eBay ShopBot

2016 steigerte sich der Online-Einzelhandel in Österreich auf einen neuen Rekordwert von 3.4 Milliarden Euro. 2017 und 2018 wurde dieser Wert erneut deutlich gesteigert. Derzeit beträgt der Anteil des Onlinehandels in Österreich laut Statista etwa 5%, auch hier ist die Tendenz stark steigend. Grund genug für uns, euch fünf der größten bzw. interessantesten E-Commerce Trends für 2019 näher zu bringen.

Trend zu Mobile Shopping

Vorbei die Zeiten, in denen Online Einkäufe strikt von zuhause über den PC oder das Notebook durchgeführt wurden. Knapp 84% aller 18 bis 39-jährigen in Österreich haben 2016 bereits mindestens einmal einen Einkauf mit ihrem Smartphone oder Tablet getätigt. Im Vergleich zu 55% nur drei Jahre zuvor bedeutet dies einen Anstieg von fast 30%, wie auch die nachfolgende Grafik von Statista zeigt.

Entwicklung Mobile Shopping

Insbesondere Kleidung, Blu-rays, CDs sowie Bücher und Elektronikartikel werden überdurchschnittlich oft über mobile Geräte bestellt. Und auch bereits 80% aller Webshops im deutschsprachigen Raum verfügen über eine responsiv optimierte Website oder eine mobile Website. Dies ist daher so wichtig, weil eine Website auch auf kleineren Displays dazu einladen soll, unterwegs zu suchen, zu schmökern und den Einkaufsprozess so leicht und einfach wie möglich zu gestalten.

Jene 20% der Onlineshops, welche im Jahr 2019 noch immer über keine mobil optimierte Website verfügen, werden wenig bis gar nicht mehr am Onlineumsatz mitnaschen können. Wenn du nicht zu dieser Minderheit gehören willst, erstellen wir dir gerne ein eCommerce Konzept für dein Geschäft. Außerdem beraten wir dich im Bezug auf die einzelnen Komponenten wie etwa Zahlungsmöglichkeiten, Versandoptionen und bauen natürlich auch deinen Webshop – entweder auf Basis von vordefinierten Templates oder eines individuellen Designs.

Trend zu schnellen Lieferzeiten

Online kaufen, im Geschäft abholen (Click & Collect). Käufe über Apps, Preissuchmaschinen oder Online-Marktplätze tätigen. Omnichannel ist im Online-Einzelhandel bereits seit über einem Jahrzehnt ein Trend der mittlerweile eigentlich zur Norm geworden ist. Auch die Technologie zieht laufend mit. So kannst du beispielsweise mit SyncSpider alle deine Plattformen (Onlineshop, ERP System, Preisvergleichsseiten, Online-Marktplätze usw.) kinderleicht miteinander synchronisieren und viel Zeit und Geld sparen.

Doch der Fokus vieler großer Onlinehändler liegt mittlerweile bei der Liefergeschwindigkeit. Denn über 90% aller Kunden wünschen sich eine Lieferung ihrer Bestellung innerhalb von 24 Stunden. Einige größere Onlineshops setzen daher schon seit längerer Zeit bewusst auf diese Art von Expresslieferung, darunter Amazon Prime, Zalando, Neckermann oder Conrad. Gerade in der Vorweihnachtszeit ist es besonders wichtig, dass auch die Bestellungen von (Zu-)Spätkäufern noch rechtzeitig unter dem Weihnachtsbaum liegen können.

Noch schneller als die Expresslieferung ist die so genannte Same-Day-Delivery. Diese wird in Österreich u.a. auch bei Mediamarkt angeboten. Wenn man in einem bestimmten Radius rund um die betroffene Filiale liegt, kann man sich alle im Onlineshop gekauften Artikel gegen einen Aufpreis noch am selben Tag direkt vor die Haustüre liefern lassen. Die nochmals schnellere 3-Stunden-Sofortlieferung wird derzeit nur in ausgewählten Filialen in größeren österreichischen Städten angeboten. Wer also 2019 in seinem Onlineshop weiterhin Lieferzeiten von 3-5 Tagen anbietet, wird aller Voraussicht nach (noch) mehr Volumen an jene Shops verlieren, bei denen der Lieferprozess blitzschnell abgewickelt wird.

Trend Chatbots und Künstliche Intelligenz (KI / AI)

Viele von euch haben es sicher schon mindestens einmal erlebt. Man besucht einen Webshop (oder auch eine Website) und nach wenigen Sekunden oder Klicks öffnet sich ein Chatfenster (zumeist am unteren Bildschirmrand) mit einer höflichen Frage nach Unterstützung beim Einkauf. Dahinter stecken nicht etwa besonders fleißige Mitarbeiter aus dem Kundensupport, sondern so genannte Chatbots.

