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Google Maps API Key

Stand: 12. November 2019
Lesezeit: 7-10 Minuten
Umsetzungszeit: ca. 30 Minuten

Früher war die Einbindung einer Google Map in eine Website ziemlich einfach. In den meisten Content Management System (wie WordPress, Joomla, TYPO3 oder Drupal) musste man lediglich ein Plugin oder eine Extension installieren und die Koordinaten eintragen – schon wurde die Karte mitsamt Marker wenige Sekunden später im Frontend angezeigt.

Seit geraumer Zeit ist dies nicht mehr so einfach möglich, man benötigt nämlich nun einen API Key für Google Maps, um sich eine Karte auf seiner Website anzeigen zu lassen. Ohne diesen API-Schlüssel (API steht übrigens für application programming interface) wird folgende Fehlermeldung angezeigt:

Google Maps Fehler

Öffnest du die Entwicklertools in deinem Browser (Rechtsklick in den Seitenbereich > Untersuchen) dann wirst du in der Konsole einen Fehler dieser Art in roter Schriftfarbe erblicken:

Google Maps JavaScript API error: RefererNotAllowedMapError
https://developers.google.com/maps/documentation/javascript/error-messages#referer-not-allowed-map-error
Your site URL to be authorized: https://example.com/kontakt/

Wie du diesen Fehler beheben kannst, sodass die Karte auf deiner Website korrekt angezeigt wird, erkläre ich dir in dem nachfolgenden Tutorial. Es gibt eine Vielzahl an Fehlermöglichkeiten. In unserem Fall ist die URL nicht für die Verwendung des API Schlüssels autorisiert.

Google Maps API Key anlegen

Schritt 1) Wenn du bereits ein Konto bei Google hast, kannst du diesen Schritt überspringen. Ansonsten musst du einen Account bei Google erstellen.

Schritt 2) Gehe anschließend zur Google Cloud Platform. Diese findest du unter https://cloud.google.com/. Du kannst allerdings auch gleich direkt zur Maps Platform gehen, indem du die Seite https://cloud.google.com/maps-platform/ öffnest.

Google Maps Platform

Schritt 3) Dort wählst du den Typ „Maps“ aus und klickst auf „Weiter“. Im nächsten Schritt musst du ein Projekt anlegen. Dieses nennst du am besten entsprechend deiner Domain „example.com“ und klickst anschließend auf den nächsten Schritt.

google maps projekt anlegen

Schritt 4) Im letzten Schritt musst du ein Rechnungskonto erstellen. Es ist nicht möglich, einen Maps API-Key zu erstellen, ohne deine Kreditkartendaten oder Kontodaten in der Google Cloud Platform zu hinterlegen. Führe die diesbezüglichen Schritte (Landesauswahl, Akzeptieren der Nutzungsbedingungen, Angabe der Kontaktdaten und Zahlungsdaten) durch. Du erhältst von Google auch ein Guthaben über 300 US-Dollar für die ersten 12 Monate. Nach Ablauf des Testzeitraums musst du dein Konto manuell in ein kostenpflichtiges Konto umwandeln.

Es ist übrigens unwahrscheinlich, dass für dich jemals echte Kosten anfallen werden. Denn das Guthaben deckt z.B. den Aufruf von 100.000 statischen Karten ab. Nur falls dein Geschäftsmodell ohne den permanenten Einsatz einer Karte nicht auskommen sollte, musst du dir über diese Begrenzungen zu einem späteren Zeitpunkt Gedanken machen, es kann sonst bei der Kreditkartenabrechnung zu unliebsamen Überraschungen kommen. Eine Übersicht über alle Preise findest du unter https://cloud.google.com/maps-platform/pricing/sheet/.

Verwaltung deines Projekts in der Maps Platform

Sobald du dein Konto angelegt hast, kannst du dein Projekt unter https://console.cloud.google.com/google/maps-apis/overview verwalten. Du kannst auch ein weiteres Projekt anlegen, beispielsweise wenn du mehrere (unterschiedliche) Seiten verwaltest oder deine Keys separat verwalten und auswerten willst.

API Schlüssel anlegen

Klicke dazu auf das Hamburger-Icon auf der linken Seite und navigiere anschließend über APIs & Dienste zum Punkt „Anmeldedaten“.

APIs & Dienste, Anmeldedaten

Dort klickst du anschließend auf „Anmeldedaten erstellen“ und wählst den ersten Punkt „API Schlüssel“ aus. Sobald du auf „API Schlüssel“ klickst, wird dieser erstellt und angezeigt. Diesen Key kannst du in die Zwischenablage (am besten in Texteditor-File) kopieren, weil du ihn später für das Hinterlegen auf deiner Website brauchst.

API Schlüssel einschränken

Um den Schlüssel einzuschränken (das solltest du unbedingt machen, weil dein Key ansonsten missbraucht werden kann) klickst du auf „SCHLÜSSEL EINSCHRÄNKEN“. Anschließend gelangst du zur Übersichtsseite deines API Schlüssels (nachfolgender Screenshot):

Google API Key einschränken

Schritt 1) Zuerst gibst du deinem Key einen Namen (oben links). Verwende hier am besten wieder die Domain deiner Website, wo du den API Key verwenden wirst. So behältst du die Übersicht, falls du verschiedene Projekte und/oder verschiedene API Keys einsetzt.

