Blogartikel Website investieren

Immer wieder werden wir von Interessenten gefragt, warum unsere WaaS-Preise für die Erstellung von Websites oder Webshops doch einigermaßen über den Preisen der großen Unternehmen liegen, die man bei Google findet wenn man „Website erstellen“ eintippt.

Wir antworten dann meistens mit folgender Begründung: eine Baukasten-Website kann man sich wie einen Anzug von der Stange vorstellen. Aufgrund von Skaleneffekten (Prozesse und Tools sind weitestgehend standardisiert) sind relativ günstige Preise für den Endkunden möglich. Solche Websites passen meistens gut, ab und zu gibt es allerdings Probleme bei der langfristigen Qualität und jegliche Sonderwünsche können grundsätzlich nicht (oder nur gegen Aufpreis) erfüllt werden. 

Google Website erstellen

Wer eine Website haben will, hat die Qual der Wahl.

Ein Webprojekt von einer Werbeagentur bzw. Webagentur ist im Gegensatz dazu wie ein Maßanzug vom Schneider. Passt nicht nur gut, sondern perfekt – Änderungswünsche können beliebig umgesetzt werden und das Produkt weist für viele Jahre eine unschlagbare Qualität auf. Außerdem können auch noch darauf abgestimmte Beiprodukte (in unserem Fall sind dies WaWis, Middleware oder die Betreuung im Online Marketing) erstellt und geliefert werden. 

Zum noch besseren Verständnis wollen wir dich nachfolgend Schritt für Schritt durch den Entwicklungsprozess einer Website führen. Damit wollen wir dir zeigen, wo hier die Wertschöpfung stattfindet, welche ultimativ zu den Preisen für unsere Leistungen im Bereich der Websites und Webshops führt. 

Wenn du nur an einer Übersicht interessiert bist, dann kannst du hier ans Ende des Artikels springen

Beratung und Projektsetup

Vermutlich hast du selber keine Erfahrung beim Entwurf bzw. bei der Abwicklung von Websiteprojekten – warum solltest du auch. Bei einer Baukastenwebsite kannst du dir entweder dein Template auswählen oder in kurzen Stichworten angeben, für welchen Themenbereich deine Website angedacht ist. Wenn die Website von einem „Bekannten“ gemacht wird, ist meistens nicht einmal dies der Fall. Daher musst du in vielen Fällen mit dem gelieferten Endprodukt leben, ob dir dies nun zu 100% zusagt oder auch nicht. 

den monobunten hingegen führen mit dir ein Kick-Off-Gespräch/Meeting durch, bei dem du uns alle Wünsche und notwendigen Funktionalitäten mitteilst. Wir stimmen diese dann auch mit deinen Unternehmenszielen ab. Wenn wir der Meinung sind, dass wir für einen Teil der Umsetzung (z.B. Struktur, Gliederung, Navigation) eine bessere Idee (im Bezug auf die Conversion-Optimierung) haben, dann teilen wir dir diese auch unmittelbar mit. Wir wollen schließlich, dass du von unserem Knowhow pro!fitierst. Außerdem kannst du uns auch durch fast alle Punkte des Kreativprozesses begleiten. Ein Haus wird schließlich auch Schritt für Schritt gebaut und nicht alles auf einen Haufen geworfen. Daher gibt es vor dem Go-Live auch keine (bösen) Überraschungen, sondern nur jenes Produkt, welches du dir gewünscht hattest.

Screendesign bzw. Template-Auswahl

Wir achten beim Screendesign oder der Auswahl eines Templates stets auf deine Anforderungen. Auch wenn du vielleicht irgendein superschönes Template gefunden hast, welches du gerne für deine Website verwenden würdest. Wenn dieses nicht für den Zweck geeignet ist, oder die Funktionalitäten übertrieben sind, oder es Performanceprobleme aufweist – dann raten wir dir davon ab. Auf Basis unserer langjährigen Erfahrung vertrauen wir auf einige wenige Templates (ein Template ist sozusagen das Rückgrat deiner Website), bei denen wir wissen, dass sie über eine gute Performance verfügen, zukunftssicher und leicht bedienbar sind.

Wenn deine Website jedoch einzigartig werden soll, dann erstellen wir dir – wenn gewünscht – ein Screendesign.

Screendesign Faktor

Das Screendesign kann auch ein Konversionfaktor einer Website sein (via https://de.ryte.com/wiki/Screendesign)

Wir verwenden hier im Erstellungsprozess bestimmte Tools zur Kollaboration, mit deren Hilfe du uns gezieltes Feedback geben kannst. Nämlich ohne dass wir ständig irgendwelche Files per E-Mail oder FTP hin- und herschicken müssen. Dieses laufende Feedback optimiert den Screendesign-Prozess spürbar und verhindert auch viel Frustration auf beiden Seiten. Erst nach einer finalen Feedbackschleife übernehmen wir das Screendesign und machen uns an die Entwicklung der Website.  

Content Management mit CMS

Knapp ein Drittel der populärsten 100.000 Websiten der Welt wurde mit WordPress erstellt. Dies hat viele Gründe. Einer davon ist die übersichtliche und einsteigerfreundliche Gestaltung der Benutzeroberfläche. Im Gegensatz zu anderen CMS wie Joomla, TYPO3 oder Drupal können alle Elemente von einer Seite weg aufgerufen werden. Bei einer Baukastenwebsite wird dir meistens das Endprodukt übergeben und du kannst dich entweder selber zurechtfinden oder nimmst den (meistens) kostenpflichtigen Support in Anspruch.

WordPress Nutzung weltweit

Statistik via https://w3techs.com/

Bei einem WaaS-Projekt schulen wir dich jedoch nicht nur in die wichtigsten Bedienelemente deiner Website bzw. deines Webshops ein. Viel mehr binden wir auch Video-Tutorials für die gängigsten Tätigkeiten in WordPress in dein Backend ein und helfen dir bei Bedienungsproblemen auf die Sprünge. Das Ziel der Onlineprofis von MONOBUNT ist stets, dass du deine Website in punkto Content Management so gut wie möglich selber bedienen kannst. Nicht nur, weil du damit am meisten Geld sparst, sondern weil es mit etwas Erfahrung auch richtig Spaß macht!