Diese Chatbots gibt es in zwei verschiedenen Ausführungen: einfach (hier steht nur eine vordefinierte Anzahl von Antwortmöglichkeiten zur Verfügung) und mit künstlicher Intelligenz bestückt. Letztere  können eingetippte Antworten interpretieren und lernen auch ständig dazu (“Machine Learning”). Einen dieser intelligenten Shopbots verwendet beispielsweise eBay in den USA. Der sogenannte eBay ShopBot ist mit nur einem Klick bzw. mit der Freigabe direkt in den Facebook Messenger eingebunden. Basierend auf den eigenen Einkaufswünschen macht der ShopBot laufend (verbesserte) Vorschläge für passende Produkte, welche am Ende der Interaktion mit nur einem Klick in den Warenkorb gelegt und gekauft werden können.  

eBay ShopBot

Besonders praktisch sind Chatbots auch für Menschen, welche ungern mit anderen Menschen interagieren, aber dennoch beraten werden wollen. Denn gemäß einer Studie sind dies fast unglaubliche 48% aller Onlineshopper weltweit. Natürlich merkt sich der Chatbot auch die eigenen Einkäufe und Interessen und bietet auf dieser Basis in regelmäßigen Abständen interessante neue und spezielle Produkte an. Die Erfolgswahrscheinlichkeit dieser Angebote ist dementsprechend signifikant höher als bei normalen Newslettern oder Werbebannern. Big data lässt grüßen.

Trend Voice Shopping

Siri, Alexa, Cortana, Google Home (Anm.: Googles Sprachassistent hat wirklich keinen eigenen Namen). Viele von euch haben wohl bereits einen oder sogar mehrere der vorher genannten Sprachassistenten im Wohnzimmer stehen oder am Smartphone. Sie sind nicht nur dafür geeignet, das Licht an- und auszuschalten oder als glorifizierter Timer zu dienen. Wenn man etwa bei Amazon die entsprechende Option aktiviert hat, kann man per Sprachkommando gegenüber Alexa auch direkt Einkäufe tätigen.

Wer seine Produkte also beispielsweise bei Amazon oder Google Shopping vertreibt, muss seine Produktbeschreibungen daher in Zukunft sowohl inhaltlich als auch strukturell auf Basis der geänderten Grundbedingungen durch die Möglichkeiten der Sprachsuche optimieren. Denn im Gegensatz zur gewöhnlichen Textsuche bei Google oder in einem Onlineshop, welche zumeist aus 1-3 Wörtern besteht, werden die Suchanfragen bei Sprachassistenten häufiger in ganzen Suchphrasen mit einer Länge von 5-7 Wörtern gestellt. Dies zeigt auch die nachfolgende Grafik.  

Anzahl der Wörter bei Sprachsuche

In den USA nutzen bereits zwei von fünf Erwachsenen zumindest einmal täglich die Dienste des Sprachassistenten ihres Vertrauens. Diverse US-amerikanische Zukunftsforscher erwarten sogar, dass im Jahre 2020 bereits 50% aller Suchanfragen weltweit nicht mehr per Texteingabe auf PC oder Smartphone sondern per Sprachsuche durchgeführt werden. Daher sind Sprachassistenten de facto einer der heißesten eCommerce Trends für 2019 und die nachfolgenden Jahre. 

Trend Nischenmarketing

Egal ob Fair Trade Kleidung aus dem brasilianischen Regenwald oder Überlebensausrüstungen für alle erdenklichen Katastrophen. Egal ob organisches Badesalz aus Afrika oder pflegendes Bartöl für Männer mit Schnurrbärten. Die Kreativität im Bezug auf Nischenprodukte kennt kaum noch Grenzen. Für quasi jede Anforderung und jeden persönlichen Geschmack gibt es eigene Produkte und Dienstleistungen, welche sich vom Mainstream abheben und somit die (zumeist stark vorhandene) Individualität der Käufer bestärken.

Dank diverser Keywordtools und Seiten wie Google Trends oder Trendwatching.com kann beinahe jeder Mensch mit einem besonderen Talent oder Zugang zu einem Nischenprodukt den idealen Markt zum Vertrieb von besonderen Produkten finden. Und dank der vielen ShopCMS-Systemen wie Magento, WooCommerce, Shopify oder Lightspeed ist es mittlerweile auch kinderleicht, sich die notwendige Onlineshoppräsenz dazu aufzubauen. Du hast eine besondere oder ausgefallene Idee? Wir stehen dir gerne mit Rat und Tat zur Wahl des richtigen Onlineshopsystems zur Verfügung. Übrigens: auch die Erstellung von wunderschönem selbst erzeugtem Content und Contentblöcken in den eher behäbigen ShopCMS-Editoren ist dank DragDropr kein Problem mehr.  