Schritt 2) Anschließend kannst du bei ANWENDUNGSEINSCHRÄNKUNGEN einen HTTP-Verweis oder eine IP-Adresse hinterlegen. Damit stellst du sicher, dass der API Key nur auf deiner Seite verwendet werden kann. Bei der Auswahlmöglichkeit HTTP-Verweis-URLs (Websites) kannst du darunter durch Klick auf HINZUFÜGEN deine Domain eingeben. Das empfohlene Format findest du auf der rechten Seite. Gib dazu einfach deine Domain im Format *.example.com/* ein, wenn du willst dass der Key auf allen Unterseiten deiner Website verwendet werden kann.

Ich würde dir nicht empfehlen, eine absolute URL (z.B. https://www.example.com/kontakt) einzugeben, weil du dich damit zu sehr einschränkt. In meinem Beispiel würde der API Key beispielsweise nicht funktionieren, wenn jemand auf https://www.example.com/kontakt/ gelangt (dies verhindert der „/“ am Ende der URL).

Schritt 2a) Wenn du die IP deines Servers kennst (beispielsweise kannst du diese mit der Chrome-Erweiterung von DNSlytics erfahren), kannst du auch die Auswahlmöglichkeit IP-Adressen verwenden. Achtung: solltest du deinen Serveranbieter zu irgendeinem Zeitpunkt wechseln, dann hast du eine neue Server-IP und musst diese IP-Einstellung dementsprechend aktualisieren.

Sobald du alle Einstellungen getätigt hast, kannst du links unten auf SPEICHERN klicken. There you go: dein API-Key mit HTTP- oder IP-Einschränkung ist angelegt.

API Schlüssel in der Website hinterlegen

Du hast deinen API Key hoffentlich noch bei der Hand. Wenn du ihn vorher nicht gespeichert hast, kannst du ihn auch jederzeit aus der Projekt-Übersicht kopieren. Anschließend navigierst du ins Backend deiner Website. Wenn du eine WordPress-Seite hast, bindest du deine Karte am besten mit einem Plugin oder direkt über deine Theme ein.

Im beliebten Divi Builder kannst du dies etwa unter Divi > Theme-Optionen und dann bei „Google-API-Schlüssel“ hinterlegen. Einfach den Key reinkopieren, abspeichern, fertig.

Divi Builder API Key

Über ein generisches Plugin (wie etwa WP Google Maps) ist es genau so einfach, einfach nach dem Eintrag für „Google Maps API Schlüssel“ oder „Google Maps API Key“ suchen und deinen Key einfügen. Anschließend kann es 5-15 Minuten dauern, bis die Verbindung zwischen Website und der Google Cloud Platform hergestellt ist und Google die Info erhält, dass der Key gültig ist. Ab diesem Zeitpunkt wird die Karte korrekt in deinem Frontend angezeigt und etawaige Fehler sollten aus der Konsole verschwunden sein.

DSGVO bzw. Cookie-Richtlinie und Google Maps

Sobald du eine Google Map in deiner Website eingebunden hast, kommuniziert dein Browser jedes Mal direkt mit dem Google-Server, sobald du die betreffende Seite öffnest. Daher ist es dringend empfohlen, einen Hinweis über die Verwendung von Google Maps in die Datenschutzerklärung einzubinden. Gemäß Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) ist dies immer dann notwendig, wenn der Browser eine Verbindung zu einem Drittanbieter (in diesem Fall Google Maps) herstellt. Einen kostenlosen Datenschutzgenerator für den betreffenden Text findest du etwa auf der Website des bekannten Datenschutzexperten Dr. Schwenke aus Berlin.

Außerdem solltest du deine Karte erst dann laden/anzeigen (lassen), sobald diese jemand aktiv „entsperrt“. Eine technische Lösung dazu findest du direkt per Mausklick in vielen bekannten Themes (wie etwa Enfold) oder aber auch über ein (kostenpflichtiges) Cookie-Plugin wie etwa Borlabs Cookie oder GDPR Cookie Consent Plugin. Diese enthalten im Funktionsumfang auch einen Content-Blocker. Dieser blockiert (auf Wunsch) beim Öffnen der Seite alle Cookies von Drittanbietern. Neben Google Maps ist zum Beispiel auch YouTube ein beliebter Anwendungsfall. Erst wenn der Nutzer sein aktives OK gibt, wird der entsprechende Content geladen.

Zusammenfassung

Es war schon einmal (viel) einfacher, eine Landkarte in die eigene Website einzubinden. Doch mit der oben stehenden Anleitung schaffst du es hoffentlich auch ohne technischen Support, einen Google Maps API Key anzulegen und in deine Website einzubinden. Wenn du aber doch weitere Fragen hinsichtlich der DSGVO-optimierten Einbindung von Google Maps auf deiner Website hast, dann kontaktiere uns am besten noch heute. Wir beraten dich gerne, wie du Content von Drittanbietern (Google Maps, YouTube, Vimeo usw.) gesetzeskonform einbindest und teure Abmahnungen vermeiden kannst.


Quelle Titelbild: pexels.com

Tag Manager Preview

tl;dr: In diesem Tutorial legen wir eine Conversion-Aktion in Google Ads an. Anschließend richten wir das dazu gehörige Conversion Tracking im Google Tag Manager ein. Dabei legen wir ein Tag mit drei verschiedenen Triggern an: einmal mit Page View (Danke-Seite), einmal mit Element Visibility (Erfolgsmeldung auf der gleichen Seite) und einmal mit Custom Event (speziell für Contact Form 7). 

