden Bild), desto besser ist dies für den Optimierungsgrad einer Website oder eines Webshops.

Backlinks Search Console nnpro.at

Doch wie bekomme ich viele (qualitative) Links für meine Website? Hier sind dem Einfallsreichtum kaum Grenzen gesetzt. Wir nennen hier nur einige Beispiele: man kann etwa seine Kunden oder Lieferanten darum bitten, das eigene Unternehmen auf deren Websites zu verlinken. Man kann Kooperationen mit lokalen und regionalen Plattformen eingehen oder Editorials bei (regionalen) Medien(plattformen) schalten.

1 Antwort

Trackbacks & Pingbacks

  1. […] erklärt? Wen kann man im Falle eines Problems oder einer Reklamation anschreiben? Sind genügend Touchpoints (z.B: E-Mailadresse, Telefonnummer, Chatformular, Social Media Channels) […]

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