Zusammenfassung E-Commerce Trends 2019

Wer nur „mobile first“ denkt, ist 2019 zwar noch auf der sicheren Seite und weiter als die meisten anderen.  Man wird jedoch trotzdem ein signifikantes Stück des eCommerce-Kuchens an noch innovativere Shops und Stores verlieren. Denn wie vorher beschrieben müssen auch die Rahmenbedingungen wie etwa Lieferzeiten passen. ChatBots wie eBays ShopBot übernehmen die Funktion eines stets dazulernenden und kostenlosen Kundenberaters. Sprachassistenten wie Amazons Alexa wissen aufgrund der eigenen Kaufhistorie teilweise schon besser als man selber, was man für den Haushalt benötigt. Und Nischenmärkte waren früher dafür da, ausgefallene Wünsche zu erfüllen und long-tail-Bedürfnisse zu befriedigen, werden jedoch im Jahr 2019 mehr Umsätze als je zuvor abwerfen. 

  • Was denkt ihr über diese fünf vorgestellten Trends?
  • Haben wir einen fundamentalen Trend vergessen?
  • Habt ihr schon einmal in einem Onlineshop über einen Sprachassistenten oder einen ChatBot bestellt?

Wir sind auf euer Feedback und eure Erfahrungen gespannt. 


Quellenverzeichnis:

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/207390/umfrage/verteilung-von-alter-und-geschlecht-bei-mobilen-einkaeufern/
https://de.statista.com/themen/2875/e-commerce-in-oesterreich/
https://red.mediamarkt.at/sofortlieferung3.html
https://www.divvit.com/blog/6-ecommerce-trends-2018
https://www.campaignlive.co.uk/article/just-say-it-future-search-voice-personal-digital-assistants/1392459
https://www.branded3.com/blog/google-voice-search-stats-growth-trends/

DSGVO Datenschutzgrundverordnung

Seit 25. Mai 2018 gelten die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und das österreichische Datenschutzgesetz (DSG) in der Fassung des Datenschutz-Anpassungsgesetz 2018.

Wenn du unser Kunde bist und dein Firmensitz innerhalb der Europäischen Union (EU) liegt oder du Kunden aus der EU betreust, musst du bis zum Stichtag eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung (kurz: AV-Vertrag bzw. AVV) mit uns abschließen. 

Du musst diesen AV-Vertrag mit uns abschließen, wenn:

  • deine Website oder dein Webshop von uns gehosted wird (Serverhosting/Webhosting)
  • wir Online Marketing Tätigkeiten für dich durchführen (z.B. Google Ads, Facebook Ads, Newsletterversand)
  • wir Wartungstätigkeiten für deine Website oder deinen Webshop durchführen (z.B. Contentpflege)

Wir haben diesen Prozess für dich so einfach und unkompliziert wie möglich gestaltet.

AVV herunterladen

Den AV-Vertrag kannst du dir hier per Klick herunterladen und anschließend die Akzeptanz der Inhalte durch das Ausfüllen des Formulars bestätigen. 

Kontakt MONOBUNT

Für Rückfragen schicke bitte eine E-Mail an [email protected].

Weiterführende Informationen

Nähere Informationen bzw. FAQ zur DSGVO oder zum AV-Vertrag findest du beispielsweise auf den Seiten der WKO oder im Informationsportal der EU zur GDPR.

 

Magento Meetup Wels

Zum zweiten Mal nach Oktober 2017 (wir haben damals über das MageMeetup in Linz berichtet) hatten wir am gestrigen Abend die Gelegenheit, DragDropr einem fachkundigem Publikum beim mittlerweile 25. Magento Meetup Austria in Wels zu präsentieren. Als Location diente dabei das Firmengebäude von E-CONOMIX.

Nach einer Einleitung durch Anna Völkl und Matthias Zeis referierte Ivan Dotsenko über Payment Module in Magento 2. Anschließend durfte unser Norbert zunächst über den Magento Marketplace berichten. Unter anderem wurden dabei folgende Themen und Fragen behandelt: Wie reicht man eine Extension in den Magento Marketplace ein? Welche Dinge muss man dabei besonders beachten? Was sind unsere Learnings aus unseren eigenen Erfahrungen mit den SaaS-Extensions DragDropr und SyncSpider

DragDropr – Visual Content Builder

Den zweiten Teil von Norberts Präsentation bildete ein Walkthrough durch DragDropr, unserem What-You-See-Is-What-You-Really-Get Editor, mit dem es einfacher denn je ist, wunderschönen Content ohne jeglichen Programmierer- oder Webdesigner-Skills zu erstellen. DragDropr ist aktuell nicht nur für Magento 1 & 2 verfügbar, sondern auch für Shopify, Lightspeed, als Chrome Extension sowie für WordPress.