Update: November 2019
Lesedauer: 7-10 Minuten

E-Commerce muss immer messbar und nachvollziehbar sein. Du solltest für alle deine Online Marketing Ausgaben immer genau wissen (wollen), wie sich dein ROI (Return On Investment) bzw. ROAS (Return On Advertising Spend) entwickelt.

Diesbezüglich ist das Setup von Conversion-Tracking (für Google Ads und auch alle anderen OM-Plattformen) unerlässlich. Mit dem Google Ads Conversion Tracking lassen sich beliebige Conversions (z.B. das Abschicken eines Kontaktformulars oder der Kauf eines Produkts in einem Webshop) ganz einfach tracken und die Daten anschließend in Google Analytics analysieren und auswerten.

Conversion in Google Ads anlegen

Eine Conversion kann man direkt in Google Ads definieren. Zuerst benötigt man einen Conversion-ID und ein Conversion-Label. Diese beiden Codes erhält man, indem man in Google Ads auf Tools & Einstellungen > Conversions geht und anschließend per Klick auf den blauen Button eine neue Conversion erstellt.

  • Kategorie: hier sollte man die zu erfassende Aktion definieren. In einem Webshop wird es sich um einen „Kauf“ handeln. Will man eine Newsletter-Anmeldung tracken, dann ist „Anmeldung“ die passendere Auswahl. Bei einem klassischen Kontaktformular ist es der „Lead“.
  • Conversion-Name: hier am besten einen eindeutigen Namen vergehen. Wenn man verschiedene Conversions in einem Konto erstellt, dann droht ansonsten Verwechslungsgefahr.

Conversion Aktion

  • Wert: in einem Webshop macht es Sinn, die Werte direkt aus dem dataLayer deines Shops zu übernehmen. Wie dies funktioniert, findest du in unserem E-Commerce Tracking Tutorial. Wenn keine Werte übergeben werden (wie z.B. bei einer Newsletteranmeldung), dann kannst du fixe Werte definieren (oder auch keine Werte definieren)
  • Zählmethode: der Text am Screenshot sagt alles – bei Käufen sollen alle Conversions gezählt werden, bei anderen Aktionen macht dies keinen Sinn.
  • Conversion-Tracking-Zeitraum: wie lange soll etwas als Conversion gelten? Hier kannst du Werte von 30-90 Tage auswählen.
  • Attributionsmodell: kleines Beispiel: es gibt Menschen, die auf eine Anzeige klicken, auf deine Seite kommen, aber keine Aktion durchführen. Wenige Tage später kommen sie dann direkt auf die Seite und führen die Aktion durch. Kannst du diese Aktion dann noch der Google Ads Anzeige zuweisen? Ja! Bei der Attribution wählst du ein passendes Modell aus (ich wähle am liebsten „Zeitverlauf“) welches hinten hinaus den Erfolg oder Misserfolg deiner Kampagne stark beeinflussen kann.

Conversion Tracking Wert & Zählmethode

Hast du deine Conversion nun fertig konfiguriert, dann kannst du damit ein Tag im Google Tag Manager anlegen. Dazu ganz unten auf der Seite einfach – nomen est omen – die Methode „Tag mit Google Tag Manager einfügen“ auswählen.

GTM Tag Einrichtung

Du bekommst anschließend deine Conversion-ID (z.B. 123456789) und dein Conversion-Label (z:B. fAZvBDf30nkQyvqvigM), welche du dir z.B. in einem Text-Editor abspeicherst.

Conversion Tracking Tag in Google Tag Manager anlegen

Im ersten Schritt in der Oberfläche des GTM gehst du zu „Tags“ und legst ein neues Tag an. Der richtige Tag-Typ ist „Google Ads Conversion Tracking“.

Google Ads Conversion Tracking Tag

Bei Conversion ID kannst du nun deine abgespeicherte ID einsetzen, bei Conversion Label das dazu gehörige Label.

Conversion Tracking Tag

Conversion Tracking mit Danke-Seite (Page View)

Als Trigger (auf Deutsch übersetzt ein „Auslöser“) kannst du den Aufruf einer bestimmten Seite angeben. Wenn du deine Nutzer bei der Anmeldung eines Newsletters oder beim Abschicken eines Formulars auf eine so genannte „Danke-Seite“ weiter leitest, dann ist der passende Trigger relativ einfach und schnell angelegt:

Danke-Seite Page Path

Hierzu einfach die Methode „Page View“ (Seitenaufruf) auswählen und dann den passenden Pfad hinzufügen. In unserem Fall würde das Conversion-Tracking-Tag jedes mal abgefeuert werden, wenn jemand eine Unterseite meiner Website besucht, welche im Pfad /danke-seite/ beinhält. Also domain.com/newsletter/danke-seite/ genau so wie domain.com/kontakt/danke-seite/. Soll die Conversion spezifischer sein, dann musst du lediglich den Pfad spezifischer angeben. In diesem Fall /newsletter/danke-seite/ statt nur /danke-seite/.

Conversion Tracking ohne Danke-Seite (Element Visibility)

Nicht immer hat man einen Webshop oder eine Webseite, wo man jeden Seitenzugriff tracken kann. Mittlerweile gibt es auch viele Formulare, auf denen die Erfolgsmeldung direkt auf der gleichen Seite angezeigt wird. Dies könnte beispielsweise so aussehen (wie im Kontaktformular von monobunt.at):

monobunt.at Element Visibility

Hier ist das Tracking schon etwas komplexer, dazu musst du nämlich einen so genannten Element Visibility Trigger anlegen. Wenn du die obere Zeile mit den Developer Tools untersuchst, dann musst du Ausschau nach dem dazu passenden CSS Selector halten. Dieser heißt in unserem Fall wpcf7-mail-sent-ok und stammt vom beliebten WordPress Plugin Contact Form 7.