Server: Hosting und Wartung

Hosting von der Stange

Wenn du deine neue Website beim Bekannten der Tante erstellen lässt, dann wird diese vermutlich auf einem Server bei einem populären Hostinganbieter aus dem deutschen Sprachraum liegen. Bitte nicht falsch verstehen: diese Server sind nicht grundsätzlich schlecht, aber um beispielsweise 4.90€/Monat kannst du dir kein Setup erwarten, welches Top-Ladezeiten aufweist oder dir gar zu einem SEO-Vorteil verhilft. In vielen Fällen können bestimmte Files wie etwa eine .htaccess-Datei (für 301-Weiterleitungen und damit SEO) nicht bearbeitet werden. Oder es können auch keine Nameserver von einem Content Delivery Network wie Cloudflare eingetragen werden. Wenn du viel Pech hast, ist am gleichen Server eine populäre Website mit vielen Zugriffen gehostet, dann wirkt sich das besonders negativ auf die Ladezeiten aus. Wenn etwas nicht funktioniert, bist du auf den 1st level Support angewiesen und hast keine persönliche Anlaufstelle für dein Problem.

Hosting bei MONOBUNT

Wusstest du, dass die Ladezeit deines Servers einer der wichtigsten Bewertungspunkte bei den Google PageSpeed Insights ist? Je länger deine Website lädt, desto mehr Nutzer springen gleich wieder ab. Weil wir das nicht wollen, können wir dir in unserem Hostingnetzwerk aufgrund von Skaleneffekten einen Top-Server zum leistbaren Preis anbieten. In unserer monatlichen Pauschale ist aber nicht nur die Hostinggebühr in unserem WP-Netz enthalten, sondern auch gleich die Einrichtung des SSL-Zertifikats (ein absolutes MUSS aufgrund von DSGVO und SEO) sowie der Ankauf und die Verwaltung einer Top-Level-Domain (länderspezifisch wie beispielsweise .at oder generisch wie .com).

GTmetrix Server Test

Mit Tools wie GTmetrix kann man Server-Probleme oder Bottlenecks identifizieren (Screenshot: https://gtmetrix.com/features.html)

Durch das Hosting in unserem dedizierten WordPress-Netzwerk wird deine Seite auch regelmäßig auf die neueste WP-Version aktualisiert. Selbiges gilt für die Plugins. Dadurch bietet deine Website wenig Angriffsfläche für Hacker. Außerdem führen wir täglich ein Server-Backup durch, welches im Falle eines Hacks durch unsere „Hack-Free-Guarantee“ völlig kostenfrei eingespielt werden kann und dir deswegen viel Frust ersparen kann. 

Plugins bzw. Extensions

Gerade bei WordPress ist die gezielte Auswahl eines Plugins für einen bestimmten Zweck (z.B. SEO, Caching, Payment, Newsletter) besonders wichtig. Grundsätzlich solltest du so wenig Plugins wie möglich verwenden, da diese (egal wie gut sie programmiert sind) die Leistung deiner Seite einbremsen. Aufgrund der Beliebtheit von WordPress gibt es für so gut wie alle Fälle mehr als nur ein Plugin. Weil es viele Freemium- oder Gratis-Plugins gibt, wird bei der günstigen Erstellung einer Website in vielen Fällen auf diese zurückgegriffen. Denn Grundfunktionalitäten werden geboten und es enstehen keine zusätzlichen Kosten für den Entwickler. Folglich bleibt eine größere Marge übrig. 

WordPress Caching Plugins

Welches Plugin soll man jetzt verwenden? Screenshot via https://de.wordpress.org/plugins/

Durch unsere langjährige Erfahrung bei der Erstellung von Webshops und Websites haben wir im Grunde für jeden Zweck das passende Plugin. Und zwar keine Freemiums oder Gratis-Plugins, sondern fast durchwegs Premium-Plugins von namhaften WordPress-Entwicklern. Beim Setup deiner Website achten wir darauf, dass diese Plugins auch richtig konfiguriert sind und natürlich auch laufend aktualisiert werden (siehe Hosting). Denn nichts ist ärgerlicher als ein Plugin, welches entweder Tür und Tor für Hacker öffnet, oder schlecht programmiert ist, oder die Ladezeit deiner Website einbremst und daher pures Gift für deine SEO-Maßnahmen ist. 

Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Das eingespielte Team der Pro!fis achtet beim Entwicklungsprozess deiner Website in jedem Schritt darauf, dass gängige SEO-Faktoren berücksichtigt werden. Dies beginnt bei der Auswahl eines schnellen und passenden Templates, geht über die web-optimierte Komprimierung sowie Benennung von Grafiken und Bildern vor dem Upload und geht hin bis zur Textierung deiner Inhalte aus Kundensicht (wer im Jahr 2018 noch immer von der Wichtigkeit einer Keyword-Dichte spricht: schnell davon laufen!).

nnpro.at Keywords Sichtbarkeit

Ziel einer Suchmaschinenoptimierung: Steigerung der Sichtbarkeit durch das Ranking von Keywords (https://monobunt.at via XOVI)

Kurzum: das Fundament deiner Website wird so konstruiert, dass du ab dem Zeitpunkt der Indexierung der Website bei Google (und anderen Suchmaschinen) bedenkenlos darauf aufbauen kannst. Beispielsweise durch Onlinemarketing oder organische Tätigkeiten wie beispielsweise der Erstellung von Blogbeiträgen. Egal ob Entwickler, Webdesigner, Content Manager oder Suchmaschinenoptimierer: jeder unserer Onlinepro!fis hält sich als „part of the job“ ständig auf dem neuesten Stand der Technik. Denn gerade innerhalb der „Wissenschaft“ namens „Search Engine Optimization“ kann man sich nur wenige Fehler erlauben. Und unsere fünf Google-Ads-zertifizierten Mitarbeiter wissen auch, was Google hinsichtlich Qualität von einer Website erwartet.

DSGVO-Optimierung

Relativ neu ist das Feld der DSGVO-Optimierung (Datenschutzgrundverordnung) einer Website. Seit dem 25. Mai 2018 musst du mit drastischen Strafen rechnen, wenn gewisse Elemente oder Prozesse rund um deine Website nicht DSGVO-konform sind. Wir achten bei der Erstellung einer Website darauf, dass verwendete Tools und Lieferanten die DSGVO-Anforderungen erfüllen. Außerdem, dass bestimmte Elemente wie beispielsweise ein Kontaktformular oder die Einbindung von Google Analytics DSGVO-optimiert eingebunden werden und personenbezogene Daten stets in sicheren Händen sind. Dies ist in Webshops (z.B. aufgrund von Kreditkarten- oder Adressdaten) nochmal wichtiger als auf „gewöhnlichen“ Websites.