Seinen Ausklang fand der Abend bei einem gemütlichen BBQ. Das nächste Meetup wird im Sommer in Wien stattfinden. Mehr Infos dazu findet ihr auf der Website. Wir bedanken uns bei den Jungs und Mädels von E-CONOMIX für Location, Getränke und Essen sowie bei den Organisatoren für ein weiteres gelungenes Meetup, welches sicherlich nicht unser letztes gewesen sein wird.

Magento 1

Man mag es kaum glauben, aber Ende März 2018 wird Magento 1 bereits 10 Jahre alt. Denn exakt am 31. März 2008 erblickte das Open-Source Shop-CMS das Licht der (Software-)Welt.

Unabhängig voneinander wurde Magento im Vorjahr von den Analysten von Gartner und Forrester unabhängig voneinander als „Leader“ im B2B eCommerce eingestuft. Wie die nachfolgende Grafik von builtwith.com zeigt, wird Magento (die Open Source & Enterprise Versionen zusammengezählt) auf den Top 10.000 eCommerce-Websites im WWW mit 12% auf dem gleichen Level genutzt wie WooCommerce (Standard & Checkout), noch vor Shopify und allen anderen Shop-CMS. Auch im deutschsprachigen Raum ist es das beliebteste Standalone-CMS für Webshops.

Magento 1 & 2 Nutzerstatistik

Der Erfolg beruht vor allem auf der großen Community und der großen Skalierbarkeit. Zu diesem Thema haben wir unter anderem auch im Vorjahr bei unserem großen Vergleich zwischen Magento und WooCommerce berichtet.

Blogartikel zu Magento 1

Weil wir Onlinepro!fis selber große Fans von Magento sind, haben wir euch über die Jahre hinweg auch viele Tipps & Tricks zur Verwaltung eures Magento 1 Shops gegeben. Hier findet ihr als Retrospektive zum anstehenden Jubiläum nochmals überblicksmäßig unsere beliebtesten Tutorials:

Was kommt nach Magento 1?

Nach dem Erscheinen von Magento 2 im November 2015 war zunächst ursprünglich der Plan, dass der Support von Magento 1 im November 2018 enden soll. Doch nach einer Ankündigung von Magento im Mai 2017 wird das System in der Version 1.9 noch zumindest bis März 2019 mit Sicherheitspatches versorgt werden. Lediglich den Schritt zu PHP 7 wird das System aller Voraussicht nach nicht mehr erleben. 

Falls dein Webshop noch auf Magento 1 läuft (und vor allem wenn du diverse Erweiterungen und externe Anbindungen integriert hast), solltest du dir dennoch im Laufe der kommenden Monate erste Gedanken über die Nachfolgeregelung des eigenen Shop-CMS nachzudenken. Kontaktiere am besten unsere Magento-Spezialisten und lass dir ein individuelles Angebot erstellen.

Google Reverse Search

Wenn du im Laufe der letzten Tage nach einem Bild bei Google gesucht hast, dann sind dir eventuell zwei grundlegende Änderungen aufgefallen.

  1. Du kannst dir ein Bild auf Google nicht mehr direkt anzeigen lassen
  2. Du kannst auf Basis eines Bildes nicht mehr nach ähnlichen Bildern suchen lassen

Google hat diese beiden Änderungen am 15. Februar selber über den offiziellen Twitter-Account @searchliaison bestätigt:

Notwendig wurde dies aufgrund der Aktionen von Getty Images. In einer Beschwerde an die EU Kommission in 2016 behauptete Getty Pictures, dass das direkte Abspeichern von Bildern den Datendiebstahl und der Piraterie von urheberrechtlich geschütztem Content fördern würde. Generell hatten auch andere Publisher und Medienhäuser schon längere Zeit ein Problem damit, dass man Bilder mit Copyright via Google einfach direkt mit einem Klick herunterspeichern konnte. 

Neben der Speichermöglichkeit von Bildern wurde auch die so genannte „Reverse Search“ deaktiviert. Hier konnte man entweder selber ein Bild bei Google hochladen oder auf Basis eines Bildes in den Google-Ergebnissen nach anderen Bildern suchen. Besonders praktisch war dies, wenn man für einen Blogartikel oder ein Posting auf Social Media einen bestimmten Schnappschuss in einer besseren Auflösung oder in einer besseren Qualität finden wollte. 

Google Reverse Search

(c) https://sea.pcmag.com/smartphones/6524/news/how-to-do-a-reverse-image-search-from-your-phone

Publisher reagierten auf die Konsequenzen von Google natürlich positiv. Denn ab sofort muss man zumindest den Umweg über einen direkten Seitenbesuch gehen, wenn man sich ein bestimmtes Bild auf seinem PC oder Smartphone abspeichern will. Normale Nutzer reagierten den Umständen entsprechend verärgert, unter diversen Twitter-Accounts von Google gab es auch vereinzelte Shitstorms. 