Wie du den konkreten Selector auf deiner Seite herausfinden kannst, würde an dieser Stelle zu komplex werden. Frag‘ am besten jemanden, der sich mit CSS und den Developer Tools auskennt. Wenn du den richtigen Selector hast, dann kannst du diesen in der Entwickler-Konsole mit dem Befehl document.querySelectorAll(„.insert-your-css-selector“) überprüfen. Und dabei nicht auf den „.“ vor dem CSS Selector vergessen. In unserem Fall könnten wir also mit document.querySelectorAll(„.wpcf7-mail-sent-ok“) überprüfen, ob wir den richtigen Selector ausgewählt haben.

Anschließend kannst du den dazu gehörigen Trigger im Google Tag Manager anlegen. Dieser sollte folgendermaßen aussehen:

  • Selection Method: hier wählst du aus dem Dropdown-Menü „CSS Selector“ – logisch, sonst hätten wir nicht ewig lange über CSS Selektoren gesprochen ;- )
  • Element Selector: hier fügst du deinen spezifischen CSS Selector ein
  • When to fire this trigger: du willst, dass jedes mal eine Conversion getrackt wird, wenn der Erfolgs-Text auf der Seite erscheint. Daher wählst du hier „jedes Mal wenn ein Element am Screen erscheint“.
  • Observe DOM Changes: kannst du im Normalfall aktivieren, es sei denn du hast eine Seite mit mehreren Formularen, dann kann es die Seiten-Performance mindern.
  • This trigger fires on: All Visibility Events – hast du mehrere Formulare, könntest du den Trigger auch beschränken.

GTM Trigger Configuration

Anschließend weist du den Trigger deinem Tag zu – und schon hast du Conversion Tracking für dein Formular ohne Danke-Seite eingerichtet.

Conversion Tracking ohne Danke-Seite (Custom Event)

Eine dritte, einfachere Möglichkeit ist das Tracking mit einem benutzerdefinierten Event (custom event). Wenn du auf deiner WordPress-Seite das beliebte Contact Form 7 Plugin verwendest, dann kannst du im Google Tag Manager ein HTML-Tag anlegen, welches jedes Mal ein benutzerdefiniertes Event (in diesem Fall „cf7submission“) mitschickt, wenn jemand in einem CF7-Formular auf „Senden“ klickt. Dieses Skript schaut wie folgt aus:

<script>
document.addEventListener( ‚wpcf7mailsent‘, function( event ) {
window.dataLayer.push({
„event“ : „cf7submission“,
„formId“ : event.detail.contactFormId,
„response“ : event.detail.inputs
})
});
</script>

Ist dieser so genannte „Event Listener“ erst einmal aktiv, musst du nur mehr ein passendes benutzerdefiniertes Event (custom event) anlegen. Dazu wechselst du zu „Trigger“, wählst als „Trigger Typ“ das benutzerdefinierte Event (custom event), gibt dem Event den gleichen Namen wie im Listener oben (cf7submission) und wählst deine passenden Auslöse-Bedingungen.

CF7 Custom Event

In unserem Fall ist der Listener auf der gesamten Website aktiv und das custom event wird jedes Mal abgeschickt, wenn ein CF7-Formular abgeschickt wird. Dies kannst du natürlich auch noch eingrenzen, beispielsweise den Trigger nur auf /kontaktformular/ aktivieren. Last but not least weist du diesen Trigger jetzt noch deinem Google Ads Conversion Tag zu.

Überprüfung auf deiner Website und bei Google Ads

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser – deswegen solltest du dein Conversion Tracking Tag mit dem dazu gehörigen Trigger auch testen. Dazu den Preview-Modus aktivieren, auf die Seite mit dem Formular wechseln und dort ein Test-Formular abschicken. Wenn alles klappt, dann sollte dein angelegtes Tag unter „Tags fired on this page“ aufgezählt werden.

Tag Manager Preview

Im letzten Schritt kannst du deine Conversion-Aktion auch nochmal in Google Ads überprüfen. Nach nur wenigen Minuten (oder im schlimmsten Fall – Stunden) solltest du in der Übersicht des Google Ads Conversion Trackings (Tools & Einstellungen > Conversions) sehen, dass der „Tracking-Status“ deiner Aktion von „nicht überprüft“ auf „Keine kürzlich erfassten Conversions“ umspringt.

Ist dies der Fall, dann hast du dein Page View Tracking oder Element Visibility Tracking erfolgreich umgesetzt und du siehst in weiterer Folge, wie viele Anfragen aufgrund einer Google Ads Kampagne zustande gekommen sind.

Google Tag Assistant

tl;dr – Wir zeigen dir, wie du in deinem Google Analytics Account eine zweite Datenansicht anlegst, einen IP-Filter für deinen internen Traffic erstellst und anschließend die korrekte Funktionalität auf deiner Live-Website testen kannst. 