DSGVO Google Trends

Auch wenn die Suchhäufigkeit wieder gesunken ist: die DSGVO betrifft nach wie vor alle Websites (Quelle: https://trends.google.com/)

Abschließender Vergleich

Wir hoffen, dass du nach der Lektüre unserer Aufzählung der verschiedenen Punkte aus dem Webprojekt-Bereich nun besser darüber Bescheid weißt, wieso auch bei Websites Qualität ihren Preis hat. Wenn du noch immer unentschlossen bist, dann haben wir die wichtigsten Punkte auch nochmals alle in einer kleinen Matrix zusammengefasst: 

BestandteilWebsite von der StangeWebsite als Maßanfertigung von MONOBUNT
BeratungEventuell initiales Gespräch, ansonsten generisch, Informationen aus HilfsartikelnPunktgenau und persönlich auf die Kundenwünsche zugeschnitten
ScreendesignAuswahl von generischen TemplatesIndividuelles Screendesign für eine einzigartige Website
Content ManagementKeine Auswahl von CMS aufgrund der Bedürfnisse, Content wird meistens generisch vorgegebenAuswahl des passenden CMS (z.B. WordPress, Magento), persönliche Einschulung in das Backend des CMS
HostingStandardserver von großem Anbieter, keine Möglichkeit zur eigenständigen KonfigurationOptimales projektbasiertes Setup, SSL Zertifikat, TLD inkludiert
PluginsEinschränkungen, meistens nur wenige Erweiterungen unterstützt bzw. auswählbarGemeinsame Auswahl der besten (Premium-)Plugins auf Basis unserer langjährigen Erfahrung
SuchmaschinenoptimierungStandard, vom System vorgegeben, wenig Möglichkeiten zur IndividualisierungWährend des gesamten Websiteentwicklungsprozesses (auch darüber hinaus als Coaching)
DSGVOOut-of-the-box bzw. vom Anbieter abhängigDSGVO-Consulting, Website wird DSGVO-optimiert (Kontaktformular, Datenschutz) übergeben
PreisKostengünstig in der AnschaffungKeine bösen Überraschungen aufgrund unserer WaaS-Pakete

Eine Website ist die Visitenkarte des 21. Jahrhunderts – so abgedroschen dieser Spruch im Jahr 2018 auch klingen mag, er hat nach wie vor seine Gültigkeit. Durch u.a. Webanalytics, Online Marketing oder Soziale Medien kannst du heute so viel Potential aus deiner Onlinepräsenz herauskitzeln wie noch nie zuvor. Wenn du also eine individuelle und richtig coole Visitenkarte auf die Beine stellen willst, mit der du dich von deiner Konkurrenz abhebst, dann sollten wir ins Gespräch kommen

eBay ShopBot

2016 steigerte sich der Online-Einzelhandel in Österreich auf einen neuen Rekordwert von 3.4 Milliarden Euro. 2017 und 2018 wurde dieser Wert erneut deutlich gesteigert. Derzeit beträgt der Anteil des Onlinehandels in Österreich laut Statista etwa 5%, auch hier ist die Tendenz stark steigend. Grund genug für uns, euch fünf der größten bzw. interessantesten E-Commerce Trends für 2019 näher zu bringen.

Trend zu Mobile Shopping

Vorbei die Zeiten, in denen Online Einkäufe strikt von zuhause über den PC oder das Notebook durchgeführt wurden. Knapp 84% aller 18 bis 39-jährigen in Österreich haben 2016 bereits mindestens einmal einen Einkauf mit ihrem Smartphone oder Tablet getätigt. Im Vergleich zu 55% nur drei Jahre zuvor bedeutet dies einen Anstieg von fast 30%, wie auch die nachfolgende Grafik von Statista zeigt.

Entwicklung Mobile Shopping

Insbesondere Kleidung, Blu-rays, CDs sowie Bücher und Elektronikartikel werden überdurchschnittlich oft über mobile Geräte bestellt. Und auch bereits 80% aller Webshops im deutschsprachigen Raum verfügen über eine responsiv optimierte Website oder eine mobile Website. Dies ist daher so wichtig, weil eine Website auch auf kleineren Displays dazu einladen soll, unterwegs zu suchen, zu schmökern und den Einkaufsprozess so leicht und einfach wie möglich zu gestalten.

Jene 20% der Onlineshops, welche im Jahr 2019 noch immer über keine mobil optimierte Website verfügen, werden wenig bis gar nicht mehr am Onlineumsatz mitnaschen können. Wenn du nicht zu dieser Minderheit gehören willst, erstellen wir dir gerne ein eCommerce Konzept für dein Geschäft. Außerdem beraten wir dich im Bezug auf die einzelnen Komponenten wie etwa Zahlungsmöglichkeiten, Versandoptionen und bauen natürlich auch deinen Webshop – entweder auf Basis von vordefinierten Templates oder eines individuellen Designs.

Trend zu schnellen Lieferzeiten

Online kaufen, im Geschäft abholen (Click & Collect). Käufe über Apps, Preissuchmaschinen oder Online-Marktplätze tätigen. Omnichannel ist im Online-Einzelhandel bereits seit über einem Jahrzehnt ein Trend der mittlerweile eigentlich zur Norm geworden ist. Auch die Technologie zieht laufend mit. So kannst du beispielsweise mit SyncSpider alle deine Plattformen (Onlineshop, ERP System, Preisvergleichsseiten, Online-Marktplätze usw.) kinderleicht miteinander synchronisieren und viel Zeit und Geld sparen.

Doch der Fokus vieler großer Onlinehändler liegt mittlerweile bei der Liefergeschwindigkeit. Denn über 90% aller Kunden wünschen sich eine Lieferung ihrer Bestellung innerhalb von 24 Stunden. Einige größere Onlineshops setzen daher schon seit längerer Zeit bewusst auf diese Art von Expresslieferung, darunter Amazon Prime, Zalando, Neckermann oder Conrad. Gerade in der Vorweihnachtszeit ist es besonders wichtig, dass auch die Bestellungen von (Zu-)Spätkäufern noch rechtzeitig unter dem Weihnachtsbaum liegen können.