Ob diese Änderung bei der Bildersuche von Google in weiterer Folge wirklich positive Auswirkungen im Bezug auf Bild-Piraterie haben wird, sei zum aktuellen Zeitpunkt dahin gestellt. Wegen der Eckpunkte der außergerichtlichen Einigung mit Getty Pictures und der darauf folgenden „zukünftigen Zusammenarbeit“ war diese Maßnahme für den Onlinegiganten jedoch unumgänglich. Verlierer ist auf alle Fälle der durchschnittliche User ohne Piraterie-Gedanken. 

Update 21. Februar 2018

Nun, das hat nicht lange gedauert. Laut Search Engine Land gibt es mittlerweile mehrere Plugins für den Google Chrome Browser, welche die verloren gegangenen Funktionalitäten der Google Bildsuche wieder zurückbringen.  Wer „View Image“ und „Search By Image“ also auf seinen Rechner zurückbringen will, dem sei ein kurzer Blick in den Artikel empfohlen. 

Christoph Zauner Online Award 2017

Am 8. November 2017 fand im Zuge einer Gala in der Voestalpine Stahlwelt in Linz die Zeremonie der Online Awards 2017 statt. Dort zeichnete die WKO erfolgreiche oberösterreichische Unternehmen mit Spitzenleistungen im Versand- und Internethandel aus. 

Dabei konnte Kräutermax den 3. Platz in der Kategorie „Online Shop Etablierte (länger als 5 Jahre tätig)“ abräumen. Wir gratulieren Christoph Zauner und seinem Team recht herzlich und freuen uns über diese Auszeichnung für unseren langjährigen Agenturkunden

Christoph Zauner Online Award 2017

Foto:©Simlinger Wolfgang/cityfoto

Unser Team in der Onlineagentur pro! betreut Christoph (mit einer kurzen Unterbrechung) nun bereits seit vielen Jahren. Am Beispiel des allerersten Onlineshops (Screenshot darunter) sieht man deutlich die Fortschritte und Entwicklungen, welche im eCommerce Business im Laufe der letzten Jahre gemacht wurden – auch im Bereich der Onlineshop-CMS.

Kräutermax Webshop alt

Schnittstelle Onlineshop und WaWi

Bereits vor Jahren lag es für uns auf der Hand, dass der Lagerstand aus dem Kräutermax Shop am Hohen Markt 1a in Ried mit dem Warenbestand im Onlineshop übereinstimmen musste. Denn nur so konnten wir u.a. garantieren, dass im Onlineshop keine nicht-erhältlichen Artikeln angeboten werden. Die Einrichtung der Schnittstelle zwischen dem damaligen Magento 1 Shop und dem ETRON Warenwirtschaftssystem war dabei eine ziemliche technische Herausforderung. 

Gemeinsam mit einem Softwareentwickler aus Linz entwickelten wir damals einen Windows-Connector, der die CSV-Dateien aus der WaWi via API-Schnittstelle an das Magento-System sendete. Die Bestellungen wurden manuell in die Warenwirtschaft übertragen. Anmerkung am Rande: Im Jahr 2017 würden wir einfach SyncSpider für die vollautomatische Synchronisation zwischen Webshop, WaWi und sämtlichen Preissuchmaschinen und Verkaufs-Plattformen (wie etwa Google Shopping) verwenden. 

Kräutermax mit neuer Optik

Kräutermax in persona Christoph Zauner war bei den Themen eCommerce und Onlinehandel stets am Puls der Zeit. Unter anderem ging Christoph vor knapp fünf Jahren eine Zusammenarbeit mit einer Fachhochschule ein und ließ dort von einem Projektteam aus Studenten ein ganzheitliches Konzept für einen neuen Onlineshop ausarbeiten. Hauptziele dabei waren die Einarbeitung von neuen Funktionen und die Modernisierung der Optik, ohne jedoch einen neuerlichen Austausch des Shop-CMS durchführen zu müssen. In weiterer Folge erhielt kraeutermax.com eine völlig neue Optik mit mehr sanften bzw. natürlichen Farben. Außerdem wurde die praktische Produktübersicht von A-Z in den Onlineshop integriert. 