Google Analytics ist eines der mächtigsten Tools von Google. Wer nur mit den Grundfunktionen des Tools vertraut ist, der kennt nicht einmal die Spitze dieses Eisbergs. Weil GA als Grundlage für alle deine Online-Maßnahmen wie etwa Google Ads, Retargeting, Social Media Marketing und last but not least auch E-Commerce-Entscheidungen dienen sollte, ist eine optimale und nachhaltige Grundkonfiguration des Tools enorm wichtig.

Weil die Zugriffszahlen auf deiner Website durch ständiges Testen und Weiterentwickeln der Inhalte und Landingpages nicht verfälscht werden sollte, ist ein Herausfiltern der eigenen IP (oder IP-Ranges) besonders wichtig. Du willst nämlich nicht, dass deine ständigen Zugriffe auf die eigene Website von Google Analytics mitgetrackt werden. Auf diese Art und Weise werden nämlich SEO-relevante Daten wie etwa Absprungrate, durchschnittliche Sitzungsdauer oder Seiten pro Sitzung verfälscht.

Rohdatenansicht vs. Masterdatenansicht

Um dies zu vermeiden, solltest du wie folgt vorgehen: wenn du deinen Google Analytics Account anlegst (die Einbindung in deine Website können wir für dich erledigen), dann wird unter „Verwaltung > Datenansicht“ standardmäßig eine Ansicht namens „Alle Websitedaten“ angelegt. Dies ist die so genannte Rohdatenansicht. Den Namen dafür kannst du unter „Einstellungen der Datenansicht“ bei „Name der Datenansicht“ auch dementsprechend anpassen. In dieser Datenansicht solltest du niemals Filter einbinden, Segmente erstellen oder andere Anpassungen durchführen.

Sobald man nämlich einmal einen Filter auf eine Datenansicht anwendet, werden die herausgefilterten Daten ab diesem Zeitpunkt nicht mehr erfasst. Bemerkt man nun (zu spät) einen Fehler bei der Konfiguration, dann sind diese Daten für immer verloren und können auch nicht wieder hergestellt werden. Daher gilt stets die Regel: Finger weg von der Rohdatenansicht.

Wie gehst du jetzt aber richtig vor? Durch einen Klick auf „+ Datenansicht erstellen“ kannst du eine zweite Datenansicht für deine GA-Property erstellen. Dies ist die so genannte Masterdatenansicht. Diese kannst du wiederum ebenfalls so benennen. In dieser Ansicht kannst du dann auch Filter aktivieren, Segmente erstellen, benutzerdefinierte Channelgruppierungen erstellen oder andere Anpassungen durchführen. Solltest du einmal einen Fehler bemerken, dann kannst du immer noch auf die Rohdatenansicht zurückgreifen.

Einen Filter für IP-Ausschluss erstellen

Ist die Masterdatenansicht erst einmal angelegt, dann kannst du deinen IP-Filter erstellen. Wenn du auf das Zahnrad am linken unteren Eck von GA klickst, gelangst du immer direkt in die so genannte Verwaltungsübersicht. Durch einen Klick auf „Filter“ im Bereich der Datenansicht (Anm. versichere dich lieber nochmals, dass es sich dabei um die Masterdatenansicht handelt) kannst du deinen IP-Filter erstellen. Dazu klickst du zunächst auf den roten Button mit „+ Filter hinzufügen“.

Anschließend kannst du folgende Einstellungen treffen:

Google Analytics IP Filter

(Anm. Experten erkennen sofort, dass es sich bei der von mir verwendeten IP um eine Fake-IP handelt 😉)

Als Filtername gibst du dem Filter einen treffenden Namen, wie etwa „Interner Traffic„. Anschließend nimmst du den Typ „Vordefiniert„, wählst dort „Ausschließen„, „Zugriffe über IP-Adressen“ und „sind gleich„. Im Feld darunter kannst du dann deine IP-Adresse eintragen.

Am schnellsten findest du deine IP-Adresse heraus, indem du auf eine Seite wie z.B. http://www.whatsmyip.org/ navigierst. Achtung: dies bringt natürlich nur dann etwas, wenn du über eine statische IP-Adresse verfügst. Wenn du dir nicht sicher bist, ob du über eine statische IP verfügst, dann wende dich am besten an deinen Netzwerkadministrator oder an einen Ansprechpartner bei deinem Internet Service Provider (ISP).

Testen der Filtereinstellung

Wie du im Screenshot oben im Satz ganz unten siehst, kann man den IP-Ausschluss-Filter nicht in Google Analytics selber testen. Deswegen musst du hier einen anderen Weg gehen. Dazu musst du dir im ersten Schritt den Google Tag Assistant (GTA) installieren. Dies ist eine Erweiterung für den Google Chrome Browser (welche logischerweise nicht für Firefox, Safari, Microsoft Edge oder andere Browser verfügbar ist). Nachdem du die Erweiterung aktiviert hast, kannst du den GTA durch einen Klick auf das nachfolgend markierte Icon in der Browserleiste aktivieren.

Google Tag Assistant

Die Extension für Chrome aktiviert sich, sobald du die Seite neu lädst. Wenn du anschließend auf das Icon klickst, dann öffnet sich ein Fenster mit einer Analyse. Das grüne Tag besagt, dass der Google Tag Manager bzw. Google Analytics richtig auf die Seite eingebunden sind. Wenn du nun anschließend auf den „Record“-Button klickst, kannst du deine Sitzung auf deiner Website aufzeichnen.