Noch schneller als die Expresslieferung ist die so genannte Same-Day-Delivery. Diese wird in Österreich u.a. auch bei Mediamarkt angeboten. Wenn man in einem bestimmten Radius rund um die betroffene Filiale liegt, kann man sich alle im Onlineshop gekauften Artikel gegen einen Aufpreis noch am selben Tag direkt vor die Haustüre liefern lassen. Die nochmals schnellere 3-Stunden-Sofortlieferung wird derzeit nur in ausgewählten Filialen in größeren österreichischen Städten angeboten. Wer also 2019 in seinem Onlineshop weiterhin Lieferzeiten von 3-5 Tagen anbietet, wird aller Voraussicht nach (noch) mehr Volumen an jene Shops verlieren, bei denen der Lieferprozess blitzschnell abgewickelt wird.

Trend Chatbots und Künstliche Intelligenz (KI / AI)

Viele von euch haben es sicher schon mindestens einmal erlebt. Man besucht einen Webshop (oder auch eine Website) und nach wenigen Sekunden oder Klicks öffnet sich ein Chatfenster (zumeist am unteren Bildschirmrand) mit einer höflichen Frage nach Unterstützung beim Einkauf. Dahinter stecken nicht etwa besonders fleißige Mitarbeiter aus dem Kundensupport, sondern so genannte Chatbots.

Diese Chatbots gibt es in zwei verschiedenen Ausführungen: einfach (hier steht nur eine vordefinierte Anzahl von Antwortmöglichkeiten zur Verfügung) und mit künstlicher Intelligenz bestückt. Letztere  können eingetippte Antworten interpretieren und lernen auch ständig dazu (“Machine Learning”). Einen dieser intelligenten Shopbots verwendet beispielsweise eBay in den USA. Der sogenannte eBay ShopBot ist mit nur einem Klick bzw. mit der Freigabe direkt in den Facebook Messenger eingebunden. Basierend auf den eigenen Einkaufswünschen macht der ShopBot laufend (verbesserte) Vorschläge für passende Produkte, welche am Ende der Interaktion mit nur einem Klick in den Warenkorb gelegt und gekauft werden können.  

eBay ShopBot

Besonders praktisch sind Chatbots auch für Menschen, welche ungern mit anderen Menschen interagieren, aber dennoch beraten werden wollen. Denn gemäß einer Studie sind dies fast unglaubliche 48% aller Onlineshopper weltweit. Natürlich merkt sich der Chatbot auch die eigenen Einkäufe und Interessen und bietet auf dieser Basis in regelmäßigen Abständen interessante neue und spezielle Produkte an. Die Erfolgswahrscheinlichkeit dieser Angebote ist dementsprechend signifikant höher als bei normalen Newslettern oder Werbebannern. Big data lässt grüßen.

Trend Voice Shopping

Siri, Alexa, Cortana, Google Home (Anm.: Googles Sprachassistent hat wirklich keinen eigenen Namen). Viele von euch haben wohl bereits einen oder sogar mehrere der vorher genannten Sprachassistenten im Wohnzimmer stehen oder am Smartphone. Sie sind nicht nur dafür geeignet, das Licht an- und auszuschalten oder als glorifizierter Timer zu dienen. Wenn man etwa bei Amazon die entsprechende Option aktiviert hat, kann man per Sprachkommando gegenüber Alexa auch direkt Einkäufe tätigen.

Wer seine Produkte also beispielsweise bei Amazon oder Google Shopping vertreibt, muss seine Produktbeschreibungen daher in Zukunft sowohl inhaltlich als auch strukturell auf Basis der geänderten Grundbedingungen durch die Möglichkeiten der Sprachsuche optimieren. Denn im Gegensatz zur gewöhnlichen Textsuche bei Google oder in einem Onlineshop, welche zumeist aus 1-3 Wörtern besteht, werden die Suchanfragen bei Sprachassistenten häufiger in ganzen Suchphrasen mit einer Länge von 5-7 Wörtern gestellt. Dies zeigt auch die nachfolgende Grafik.  

Anzahl der Wörter bei Sprachsuche

In den USA nutzen bereits zwei von fünf Erwachsenen zumindest einmal täglich die Dienste des Sprachassistenten ihres Vertrauens. Diverse US-amerikanische Zukunftsforscher erwarten sogar, dass im Jahre 2020 bereits 50% aller Suchanfragen weltweit nicht mehr per Texteingabe auf PC oder Smartphone sondern per Sprachsuche durchgeführt werden. Daher sind Sprachassistenten de facto einer der heißesten eCommerce Trends für 2019 und die nachfolgenden Jahre. 

Trend Nischenmarketing

Egal ob Fair Trade Kleidung aus dem brasilianischen Regenwald oder Überlebensausrüstungen für alle erdenklichen Katastrophen. Egal ob organisches Badesalz aus Afrika oder pflegendes Bartöl für Männer mit Schnurrbärten. Die Kreativität im Bezug auf Nischenprodukte kennt kaum noch Grenzen. Für quasi jede Anforderung und jeden persönlichen Geschmack gibt es eigene Produkte und Dienstleistungen, welche sich vom Mainstream abheben und somit die (zumeist stark vorhandene) Individualität der Käufer bestärken.

Dank diverser Keywordtools und Seiten wie Google Trends oder Trendwatching.com kann beinahe jeder Mensch mit einem besonderen Talent oder Zugang zu einem Nischenprodukt den idealen Markt zum Vertrieb von besonderen Produkten finden. Und dank der vielen ShopCMS-Systemen wie Magento, WooCommerce, Shopify oder Lightspeed ist es mittlerweile auch kinderleicht, sich die notwendige Onlineshoppräsenz dazu aufzubauen. Du hast eine besondere oder ausgefallene Idee? Wir stehen dir gerne mit Rat und Tat zur Wahl des richtigen Onlineshopsystems zur Verfügung. Übrigens: auch die Erstellung von wunderschönem selbst erzeugtem Content und Contentblöcken in den eher behäbigen ShopCMS-Editoren ist dank DragDropr kein Problem mehr.  

