Norbert B2B Conference

Am 18. Juni und 19. Juni findet die B2B E-Commerce Conference powered by SyncSpider statt. Heuer aufgrund COVID-19 leider nicht in Wien, sondern online über Zoom. Dabei werden am 18.6. zwischen 13:00 und 16:30 bzw. am 19.6. zwischen 09:30 und 13:00 viele spannende Themen präsentiert, wobei unser Norbert unter dem Titel „Work it harder. Sync it better. Ship it faster. Sell it stronger.“ am 18.6. um 13:15 die Keynote-Speech halten darf und dabei unsere SaaS-Lösung SyncSpider vorstellen wird – welche der Veranstaltung, wie man am Namen erkennen kann – auch als Hauptsponsor dient.

Norbert B2B Conference

E-Commerce für B2B

Digitaler Vertrieb ist wichtig und sollte im Jahr 2020 auch kein Diskussionspunkt mehr sein. Doch gerade im B2B Umfeld steckt E-Commerce vielerorts noch in den Kinderschuhen. Auch wenn die benötigten Lösungen zumeist komplexer oder anspruchsvoller sind, so können dennoch 90-95% aller gängigen Anforderungen bereits mit bestehenden Marktlösungen abgedeckt werden. 

Zur B2B Conference anmelden

Anmelden kann man sich noch bis Mitte nächster Woche unter diesem Link.

Open Source Webshop Lösungen

Am 30. April durften unsere E-Commerce-Experten Norbert und Gerald ein Webinar im Rahmen der digitalen WKO-Webinar-Veranstaltungsreihe abhalten. Thema dabei war „#HANDELdigital: Mit der richtigen E-Commerce Strategie zum Erfolg!“

Vergleich Open Source Shopsysteme vs. Mietshop Lösungen

Nach einer kurzen Einleitung war der erste Punkt der Agenda eine Auflistung der beliebtesten Open Source Shopsysteme sowie Mietshop Lösungen. Die Vor- und Nachteile beider Lösungen wurden ausführlich beschrieben und auch Kennzahlen zu den jeweiligen CMS wurden kommuniziert.

Open Source Webshop Lösungen

Eigener Webshop? Webshop extra?

Anschließend wurden die Vorteile aber auch die Nachteile eines eigenen bzw. eigenständigen Webshops aufgelistet und Tipps zu der Frage gegeben, ob man auch parallel zueinander eine Website und einen Webshop betreiben soll. 

Übersicht über Marktplätze

Nächstes Thema im Webinar war eine Übersicht über die bekanntesten Marktplätze wie Amazon, eBay oder Shöpping. Für die Einrichtung der eigenen Produkte auf Marktplätzen wurden von Norbert Tipps für das automatische Listing mit SyncSpider und die Generierung von Produktdaten gegeben. Abgerundet wurde das Kapitel von Tipps, wie die eigenen Produkte am schnellsten oder besten auf Marktplätzen gefunden werden und wie man die eigene Kasse an den Webshop anbinden kann.

10 Quick Wins für den eigenen Webshop

Abgerundet wurde das Webinar durch 10 Quick Tipps von Gerald, wie man den eigenen Webshop mit kleinen aber feinen kniffen kundenfreundlicher und vertrauenswürdiger macht und gleichzeitig die Conversion Rate steigern kann. 

Slides und Videoaufzeichnung herunterladen

Haben wir dein Interesse geweckt? Dann haben wir gute Neuigkeiten für dich – auch wenn du das Webinar verpasst hast, so kannst du die Slides und die Videoaufzeichnung trotzdem bei uns auf der Website herunterladen. 

 

Mit einem Stern (*) gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder. Mit dem Download der Unterlagen stimme ich zu, dass meine Daten gespeichert und von der MONOBUNT GmbH zur Antwort verwendet werden dürfen. Die MONOBUNT GmbH darf mir ebenfalls Marketingmaterial und Hinweise auf weitere Veranstaltungen gemäß der Datenschutzbestimmungen zukommen lassen.

WIR SIND FÜR DICH ERREICHBAR

MONOBUNT ist trotz der Situation rund um das Coronavirus (COVID-19) uneingeschränkt erreichbar.

Alle Kundenprojekte können dank VPN und Cloud-Lösungen auch uneingeschränkt und sicher aus dem Homeoffice umgesetzt bzw. weitergeführt werden.

Lediglich unser Office im Techno-Z Ried bleibt bis auf Weiteres geschlossen, wir bitten um Verständnis.