Google Tag Assistant Schritt 2

Am besten, du gehst von der Homepage aus einige logische Schritte, wie etwa zu deinen Leistungen und anschließend zu deinem Kontaktformular. Sobald du wiederum auf das Tag-Icon klickst, kannst du die Aufzeichnung stoppen. Anschließend öffnet sich ein neues Fenster mit der Aufzeichnung des Tag Assistants.

Tag Assistant Recording

Zunächst musst du oben auf „Google Analytics Report“ wechseln. Zunächst wähle bei „Select views“ beide deine Datenansichten aus, also die Rohdatenansicht und die Masterdatenansicht. Du willst ja letztendlich vergleichen, ob dein Filter wie gewünscht funktioniert. Nachfolgend kannst du, wie im Screenshot markiert, im vertikalen Menü die Location wechseln.

Hier kannst du beim Punkt „Use a specific IP address“ nun die von dir im letzten Schritt ausgeschlossene IP Adresse eingeben. Durch einen Klick auf „Update“ werden die Daten im Report des Tag Assistants aktualisiert. Als nächstes musst du auf der Seite bis ganz nach unten zum Sektor Flow scrollen.

Wenn du dort auf „Page load 1“ und anschließend auf „Hit 1“ klickst, werden dir die Google Analytics Daten für beide Datenansichten angezeigt.

Analytics Report Google Tag Asisstant

Nun solltest du einen View angezeigt bekommen, wo „Hit dropped by filter DEIN FILTERNAME“ angezeigt wird. Dies ist der View aus deiner Masterdatenansicht und besagt, dass deine Sitzung nicht getrackt wurde. Wenn beim anderen View (also bei der Rohdatenansicht) die Zeile „Hit captured without modifications.“ steht, dann hast du alles richtig gemacht – denn dann wurde deine Sitzung hier getrackt.

Gratulation, du hast deinen ersten IP-Filter in Google Analytics angelegt und erfolgreich getestet!

Browser-Cache leeren Chrome

Wie und wozu muss ich den Browser-Cache leeren?

Unter dem Browser-Cache versteht man eine Art Zwischenspeicher, in welchem Informationen von bereits aufgerufenen Websites wie z.B. Bilder als Kopie auf dem eigenen Rechner abgelegt werden.

Dieser Speicher hat natürlich seine Berechtigung, da er ein schnelleres Laden bei erneutem Besuch einer Internetseite ermöglicht, indem die gewünschten Ressourcen einfach aus dem Cache abgerufen werden können und nicht erneut heruntergeladen werden müssen. Die Sache bringt jedoch auch einen Nachteil mit sich und zwar, dass der Browser immer auf die gespeicherten Daten zurückgreift und dabei nicht merkt, ob auf der Website bereits neue Inhalte vorhanden sind.

Deshalb ist es ratsam, den Browser-Cache regelmäßig einfach mal zu leeren. Somit wäre das wozu geklärt und nun widmen wir uns der Frage nach dem wie. Im Folgenden zeigen wir dir auf, wie du den Cache der gängigsten Browser ganz einfach löschen kannst.

Microsoft Internet Explorer

Schnellzugriff

  • Tastenkombi Strg + Shift + Entf drücken
  • „Temporäre Internetdateien“ auswählen und anschließend auf „Löschen“ klicken

 Oder…

IE 11, IE 10, IE 9

  • Zahnradsymbol (oben rechts) anklicken und die „Internetoptionen” öffnen
  • Das Register „Allgemein” auswählen
  • Im Abschnitt „Browserverlauf” auf „Löschen…” klicken
  • Im geöffneten Fenster „Bevorzugte Websitedaten beibehalten” deaktivieren und stattdessen „Temporäre Internetdateien” und „Cookies” wählen
  • Zum Schluss noch „Löschen” anklicken – geschafft!

IE 8, IE7, IE 6

  • Im Menü „Extras“ die „Internetoptionen“ öffnen
  • Das Register „Allgemein” auswählen

IE8

  • Im Abschnitt „Browserverlauf” auf „Löschen…” klicken
  • Im geöffneten Fenster „Bevorzugte Websitedaten beibehalten” deaktivieren und stattdessen „Temporäre Internetdateien” und „Cookies” wählen
  • Zum Schluss noch „Löschen” anklicken – geschafft!

IE7

  • Im Abschnitt „Browserverlauf” auf „Löschen…” klicken
  • Auf „Dateien löschen“ klicken
  • Die anschließende Frage mit „Ja“ bestätigen – geschafft!

IE 6

  • Im Abschnitt „Temporäre Internetdateien“ auf „Dateien löschen…“ klicken
  • Option „Alle Offlineinhalte löschen“ auswählen
  • Mit „Ja“ bestätigen – geschafft!

Microsoft Edge

Schnellzugriff

  • Tastenkombi Strg + Shift + Entf drücken
  • Zwischengespeicherte Daten und Dateien“ auswählen und auf „Löschen“ klicken

Oder…

  • Das Menü durch Klicken auf das „…“-Symbol (oben rechts) öffnen
  • Einstellungen“ auswählen
  • Im Abschnitt „Browserdaten löschen“ „Zu löschendes Element auswählen“ anklicken
  • Zwischengespeicherte Daten und Dateien“ wählen
  • Auf „Löschen“ drücken – geschafft!