Zusammenfassung E-Commerce Trends 2019

Wer nur „mobile first“ denkt, ist 2019 zwar noch auf der sicheren Seite und weiter als die meisten anderen.  Man wird jedoch trotzdem ein signifikantes Stück des eCommerce-Kuchens an noch innovativere Shops und Stores verlieren. Denn wie vorher beschrieben müssen auch die Rahmenbedingungen wie etwa Lieferzeiten passen. ChatBots wie eBays ShopBot übernehmen die Funktion eines stets dazulernenden und kostenlosen Kundenberaters. Sprachassistenten wie Amazons Alexa wissen aufgrund der eigenen Kaufhistorie teilweise schon besser als man selber, was man für den Haushalt benötigt. Und Nischenmärkte waren früher dafür da, ausgefallene Wünsche zu erfüllen und long-tail-Bedürfnisse zu befriedigen, werden jedoch im Jahr 2019 mehr Umsätze als je zuvor abwerfen. 

  • Was denkt ihr über diese fünf vorgestellten Trends?
  • Haben wir einen fundamentalen Trend vergessen?
  • Habt ihr schon einmal in einem Onlineshop über einen Sprachassistenten oder einen ChatBot bestellt?

Wir sind auf euer Feedback und eure Erfahrungen gespannt. 


Quellenverzeichnis:

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/207390/umfrage/verteilung-von-alter-und-geschlecht-bei-mobilen-einkaeufern/
https://de.statista.com/themen/2875/e-commerce-in-oesterreich/
https://red.mediamarkt.at/sofortlieferung3.html
https://www.divvit.com/blog/6-ecommerce-trends-2018
https://www.campaignlive.co.uk/article/just-say-it-future-search-voice-personal-digital-assistants/1392459
https://www.branded3.com/blog/google-voice-search-stats-growth-trends/

DSGVO Datenschutzgrundverordnung

Seit 25. Mai 2018 gelten die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und das österreichische Datenschutzgesetz (DSG) in der Fassung des Datenschutz-Anpassungsgesetz 2018.

Wenn du unser Kunde bist und dein Firmensitz innerhalb der Europäischen Union (EU) liegt oder du Kunden aus der EU betreust, musst du bis zum Stichtag eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung (kurz: AV-Vertrag bzw. AVV) mit uns abschließen. 

Du musst diesen AV-Vertrag mit uns abschließen, wenn:

  • deine Website oder dein Webshop von uns gehosted wird (Serverhosting/Webhosting)
  • wir Online Marketing Tätigkeiten für dich durchführen (z.B. Google Ads, Facebook Ads, Newsletterversand)
  • wir Wartungstätigkeiten für deine Website oder deinen Webshop durchführen (z.B. Contentpflege)

Wir haben diesen Prozess für dich so einfach und unkompliziert wie möglich gestaltet.

AVV herunterladen

Den AV-Vertrag kannst du dir hier per Klick herunterladen und anschließend die Akzeptanz der Inhalte durch das Ausfüllen des Formulars bestätigen. 

Kontakt MONOBUNT

Für Rückfragen schicke bitte eine E-Mail an [email protected].

Weiterführende Informationen

Nähere Informationen bzw. FAQ zur DSGVO oder zum AV-Vertrag findest du beispielsweise auf den Seiten der WKO oder im Informationsportal der EU zur GDPR.

 

Magento Meetup Wels

Zum zweiten Mal nach Oktober 2017 (wir haben damals über das MageMeetup in Linz berichtet) hatten wir am gestrigen Abend die Gelegenheit, DragDropr einem fachkundigem Publikum beim mittlerweile 25. Magento Meetup Austria in Wels zu präsentieren. Als Location diente dabei das Firmengebäude von E-CONOMIX.

Nach einer Einleitung durch Anna Völkl und Matthias Zeis referierte Ivan Dotsenko über Payment Module in Magento 2. Anschließend durfte unser Norbert zunächst über den Magento Marketplace berichten. Unter anderem wurden dabei folgende Themen und Fragen behandelt: Wie reicht man eine Extension in den Magento Marketplace ein? Welche Dinge muss man dabei besonders beachten? Was sind unsere Learnings aus unseren eigenen Erfahrungen mit den SaaS-Extensions DragDropr und SyncSpider

DragDropr – Visual Content Builder

Den zweiten Teil von Norberts Präsentation bildete ein Walkthrough durch DragDropr, unserem What-You-See-Is-What-You-Really-Get Editor, mit dem es einfacher denn je ist, wunderschönen Content ohne jeglichen Programmierer- oder Webdesigner-Skills zu erstellen. DragDropr ist aktuell nicht nur für Magento 1 & 2 verfügbar, sondern auch für Shopify, Lightspeed, als Chrome Extension sowie für WordPress.

Seinen Ausklang fand der Abend bei einem gemütlichen BBQ. Das nächste Meetup wird im Sommer in Wien stattfinden. Mehr Infos dazu findet ihr auf der Website. Wir bedanken uns bei den Jungs und Mädels von E-CONOMIX für Location, Getränke und Essen sowie bei den Organisatoren für ein weiteres gelungenes Meetup, welches sicherlich nicht unser letztes gewesen sein wird.

Magento 1

Man mag es kaum glauben, aber Ende März 2018 wird Magento 1 bereits 10 Jahre alt. Denn exakt am 31. März 2008 erblickte das Open-Source Shop-CMS das Licht der (Software-)Welt.

Unabhängig voneinander wurde Magento im Vorjahr von den Analysten von Gartner und Forrester unabhängig voneinander als „Leader“ im B2B eCommerce eingestuft. Wie die nachfolgende Grafik von builtwith.com zeigt, wird Magento (die Open Source & Enterprise Versionen zusammengezählt) auf den Top 10.000 eCommerce-Websites im WWW mit 12% auf dem gleichen Level genutzt wie WooCommerce (Standard & Checkout), noch vor Shopify und allen anderen Shop-CMS. Auch im deutschsprachigen Raum ist es das beliebteste Standalone-CMS für Webshops.

Magento 1 & 2 Nutzerstatistik

Der Erfolg beruht vor allem auf der großen Community und der großen Skalierbarkeit. Zu diesem Thema haben wir unter anderem auch im Vorjahr bei unserem großen Vergleich zwischen Magento und WooCommerce berichtet.

Blogartikel zu Magento 1

Weil wir Onlinepro!fis selber große Fans von Magento sind, haben wir euch über die Jahre hinweg auch viele Tipps & Tricks zur Verwaltung eures Magento 1 Shops gegeben. Hier findet ihr als Retrospektive zum anstehenden Jubiläum nochmals überblicksmäßig unsere beliebtesten Tutorials:

Was kommt nach Magento 1?