Kröutermax Webshop Magento 1

Magento no more

Die Onlinebestellungen bei Kräutermax wurden immer mehr und es war daher auch allerhöchste Zeit, den Webshop technisch zu modernisieren. Aufgrund der Tatsache, dass der Anbieter des Warenwirtschaftssystems damals alle Dienstleistungen rund um Magento nun auch selbst anbot, kam es zu einer (kurzen) Pause in der Zusammenarbeit zwischen Christoph und der Onlineagentur pro! Diese machte aufgrund der reibungslosen Automatisierung aller Artikel und Bestellungen aus Kundensicht natürlich auch viel Sinn. Allerdings währte diese Pause nur kurz, denn im Endeffekt traf Christoph Anfang des Jahres 2017 die Entscheidung, dem Magento CMS den Rücken zuzukehren, da das Content Management System für seine persönliche Hands-On-Mentalität einfach nicht das richtige System darstellte.

Gambio CMS

Dementsprechend waren natürlich hocherfreut, dass Christoph nach reiflichen Überlegungen und fachlichen Gesprächen mit einem Universitätsprofessor bei der Wahl seines neuen (und alten) Partners wieder auf die Onlineagentur pro! zuging. Nachfolgend begannen wir im Frühjahr 2017 einen Gambio-Shop für Kräutermax einzurichten. Der Shop-CMS-Anbieter aus Deutschland konnte uns zuvor (im Gegensatz zu Magento oder WooCommerce) nie wirklich überzeugen. Wir wurden jedoch eines Besseren belehrt, da der neue Shop nach Wahl des passenden Templates, der Gestaltung einer markengemäßen Optik (u.a. Anpassung an die CI) und der Einpflege des Contents binnen weniger Wochen live gehen konnte. Und das Ergebnis kann sich mehr als nur sehen lassen. 

Kräutermax A bis Z Gambio Shop

Schnittstellen und künftige Themen

Im Zuge der Integration von verschiedenen Schnittstellen werden die Produkte von Kräutermax mittlerweile auch auf Amazon angeboten. Generell laufen alle Bestellungen über alle angeschlossenen Portale hinweg (Webshop, Google Shopping, Amazon etc.) zentral zusammen. Daher bleibt aktuell viel Zeit um über Themen wie Content Marketing und die Anbindung weiterer Portale und Marktplätze zu sinnieren. Auch eine Anbindung zu shöpping.at ist ein Thema, weil die Produkte eines österreichischen Traditionsunternehmens aus unserer Sicht unbedingt auf einem österreichischen Marktplatz angeboten werden sollten. 

Kräutermax bei Google Shopping

Kräutermax – maximale Kräuterkraft

Wir wünschen Christoph Zauner und seinem Team weiterhin viel Erfolg mit seinem Geschäft, sowohl offline als auch online. Wir sind stolz darauf, seinen Shop betreuen zu dürfen und seine Geschichte im Onlinebusiness über viele Jahre hinweg mitgeschrieben zu haben und hoffentlich auch weiterhin mitschreiben zu dürfen.  

Kräutermax Geschäft Ried Hoher Markt

Christoph Zauner, Inhaber und Geschäftsführer von Kräutermax über die langjährige Zusammenarbeit mit der Onlineagentur pro!:

Weil wir keine eigenen Mitarbeiter im Onlinebereich haben, brauchen wir für vielen digitalen Dienstleistungen daher einen kompetenten Ansprechpartner. Egal was anfällt, bei der Onlineagentur pro! werden alle Aktivitäten wie etwa die Wartung des Onlineshops, Anbindung an Schnittstellen und Portale oder Erstellung der Etiketten stets umgehend und effizient erledigt. Ich kann mich daher ganz auf mein Kerngeschäft konzentrieren und weiß, dass der Onlineshop in guten Händen ist. In meiner Rolle als Geschäftsführer eines Innviertler Traditionsunternehmens ist mir auch die Regionalität der Agentur und die vorhandene Handschlagqualität meiner Ansprechpartner besonders wichtig. Ich kann die Onlineagentur pro! daher nur empfehlen, wenn es um Projekte im eCommerce-Bereich geht.  

Produktkatalog 2018 – Update vom 23. November

Wer gerne auf seinem PC oder Notebook durch den Produktkatalog von Kräutermax für 2018 schmökern möchte, hat ab jetzt die Möglichkeit dazu. Man kann diesen nämlich hier (201711_Produktkatalog_Kraeutermax) herunterladen und erfährt dabei auch über die Historie des Unternehmens sowie die Philosophie und Anwendungsbeschreibungen für alle Produkte. 

XOVI SEO Tool Monitoring

Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist unerlässlich, damit deine Website im Internet gefunden wird. Die größten SEO Trends für das Jahr 2018 haben wir dir bereits in unserem letzten Blogartikel ausführlich vorgestellt. Heute wollen wir dir zeigen, was wir im Bereich der Search Engine Optimization für dich machen können. Und wir erklären dir, warum wir bei MONOBUNT seit Sommer 2017 dafür ein SEO-Tool namens XOVI verwenden. 