Mozilla Firefox

Schnellzugriff

  • Tastenkombi Strg + Shift + Entf drücken
  • Im neu geöffneten Fenster „Cache“ auswählen und anschließend auf „Jetzt löschen“ klicken

 Oder…

  • Im Menü (drei horizontale Striche) die „Einstellungen” öffnen
  • Den Abschnitt „Datenschutz”auswählen
  • Auf der Registerkarte „Chronik“ im Bereich „kürzlich angelegte Chronik” je nach Wunsch auswählen und auf „Jetzt löschen…” klicken – geschafft!

Google Chrome

Schnellzugriff

  • Tastenkombi Strg + Shift + Entf drücken
  • Unter „Folgendes für diesen Zeitraum löschen“ den Eintrag „Gesamter Zeitraum“ festlegen
  • Bilder und Dateien im Cache“ auswählen und auf „Browserdaten löschen“ klicken

Oder…

  • Das Menü-Symbol neben der Adressleiste anklicken (oben rechts)
  • Weitere Tools“ auswählen
  • „Browserdaten löschen…“ anklicken
  • Unter „Folgendes für diesen Zeitraum löschen“ den Eintrag „Gesamter Zeitraum“ wählen
  • Cache löschen“ auswählen
  • Auf „Browserdaten löschen“ klicken – geschafft!

Browser-Cache leeren Chrome


Apple Safari

Schnellzugriff

  • Tastenkombi Cmd + Alt + E (Mac) bzw. Strg + Alt + E (PC) drücken
  • Mit Enter bestätigen

 Oder…

  • Im Menü „Safari“ auf „Verlauf löschen…“ klicken
  • Die Option „der letzten Stunde“ auswählen
  • Auf „Verlauf löschen“ drücken – geschafft!

Opera

Schnellzugriff

  • Tastenkombi Strg + Shift + Entf drücken
  • Im neu geöffneten Fenster Zeitraum „seit der Installation“ auswählen
  • Browserverlauf“, „Downloadverlauf“, „Cookies und andere Websitedaten“, „Bilder und Daten im Cache“ sowie „Drittanbieter-Dienstdaten“ aktivieren
  • Auf „Browserdaten löschen“ klicken

 Oder…

  • Das Menü „Opera“ öffnen
  • Unter „Einstellungen” den Punkt „Datenschutz und Sicherheit“ wählen
  • Im Punkt „Privatsphäre“ auf „Browserdaten löschen…“ klicken
  • Im neu geöffneten Fenster „seit der Installation“ auswählen
  • Browserverlauf“, „Downloadverlauf“, „Cookies und andere Websitedaten“, „Bilder und Daten im Cache“ sowie „Drittanbieter-Dienstdaten“ aktivieren
  • Auf „Browserdaten löschen“ klicken

Solltest du dir nicht sicher sein, welche Browser-Version du gerade verwendest, hast du die Möglichkeit, das unter folgendem Link http://www.whatbrowser.org/intl/de/ ganz schnell und unkompliziert herauszufinden!

Facebook Suchmaschinen Privatsphäre

Facebook ist nach wie vor eine der beliebtesten Social Media Plattformen. Das Portal ist im Laufe des letzten Jahrzehnts immer mehr gewachsen. Dementsprechend gibt es auch viele Funktionen und Hilfestellung, welche weniger bekannt sind. Zumindest bis jetzt 😉

Neueste Meldungen

Ärgert es euch manchmal, dass in eurem Facebook-Feed standardmäßig die „Top-Meldungen“ ganz oben angezeigt werden und chronologisches Chaos herrscht? Hier gibt es einen einfachen Trick um diese Standardeinstellung zu umgehen. Dazu müsst ihr in der Browserzeile einfach ?sk=h_chr an die Facebook-URL eingeben und diesen Link unter euren Favoriten bzw. Lesezeichen abspeichern.

Facebook neueste Meldungen

Wenn ihr das nächste Mal auf Facebook geht, werden automatisch die neuesten Meldungen und nicht mehr die Top-Meldungen angezeigt.

Facebook in der Google-Suche

Ihr müsst es nicht verleugnen – jeder hat es wohl schon irgendwann einmal gemacht. Man lernt eine Person kennen oder will über eine Person mehr erfahren. Nichts leichter als das, einfach den Namen in Google eingeben und damit unter anderem zum entsprechenden Facebook-Profil kommen (die negative Bezeichnung dafür ist „Social-Media-Stalking“). Doch man kann auch verhindern, dass das eigene Facebook-Profil bei Google (oder in anderen Suchmaschinen wie Bing oder Yahoo) gelistet wird.

Diese Einstellung findet man unter Einstellungen > Privatsphäre > Möchtest du, dass Suchmaschinen außerhalb von Google dein Profil anzeigen?

Facebook Suchmaschinen Privatsphäre

Doch Achtung: wenn du etwas in öffentlichen Gruppen oder Seiten postest, kann man diese Kommentare weiterhin mithilfe von Suchmaschinen finden. Diese Einstellung betrifft also nur alles rund um dein eigenes Profil.

Freundschaftsverlauf

Mittlerweile gibt es Facebook schon richtig lange. Manchmal versucht man sich, an gemeinsame Ereignisse mit einer Freundin oder einem Freund zu erinnern. Doch wie findet man diese Momente wenn man nicht stundenlang im Profil nach unten scrollen will? Das geht viel einfacher als man denken würde. Geht einfach auf das Profil des jeweiligen Freundes und klickt auf dem Titelbild auf den Button mit den drei Punkten (direkt neben „Nachricht senden“). Wenn ihr dann auf „Freundschaft anzeigen“ klickt, werden euch chronologisch alle geteilten Momente mit der jeweiligen Person angezeigt. Wenn euch jemand also zum Geburtstag gratuliert hat, euch in einem Foto oder Beitrag markiert hat – hier findet ihr alle diese gemeinsamen Momente.