Nach dem Erscheinen von Magento 2 im November 2015 war zunächst ursprünglich der Plan, dass der Support von Magento 1 im November 2018 enden soll. Doch nach einer Ankündigung von Magento im Mai 2017 wird das System in der Version 1.9 noch zumindest bis März 2019 mit Sicherheitspatches versorgt werden. Lediglich den Schritt zu PHP 7 wird das System aller Voraussicht nach nicht mehr erleben. 

Falls dein Webshop noch auf Magento 1 läuft (und vor allem wenn du diverse Erweiterungen und externe Anbindungen integriert hast), solltest du dir dennoch im Laufe der kommenden Monate erste Gedanken über die Nachfolgeregelung des eigenen Shop-CMS nachzudenken. Kontaktiere am besten unsere Magento-Spezialisten und lass dir ein individuelles Angebot erstellen.

Google Reverse Search

Wenn du im Laufe der letzten Tage nach einem Bild bei Google gesucht hast, dann sind dir eventuell zwei grundlegende Änderungen aufgefallen.

  1. Du kannst dir ein Bild auf Google nicht mehr direkt anzeigen lassen
  2. Du kannst auf Basis eines Bildes nicht mehr nach ähnlichen Bildern suchen lassen

Google hat diese beiden Änderungen am 15. Februar selber über den offiziellen Twitter-Account @searchliaison bestätigt:

Notwendig wurde dies aufgrund der Aktionen von Getty Images. In einer Beschwerde an die EU Kommission in 2016 behauptete Getty Pictures, dass das direkte Abspeichern von Bildern den Datendiebstahl und der Piraterie von urheberrechtlich geschütztem Content fördern würde. Generell hatten auch andere Publisher und Medienhäuser schon längere Zeit ein Problem damit, dass man Bilder mit Copyright via Google einfach direkt mit einem Klick herunterspeichern konnte. 

Neben der Speichermöglichkeit von Bildern wurde auch die so genannte „Reverse Search“ deaktiviert. Hier konnte man entweder selber ein Bild bei Google hochladen oder auf Basis eines Bildes in den Google-Ergebnissen nach anderen Bildern suchen. Besonders praktisch war dies, wenn man für einen Blogartikel oder ein Posting auf Social Media einen bestimmten Schnappschuss in einer besseren Auflösung oder in einer besseren Qualität finden wollte. 

Google Reverse Search

(c) https://sea.pcmag.com/smartphones/6524/news/how-to-do-a-reverse-image-search-from-your-phone

Publisher reagierten auf die Konsequenzen von Google natürlich positiv. Denn ab sofort muss man zumindest den Umweg über einen direkten Seitenbesuch gehen, wenn man sich ein bestimmtes Bild auf seinem PC oder Smartphone abspeichern will. Normale Nutzer reagierten den Umständen entsprechend verärgert, unter diversen Twitter-Accounts von Google gab es auch vereinzelte Shitstorms. 

Ob diese Änderung bei der Bildersuche von Google in weiterer Folge wirklich positive Auswirkungen im Bezug auf Bild-Piraterie haben wird, sei zum aktuellen Zeitpunkt dahin gestellt. Wegen der Eckpunkte der außergerichtlichen Einigung mit Getty Pictures und der darauf folgenden „zukünftigen Zusammenarbeit“ war diese Maßnahme für den Onlinegiganten jedoch unumgänglich. Verlierer ist auf alle Fälle der durchschnittliche User ohne Piraterie-Gedanken. 

Update 21. Februar 2018

Nun, das hat nicht lange gedauert. Laut Search Engine Land gibt es mittlerweile mehrere Plugins für den Google Chrome Browser, welche die verloren gegangenen Funktionalitäten der Google Bildsuche wieder zurückbringen.  Wer „View Image“ und „Search By Image“ also auf seinen Rechner zurückbringen will, dem sei ein kurzer Blick in den Artikel empfohlen. 

Christoph Zauner Online Award 2017

Am 8. November 2017 fand im Zuge einer Gala in der Voestalpine Stahlwelt in Linz die Zeremonie der Online Awards 2017 statt. Dort zeichnete die WKO erfolgreiche oberösterreichische Unternehmen mit Spitzenleistungen im Versand- und Internethandel aus. 

Dabei konnte Kräutermax den 3. Platz in der Kategorie „Online Shop Etablierte (länger als 5 Jahre tätig)“ abräumen. Wir gratulieren Christoph Zauner und seinem Team recht herzlich und freuen uns über diese Auszeichnung für unseren langjährigen Agenturkunden

Christoph Zauner Online Award 2017

Foto:©Simlinger Wolfgang/cityfoto

Unser Team in der Onlineagentur pro! betreut Christoph (mit einer kurzen Unterbrechung) nun bereits seit vielen Jahren. Am Beispiel des allerersten Onlineshops (Screenshot darunter) sieht man deutlich die Fortschritte und Entwicklungen, welche im eCommerce Business im Laufe der letzten Jahre gemacht wurden – auch im Bereich der Onlineshop-CMS.

Kräutermax Webshop alt

Schnittstelle Onlineshop und WaWi

Bereits vor Jahren lag es für uns auf der Hand, dass der Lagerstand aus dem Kräutermax Shop am Hohen Markt 1a in Ried mit dem Warenbestand im Onlineshop übereinstimmen musste. Denn nur so konnten wir u.a. garantieren, dass im Onlineshop keine nicht-erhältlichen Artikeln angeboten werden. Die Einrichtung der Schnittstelle zwischen dem damaligen Magento 1 Shop und dem ETRON Warenwirtschaftssystem war dabei eine ziemliche technische Herausforderung. 

Gemeinsam mit einem Softwareentwickler aus Linz entwickelten wir damals einen Windows-Connector, der die CSV-Dateien aus der WaWi via API-Schnittstelle an das Magento-System sendete. Die Bestellungen wurden manuell in die Warenwirtschaft übertragen. Anmerkung am Rande: Im Jahr 2017 würden wir einfach SyncSpider für die vollautomatische Synchronisation zwischen Webshop, WaWi und sämtlichen Preissuchmaschinen und Verkaufs-Plattformen (wie etwa Google Shopping) verwenden. 