XOVI SEO & Social Software Suite

In einem stark umkämpften Bereich mit unzähligen Anbietern haben wir uns aufgrund des Preis-Leistungs-Verhältnisses für die erfahrenen Anbieter aus Köln entschieden. Auch andere bekannte Tools wie Sistrix, Ryte (ehemals als OnPage.org bekannt), Moz, Searchmetrics oder Rankingcoach verfügen über viele ausgezeichnete Funktionen. Uns hat aber das Gesamtpaket von XOVI nach einer eingehenden Analyse und einer zweiwöchigen Testphase am meisten überzeugt. 

XOVI SEO Tool Startseite

Das Tool ist derart umfassend, dass man nur durch Ausprobieren und Durchklicken nicht auf alle interessanten Funktionen kommt. Daher bietet XOVI in regelmäßigen Abständen auch kostenlose Webinare für Kunden an. Dort bringt man einzelne Funktionspakete wie etwa Search Analytics oder Keywords & Monitoring innerhalb von einstündigen GoToMeeting-Sitzungen näher. Grob zusammengefasst verwenden wir XOVI für vier Haupteinsatzgebiete, welche wir dir nachfolgend näher bringen wollen: 

OnPage Optimierung

SEO Tools wie XOVI zeigen Fehler und Probleme auf Webseiten an. So zeigen sie etwa auf, ob Fehler im HTML-Code bestehen, duplicate Content durch eine falsche Konfiguration der Response Header oder Canonical URLs entsteht oder viele 404-Fehler bestehen (besonders interessant nach einem Website-Relaunch). OnPage-Optimierung ist ein kontinuierlicher Prozess, denn bei jedem Algorithmus-Update setzt Google die Schwelle für Qualität noch höher an. Ins Besondere die Google-Updates namens Panda (seit Februar 2011) und Hummingbird (seit 2013) haben hier in der Vergangenheit für große Ernüchterung (oder Freude) bei manchen Website-Betreibern gesorgt.

OnPage Optimierung XOVI

Keyword Optimierung

Eine umfangreiche Keyword-Recherche ist meistens der Beginn einer Keyword-Optimierung. Neben vielen hilfreichen kostenlosen Tools (wie etwa dem Google Ads Keyword Planner, keywordtool.io oder Google Trends) bieten vor allem auch SEO Tools wie XOVI eine große Unterstützung bei der Findung der besten und richtigsten Keywords. So kann mit XOVI etwa eine Unterscheidung zwischen Keyword-Kandidaten und wirklich relevanten Keywords vorgenommen werden.

Das Suchvolumen eines Keywords ist ebenfalls ein wichtiger Faktor, wenn es um die Schwerpunktsetzung in der Keyword-Optimierung geht. Auch CPC (cost-per-click) Schätzungen werden angezeigt, wenn man die Keywords in einer SEA-Kampagne verwenden will. Doch eine der interessantesten Funktionen ist die Konkurrenz-Analyse. Durch Eingabe ausgewählter Keywords erkennt man auf einen Blick, mit welchen Suchbegriffen mein Mitbewerber bei Google und Co gefunden wird, die eigene Seite jedoch nicht und kann dort den Hebel für die Optimierung ansetzen. 

Keyword Monitoring

Die relevantesten Keywords können in einem SEO Tool wie XOVI auch auf täglicher Basis in verschiedenen Suchmaschinen (z.B. Google, Bing), Ländern (z.B. Österreich, Deutschland) oder sogar Großräumen (z.B. Wien, Linz) überwacht werden. Durch die täglichen Daten aus dem Keyword Monitoring kann man somit auf starke Schwankungen in den Rankings (wie etwa durch ein Algorithmus-Update von Google) extrem kurzfristig reagieren. Auch Mitbewerber kann man wiederum überwachen. In unserem Onlineagentur pro! Dashboard sehen wir die Entwicklung unserer Rankings, unserer Keywords und unseres Static OVI Werts („Sichtbarkeitsindex“). Nämlich im direkten Vergleich mit allen ausgewählten Konkurrenten im Zeitraum unserer Wahl. 

XOVI SEO Tool Monitoring

Textoptimierung WDF*IDF

Wie bereits in unserem Blogbeitrag zu den SEO Trends 2018 erwähnt, muss der Content (also Textinhalte) einer Website hochwertig und relevant für den Nutzer sein. Content soll nicht von Maschinen für Maschinen generiert sein und muss semantisch korrekt sein. Früher gab es im SEO eine Daumen-mal-Pi-Kennzahl, dass das wichtigste Keyword auf einer Website 3-5% des Gesamttexts einnehmen soll. Diese Herangehensweise ist allerdings schon lange überholt. Ganz im Gegenteil, wenn man seine Keywords unnatürlich in eine Seite stopft („keyword stuffing„), so wird man dafür von Google sogar drastische Strafen kassieren.