Telefon: 07752/21112
Allgemeine Fragen: [email protected]
Kundensupport: [email protected]

 

Zuletzt aktualisiert am 14. April 2020

Homeoffice MONOBUNT

Bereits am Dienstag, den 10. März, hatte die Geschäftsführung von MONOBUNT beschlossen, den laufenden Betrieb aufgrund der damals erst drohenden Coronavirus-Krise auf Homeoffice umzustellen. Damit waren wir hierzulande mit Sicherheit eines der ersten Unternehmen überhaupt, denn zu diesem Zeitpunkt gab es lediglich eine erste Empfehlung der Bundesregierung aber noch keine Maßnahmen oder Beschlüsse. 

Erste Bilanz nach zwei Wochen Homeoffice

Für die meisten Angestellten von MONOBUNT ist der heutige Montag bereits der 9. Arbeitstag im Homeoffice.

Telearbeit (wie die gesetzliche Bezeichnung lautet) ist für viele von uns ohnehin nichts Neues. ProjektmanagerInnen und der Vertrieb sind es gewohnt, mobil zu sein, da wir für unsere Kunden regelmäßig bei Workshops, Schulungen und anderen Terminen vor Ort sind. Lediglich für unser Sekretariat sowie unsere Entwickler und DesignerInnnen stellt die Telearbeit größtenteils eine Premiere dar. Auch sie wurden vorübergehend mit Notebooks ausgestattet, um während der COVID-19-Krise von daheim aus arbeiten zu können. 

Norbert Homeoffice

 

3CX, Kollaborationstools und VPN vereinfachen den Arbeitsalltag

Zu wie vielen Prozent kann ein Mitarbeiter von MONOBUNT seine Aufgaben von daheim aus erfüllen?
Die Antwort lautet: zu 100%

Wir verwenden schon seit Jahren eine Software-Telefonanlage (3CX), wodurch es im Büro schon lange keine physischen Telefone mehr gibt. Diese Software kann auf jedem Rechner oder Notebook verwendet werden, daher spüren wir hier im Homeoffice-Betrieb auch keinen Unterschied zu vorher. Alle MitarbeiterInnen sind mit einem Headset ausgestattet, welches auch für Videocalls verwendet wird. 

Alle Arbeiten und Aufgaben werden mithilfe einer Projektmanagement-Software angelegt, strukturiert und zugeteilt. So können alle Beteiligten von überall Deadlines und wichtige Aufgaben im Auge behalten. Außerdem können Materialien (Bilder, PDF-Dokumente usw.) hochgeladen werden und durch die Kommentier-Funktion können Unklarheiten aus der Welt geschafft werden und der Workflow kann beschleunigt werden. 

Über eine sichere VPN-Verbindung (Virtual Private Network) können unsere MitarbeiterInnen auch jederzeit auf unseren Server zugreifen, was vor allem für größere Dateien notwendig ist. Dies trifft vor allem auf Designarbeiten (wie etwa Photoshop-Dateien) zu. 

Das Leben in der Cloud

Früher hat man sich Microsoft Office, Adobe-Produkte oder auch andere Software einmalig gekauft und konnte diese dann unbegrenzt nutzen – aber nur auf einem Rechner. Doch mittlerweile sind schon seit Jahren beinahe alle essentiellen Software-Produkte als Cloud-Lösungen konzipiert. Dies hat den großen Vorteil, dass man eine Lizenz auch auf mehreren Geräten verwenden kann – einfach indem man sich in seinen Account einloggt. 

Doch nicht nur bei Microsoft und Adobe spielt dies eine Rolle. Über den G Suite Account von MONOBUNT kann jeder Mitarbeiter von überall auf seine Mails, seinen Kalender und auf sein Google Drive zugreifen, wo ebenfalls essentielle Dokumente abgelegt sind und geshared werden können. Zu guter Letzt kann man auch auf die eigenen Lesezeichen und Website-Zugänge im Google Chrome Browser von überall aus zugreifen. 

Interne Kommunikation ist wichtiger denn je

An unserem wöchentliches Jour Fixe am Montagvormittag nehmen normalerweise nur alle MitarbeiterInnen teil, welche an laufenden Projekten beteiligt sind. In Zeiten von COVID-19 begrüßen wir uns allerdings ALLE im Zoom-Videocall, weil wir uns aktuell sonst auch nicht sehen. Dazu aktivieren wir auch unsere eingebauten Kameras oder Webcams, was sonst nicht sooft der Fall ist.

Außerdem verwenden wir Slack für die informelle Kommunikation. Wer in der Früh seinen Rechner hochfährt, wünscht den KollegInnen einen guten Morgen – so wie dies auch im echten Büro der Fall wäre. Auf diese Weise bekommen andere ein Gefühl dafür, ab wann jemand erreichbar ist, Mittagspause macht oder den Rechner am Abend wieder herunterfährt.