Kräutermax mit neuer Optik

Kräutermax in persona Christoph Zauner war bei den Themen eCommerce und Onlinehandel stets am Puls der Zeit. Unter anderem ging Christoph vor knapp fünf Jahren eine Zusammenarbeit mit einer Fachhochschule ein und ließ dort von einem Projektteam aus Studenten ein ganzheitliches Konzept für einen neuen Onlineshop ausarbeiten. Hauptziele dabei waren die Einarbeitung von neuen Funktionen und die Modernisierung der Optik, ohne jedoch einen neuerlichen Austausch des Shop-CMS durchführen zu müssen. In weiterer Folge erhielt kraeutermax.com eine völlig neue Optik mit mehr sanften bzw. natürlichen Farben. Außerdem wurde die praktische Produktübersicht von A-Z in den Onlineshop integriert. 

Kröutermax Webshop Magento 1

Magento no more

Die Onlinebestellungen bei Kräutermax wurden immer mehr und es war daher auch allerhöchste Zeit, den Webshop technisch zu modernisieren. Aufgrund der Tatsache, dass der Anbieter des Warenwirtschaftssystems damals alle Dienstleistungen rund um Magento nun auch selbst anbot, kam es zu einer (kurzen) Pause in der Zusammenarbeit zwischen Christoph und der Onlineagentur pro! Diese machte aufgrund der reibungslosen Automatisierung aller Artikel und Bestellungen aus Kundensicht natürlich auch viel Sinn. Allerdings währte diese Pause nur kurz, denn im Endeffekt traf Christoph Anfang des Jahres 2017 die Entscheidung, dem Magento CMS den Rücken zuzukehren, da das Content Management System für seine persönliche Hands-On-Mentalität einfach nicht das richtige System darstellte.

Gambio CMS

Dementsprechend waren natürlich hocherfreut, dass Christoph nach reiflichen Überlegungen und fachlichen Gesprächen mit einem Universitätsprofessor bei der Wahl seines neuen (und alten) Partners wieder auf die Onlineagentur pro! zuging. Nachfolgend begannen wir im Frühjahr 2017 einen Gambio-Shop für Kräutermax einzurichten. Der Shop-CMS-Anbieter aus Deutschland konnte uns zuvor (im Gegensatz zu Magento oder WooCommerce) nie wirklich überzeugen. Wir wurden jedoch eines Besseren belehrt, da der neue Shop nach Wahl des passenden Templates, der Gestaltung einer markengemäßen Optik (u.a. Anpassung an die CI) und der Einpflege des Contents binnen weniger Wochen live gehen konnte. Und das Ergebnis kann sich mehr als nur sehen lassen. 

Kräutermax A bis Z Gambio Shop

Schnittstellen und künftige Themen

Im Zuge der Integration von verschiedenen Schnittstellen werden die Produkte von Kräutermax mittlerweile auch auf Amazon angeboten. Generell laufen alle Bestellungen über alle angeschlossenen Portale hinweg (Webshop, Google Shopping, Amazon etc.) zentral zusammen. Daher bleibt aktuell viel Zeit um über Themen wie Content Marketing und die Anbindung weiterer Portale und Marktplätze zu sinnieren. Auch eine Anbindung zu shöpping.at ist ein Thema, weil die Produkte eines österreichischen Traditionsunternehmens aus unserer Sicht unbedingt auf einem österreichischen Marktplatz angeboten werden sollten. 

Kräutermax bei Google Shopping

Kräutermax – maximale Kräuterkraft

Wir wünschen Christoph Zauner und seinem Team weiterhin viel Erfolg mit seinem Geschäft, sowohl offline als auch online. Wir sind stolz darauf, seinen Shop betreuen zu dürfen und seine Geschichte im Onlinebusiness über viele Jahre hinweg mitgeschrieben zu haben und hoffentlich auch weiterhin mitschreiben zu dürfen.  

Kräutermax Geschäft Ried Hoher Markt

Christoph Zauner, Inhaber und Geschäftsführer von Kräutermax über die langjährige Zusammenarbeit mit der Onlineagentur pro!:

Weil wir keine eigenen Mitarbeiter im Onlinebereich haben, brauchen wir für vielen digitalen Dienstleistungen daher einen kompetenten Ansprechpartner. Egal was anfällt, bei der Onlineagentur pro! werden alle Aktivitäten wie etwa die Wartung des Onlineshops, Anbindung an Schnittstellen und Portale oder Erstellung der Etiketten stets umgehend und effizient erledigt. Ich kann mich daher ganz auf mein Kerngeschäft konzentrieren und weiß, dass der Onlineshop in guten Händen ist. In meiner Rolle als Geschäftsführer eines Innviertler Traditionsunternehmens ist mir auch die Regionalität der Agentur und die vorhandene Handschlagqualität meiner Ansprechpartner besonders wichtig. Ich kann die Onlineagentur pro! daher nur empfehlen, wenn es um Projekte im eCommerce-Bereich geht.  

Produktkatalog 2018 – Update vom 23. November

Wer gerne auf seinem PC oder Notebook durch den Produktkatalog von Kräutermax für 2018 schmökern möchte, hat ab jetzt die Möglichkeit dazu. Man kann diesen nämlich hier (201711_Produktkatalog_Kraeutermax) herunterladen und erfährt dabei auch über die Historie des Unternehmens sowie die Philosophie und Anwendungsbeschreibungen für alle Produkte. 

XOVI SEO Tool Monitoring

Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist unerlässlich, damit deine Website im Internet gefunden wird. Die größten SEO Trends für das Jahr 2018 haben wir dir bereits in unserem letzten Blogartikel ausführlich vorgestellt. Heute wollen wir dir zeigen, was wir im Bereich der Search Engine Optimization für dich machen können. Und wir erklären dir, warum wir bei MONOBUNT seit Sommer 2017 dafür ein SEO-Tool namens XOVI verwenden. 

XOVI SEO & Social Software Suite

In einem stark umkämpften Bereich mit unzähligen Anbietern haben wir uns aufgrund des Preis-Leistungs-Verhältnisses für die erfahrenen Anbieter aus Köln entschieden. Auch andere bekannte Tools wie Sistrix, Ryte (ehemals als OnPage.org bekannt), Moz, Searchmetrics oder Rankingcoach verfügen über viele ausgezeichnete Funktionen. Uns hat aber das Gesamtpaket von XOVI nach einer eingehenden Analyse und einer zweiwöchigen Testphase am meisten überzeugt. 