WDF*IDF Keyworddichte XOVI

Stattdessen ist WDF*IDF („within document frequency * inverse document frequency„) seit wenigen Jahren die vorherrschende Zauberformel. Hier wird die Relevanz eines Dokuments der eigenen Website ins Verhältnis zum Wettbewerb gesetzt. Der inverse Wert errechnet sich aus der Gesamtzahl aller indexierten Dokumente, geteilt durch die Anzahl all jener Dokumente, die den entsprechenden Suchbegriff enthalten. Klingt komplex, muss man aber auch nicht ausrechnen ;-). Denn XOVI (und auch andere Tools) bietet ein praktisches WDF*IDF Tool, welches passende Vorschläge zu Textinhalten gibt und mit dessen Unterstützung die optimalen Texte für Nutzer und Suchmaschinen entstehen können.

Zusammenfassung und Ausblick

XOVI hält, wie man selber auf der Website schreibt, nichts von „künstlichen Begrenzungen“.  Neben Keywords, OnPage Optimierungen und Monitoring kann man mit dem Tool beispielsweise auch die eigenen Social Media Profile (z.B. Facebook, Twitter) untersuchen lassen. Bei den meisten anderen SEO Tools kostet das entweder extra oder die Funktionen sind stark eingeschränkt. Dies ist wohl ein Mitgrund dafür, wieso XOVI im Juli 2017 auch Testsieger bei Netzsieger.de wurde. Auch in einem t3n-Artikel aus 2015 geht XOVI als eines der Lieblingstools der SEO-Community hervor.

Wir sind auf alle Fälle gerüstet, damit wir deine Website oder deinen Webshop durch SEO auf die vorderen Positionen in den Suchergebnissen bei Google bringen. In Absprache mit deinen Unternehmenszielen erstellen wir dir ein Konzept und sorgen bei einer SEO-Betreuung durch kontinuierliche Optimierungs-Maßnahmen für eine bessere Sichtbarkeit im www.  

Kontaktiere unsere SEO-Experten am besten noch heute!

Mobil (also auf Smartphones oder Tablets) wird mittlerweile schon seit 2015 mehr gegoogelt als auf stationären Geräten (Desktop PC, Notebook). Und so hat Google im Sommer des Jahres 2017 einen Wettbewerb für mobile Werbung ausgerufen. Natürlich durfte MONOBUNT als einzige Google Partner Agentur im Bezirk Ried im Innkreis hierbei nicht fehlen.

Zertifizierungswettbewerb für „Mobile Werbung“

Mit motivierten Mitarbeitern im Gepäck wurde für die Prüfungswoche gelernt. Insgesamt absolvierten fünf Mitarbeiter der Innviertler Werbeagentur die Zertifizierungsprüfung für „Mobile Werbung“ und stellten dadurch ihr zuvor umfangreich erlerntes Wissen unter Beweis.

Nur die besten acht Google Partner Agenturen in und aus ganz Österreich wurden im Anschluss mit der Trophäe für den EMEA Zertifizierungswettbewerb (Europe, Middle East, Africa) ausgezeichnet. Wir sind stolz, dass wir unser Fachwissen im Bereich Mobile Werbung unter Beweis stellen konnten und dadurch den ersten Platz des Wettbewerbs unter allen Google Partner Agenturen in ganz Österreich belegt haben. 

  

 Wir arbeiten stets daran, dass unser Team immer am aktuellsten Stand ist und ich freue mich ganz besonders, dass alle meine Mitarbeiter immer für jeden „Spaß“ zu haben sind. Wenn die Mühen dann auch noch mit Trophäen belohnt werden, gibt dies natürlich noch einen zusätzlichen Motivationsschub. Ich bin wirklich sehr stolz auf unser Team!

MONOBUNT-Geschäftsführer Norbert Strappler.

Google Partner im Innviertel

MONOBUNT ist der einzige Google Partner Agentur im gesamten Bezirk Ried im Innkreis (und nur eine von nur zwei Agenturen im gesamten Innviertel) und somit der optimale Partner für lokale Unternehmen aus allen Branchen und Unternehmenszweigen um im WWW präsent zu sein. Immerhin beginnen knapp 93 % aller Onlineaktivitäten mit einer Suchanfrage bei Google und lediglich 5-6% der User klicken bei den Google Suchergebnissen (SERPs) überhaut auf die Seite 2. Ist man also nicht auf der ersten Suchergebnis-Seite bei Google vertreten, so gibt es diese Information für knapp 95% aller Menschen de facto nicht. 

Interesse an mobiler Werbung?

Dann kontaktiere uns jetzt telefonisch unter +43 7752 21112, per E-Mail an [email protected] oder über das Kontaktformular.