 

Wer kennt’s nicht … der Facebook Newsfeed ist wieder einmal überflutet mit Gewinnspielen. Zur Teilnahme liken, teilen, kommentieren, Freunde markieren, usw. …! Es winken tolle Preise – vom neuen Auto bis zum Smartphone. Doch ist das überhaupt legal? Was dürfen die Gewinnspielveranstalter und was nicht?

Weil das in den meisten Fällen keiner so genau weiß, haben wir dir die Richtlinien für Facebook Gewinnspiele (in der Chronik) kurz zusammengefasst.

Was bei Facebook Gewinnspielen erlaubt ist

  • Liken oder kommentieren als Teilnahmebedingung (ACHTUNG: eine gesamte Liste aller Likes ist ohne technisches Know-How nur schwer aus Facebook herauszubekommen – in Betracht der Fairness ist dies höchst fragwürdig)
  • Bild oder Kommentar mit den meisten Likes gewinnt
  • Bild/Nachrichten Postings auf der Seitenchronik
  • Privatnachricht an die Seite

Was bei Facebook Gewinnspielen nicht erlaubt ist

  • Teilen des Beitrags als Teilnahmebedingung
  • Markierungen auf Bildern als Teilnahmebedingung
  • Markierungen von Freunden in Kommentaren
  • Veränderungen am Profil des Nutzers als Teilnahmebedingung (z.B. Profilbildänderung)
  • Verlosungen unter allen Fans (Nutzer muss den Teilnahmebedingungen aktiv zustimmen)

Microsite-Gewinnspiele

Einfacher geht das ganze natürlich mit einem App- beziehungsweise Microsite-Gewinnspiel. Solche können zum Beispiel mit atipso erstellt werden. Mittels atipso ist es kinderleicht ein Gewinnspiel zu erstellen. Die Rechtstexte müssen nur noch an das jeweilige Unternehmen angepasst werden und du kannst die Daten der Teilnehmer auch noch weiterverwerten (was bei einem Chronik Gewinnspiel nicht möglich ist.

Sinnhaftigkeit von Gewinnspielen

Unsere Kollegen vom webmarketingblog haben einen wunderbaren Beitrag betreffend der Sinnhaftigkeit von Gewinnspielen auf Facebook erstellt. Wir finden den wirklich super und total lustig – aber leider ist er mittlerweile (Oktober 2018) nicht mehr erreichbar. Für alle „klickfaulen“ unter euch, haben wir ihn aber noch einmal kurz zusammengefasst:

Engagement vs. Content
Gewinnspiele sind super geeignet um das Engagement zu steigern, aber sie sind eine bescheidene Content Strategie. Sollten also Gewinnspiele das einzige Mittel zur Interaktion mit den Fans sein – Strategie überdenken.

Gewinner sind nicht immer happy
Auto gewonnen? – sofort verkauft! Vertraglich daran gebunden das Auto 1 Jahr behalten zu müssen – nervig! Fazit: Nicht alle Gewinner freuen sich so über einen Gewinn wie man meinen möchte.

Gewinnspiel Freaks
Je mehr Gewinnspiele man umsetzt, umso schneller wird man feststellen, dass es irrsinnig viele Freaks gibt die bei allen Gewinnspielen mitmachen. Doch…diese Freaks wissen meist nicht mal mehr bei welcher Marke sie zuletzt bei einem Gewinnspiel mitgemacht haben. DAS sind wohl nicht unbedingt die großen Markenbotschafter.

Personen des öffentlichen Lebens
Neben den Gewinnspielfreaks gibt es auch viele Influencer (bzw. Personen des öffentlichen Lebens) auf Facebook. Hier solltest du in deinen Gewinnspiel-AGB darauf achten, dass diese nicht an deinem Gewinnspiel teilnehmen dürfen. Dies wäre nämlich aufgrund deren Masse an Followern oder Fans sonst ziemlich unfair gegenüber „normalen“ Personen.

Besser mehr als weniger
Vor allem bei Votings oder Highscore Gewinnspielen läuft man Gefahr, dass sich bei Beginn bereits eine Kleingruppe an Teilnehmern einen beinahe unüberwindbaren Vorsprung erkämpfen. SEHR deprimierend für alle folgenden Teilnehmer! Daher – besser mehrere Preise parat haben und mehrere Sieger küren.

Gewinne sind nicht immer das A und O
Manchmal ist es besser, ein sinnvoller Beitrag wird zwar nur 2-mal geteilt und trägt die Botschaft der Marke in sich, als 1 Gewinnspielbeitrag der 3.000-mal geteilt wurde aber die Marke komplett aus dem Blickfeld verschwindet.

Fazit Gewinnspiele bei Facebook

Den Sinn eines Gewinnspiels hinterfragen. Passt der Preis zu meinem Unternehmen? Ein iPhone als Preis bei einem Baggerunternehmen? Treffe ich auch wirklich noch die richtige Zielgruppe? Bewege ich mich überhaupt auf legaler Basis mit meinem Gewinnspiel? Bei all diesen Fragen können wir natürlich auch weiterhelfen, im Zweifelsfall einfach kurz durchklingeln! Oder aber auch atipso probieren und rechtsmäßig auf der sicheren Seite sein. 🙂