XOVI SEO Tool Startseite

Das Tool ist derart umfassend, dass man nur durch Ausprobieren und Durchklicken nicht auf alle interessanten Funktionen kommt. Daher bietet XOVI in regelmäßigen Abständen auch kostenlose Webinare für Kunden an. Dort bringt man einzelne Funktionspakete wie etwa Search Analytics oder Keywords & Monitoring innerhalb von einstündigen GoToMeeting-Sitzungen näher. Grob zusammengefasst verwenden wir XOVI für vier Haupteinsatzgebiete, welche wir dir nachfolgend näher bringen wollen: 

OnPage Optimierung

SEO Tools wie XOVI zeigen Fehler und Probleme auf Webseiten an. So zeigen sie etwa auf, ob Fehler im HTML-Code bestehen, duplicate Content durch eine falsche Konfiguration der Response Header oder Canonical URLs entsteht oder viele 404-Fehler bestehen (besonders interessant nach einem Website-Relaunch). OnPage-Optimierung ist ein kontinuierlicher Prozess, denn bei jedem Algorithmus-Update setzt Google die Schwelle für Qualität noch höher an. Ins Besondere die Google-Updates namens Panda (seit Februar 2011) und Hummingbird (seit 2013) haben hier in der Vergangenheit für große Ernüchterung (oder Freude) bei manchen Website-Betreibern gesorgt.

OnPage Optimierung XOVI

Keyword Optimierung

Eine umfangreiche Keyword-Recherche ist meistens der Beginn einer Keyword-Optimierung. Neben vielen hilfreichen kostenlosen Tools (wie etwa dem Google Ads Keyword Planner, keywordtool.io oder Google Trends) bieten vor allem auch SEO Tools wie XOVI eine große Unterstützung bei der Findung der besten und richtigsten Keywords. So kann mit XOVI etwa eine Unterscheidung zwischen Keyword-Kandidaten und wirklich relevanten Keywords vorgenommen werden.

Das Suchvolumen eines Keywords ist ebenfalls ein wichtiger Faktor, wenn es um die Schwerpunktsetzung in der Keyword-Optimierung geht. Auch CPC (cost-per-click) Schätzungen werden angezeigt, wenn man die Keywords in einer SEA-Kampagne verwenden will. Doch eine der interessantesten Funktionen ist die Konkurrenz-Analyse. Durch Eingabe ausgewählter Keywords erkennt man auf einen Blick, mit welchen Suchbegriffen mein Mitbewerber bei Google und Co gefunden wird, die eigene Seite jedoch nicht und kann dort den Hebel für die Optimierung ansetzen. 

Keyword Monitoring

Die relevantesten Keywords können in einem SEO Tool wie XOVI auch auf täglicher Basis in verschiedenen Suchmaschinen (z.B. Google, Bing), Ländern (z.B. Österreich, Deutschland) oder sogar Großräumen (z.B. Wien, Linz) überwacht werden. Durch die täglichen Daten aus dem Keyword Monitoring kann man somit auf starke Schwankungen in den Rankings (wie etwa durch ein Algorithmus-Update von Google) extrem kurzfristig reagieren. Auch Mitbewerber kann man wiederum überwachen. In unserem Onlineagentur pro! Dashboard sehen wir die Entwicklung unserer Rankings, unserer Keywords und unseres Static OVI Werts („Sichtbarkeitsindex“). Nämlich im direkten Vergleich mit allen ausgewählten Konkurrenten im Zeitraum unserer Wahl. 

XOVI SEO Tool Monitoring

Textoptimierung WDF*IDF

Wie bereits in unserem Blogbeitrag zu den SEO Trends 2018 erwähnt, muss der Content (also Textinhalte) einer Website hochwertig und relevant für den Nutzer sein. Content soll nicht von Maschinen für Maschinen generiert sein und muss semantisch korrekt sein. Früher gab es im SEO eine Daumen-mal-Pi-Kennzahl, dass das wichtigste Keyword auf einer Website 3-5% des Gesamttexts einnehmen soll. Diese Herangehensweise ist allerdings schon lange überholt. Ganz im Gegenteil, wenn man seine Keywords unnatürlich in eine Seite stopft („keyword stuffing„), so wird man dafür von Google sogar drastische Strafen kassieren.

WDF*IDF Keyworddichte XOVI

Stattdessen ist WDF*IDF („within document frequency * inverse document frequency„) seit wenigen Jahren die vorherrschende Zauberformel. Hier wird die Relevanz eines Dokuments der eigenen Website ins Verhältnis zum Wettbewerb gesetzt. Der inverse Wert errechnet sich aus der Gesamtzahl aller indexierten Dokumente, geteilt durch die Anzahl all jener Dokumente, die den entsprechenden Suchbegriff enthalten. Klingt komplex, muss man aber auch nicht ausrechnen ;-). Denn XOVI (und auch andere Tools) bietet ein praktisches WDF*IDF Tool, welches passende Vorschläge zu Textinhalten gibt und mit dessen Unterstützung die optimalen Texte für Nutzer und Suchmaschinen entstehen können.

Zusammenfassung und Ausblick

XOVI hält, wie man selber auf der Website schreibt, nichts von „künstlichen Begrenzungen“.  Neben Keywords, OnPage Optimierungen und Monitoring kann man mit dem Tool beispielsweise auch die eigenen Social Media Profile (z.B. Facebook, Twitter) untersuchen lassen. Bei den meisten anderen SEO Tools kostet das entweder extra oder die Funktionen sind stark eingeschränkt. Dies ist wohl ein Mitgrund dafür, wieso XOVI im Juli 2017 auch Testsieger bei Netzsieger.de wurde. Auch in einem t3n-Artikel aus 2015 geht XOVI als eines der Lieblingstools der SEO-Community hervor.

Wir sind auf alle Fälle gerüstet, damit wir deine Website oder deinen Webshop durch SEO auf die vorderen Positionen in den Suchergebnissen bei Google bringen. In Absprache mit deinen Unternehmenszielen erstellen wir dir ein Konzept und sorgen bei einer SEO-Betreuung durch kontinuierliche Optimierungs-Maßnahmen für eine bessere Sichtbarkeit im www.  

Kontaktiere unsere SEO-Experten am besten noch heute!