Andi Homeoffice

 

Social Distancing = Videomeetings

Weil ich Zoom bereits erwähnt habe. Durch unsere internationale Geschäftstätigkeit verwenden wir für virtuelle Meetings (beispielsweise mit Partnern aus den USA) schon seit Jahren Zoom – dabei handelt es sich um einen Mitbewerber von Skype, der sich allerdings auf Unternehmen spezialisiert hat sowie unserer Meinung nach die beste Sprachqualität bietet.

In 95% aller Fälle müssen wir daher keine physischen Meetings absagen, sondern können diese ganz einfach in Videomeetings umwandeln. Denn so gut wie jeder hat entweder ein Notebook mit Mikrofon, ein Headset oder irgendwelche Ohrhörer von Smartphones bei sich.  

Fokussiertes Arbeiten

Auch daheim muss man nicht ständig erreichbar sein. Es gibt bestimmte Arbeiten, welche man so fokussiert wie möglich erledigen sollte. Und dafür ist auch im Homeoffice nicht jede(r)  ständig für Telefonate oder Videocalls erreichbar oder antwortet binnen weniger Minuten auf eine E-Mail. Auch hier spielt Kommunikation wieder eine große Rolle: eine kurze Info auf Slack und der richtige Status in 3XC helfen den KollegInnen dabei, einschätzen zu können ob bzw. wie lange man nicht erreichbar ist. Wer ständig erreichbar ist, wird auf Dauer nicht mehr zwischen Arbeit und Freizeit unterscheiden können.

Zwischendurch eine Pause – auch zuhause

Niemand erwartet, dass man im Homeoffice durchgehend erreichbar ist oder nonstop arbeitet. Auch daheim sollte man sich regelmäßig die Füße vertreten, einen Kaffee holen und auch informell mit KollegInnen quatschen. Bei MONOBUNT verwenden wir sowohl Slack als auch unsere WhatsApp-Gruppe um uns über Dinge abseits des Firmenalltags zu unterhalten. Außerdem kann man im Homeoffice endlich jene Musik hören, welche bei KollegInnen sonst nicht so gut ankommt. Wichtig ist vor allem, dass man sich wohl fühlt und das eigene Arbeitsumfeld optimiert. 

Manuel Homeoffice

Zusammenfassung: MONOBUNT #bleibtzuhause

Eines habe ich noch vergessen: aktuell ist es durch die Schließung von stationären Geschäften für unsere Kunden besonders wichtig ist, im WWW verkaufen zu können. Es können aber immer wieder technische Probleme auftreten. Für diesen Fall haben wir ohnehin klar definierte Prozesse durch unser Supportsystem

Wir wissen zum aktuellen Zeitpunkt nicht, wie lange die COVID-19-Krise andauern wird. Es sind zumindest noch einige Wochen, können aber auch Monate werden. Das monobunte Team ist jedenfalls gut gerüstet und kann die aktuellen Workflows aufrecht erhalten bzw. weiter optimieren. Wir hoffen, dass alle gesund sind und gesund bleiben. Zusammen schaffen wir das! #stayathome #bleibtzuhause

 

Am vergangenen Freitag fand in Bergheim bei Salzburg die größte österreichische Konferenz für Suchmaschinenoptimierung statt. Knapp 900 Besucher (primär aus dem DACH-Raum) lauschten dabei den Vorträgen der knapp 35 SpeakerInnen auf drei Tracks. Beim 10. Jubiläum der SEOkomm war auch erstmals MONOBUNT vorort in der Brandboxx Salzburg vertreten. 

Keynote von Marcus Tandler

Marcus Tandler eröffnete die SEOkomm (zum 10. Mal) mit seiner Keynote. Der Co-Gründer und Co-Geschäftsführer von Ryte (ehemals OnPage.org) wagte unter dem Titel „Der Endgegner“ einen (für manche kontroversen) Ausblick auf die SEO-Zukunft. Die Zukunft der Suche bezeichnete er dabei als Search+. Diese wird durch Faktoren wie AMP-Preloading, dem Verschwinden von Scrolling, einer besseren Search-Experience für User und einer perfekten Ausrichtung für Mobile Devices gekennzeichnet. Die Keynote wurde auch live auf Facebook gestreamed und ist ebenda abrufbar. 

SEOkomm Marcus Tandler Keynote

Interne Verlinkung und CTR

Anschließend präsentierte Jens Altmann eine selbst durchgeführte Studie zum Thema interne Verlinkung als Rankingfaktor am Beispiel von serienjunkies.de. Er zeigte dabei anhand von (viel) Zahlen- und Datenmaterial, wie eine optimierte interne Verlinkung zu positiven Ranking-Veränderungen führen kann. Die Ergebnisse dieser Studie werden zu einem späteren Zeitpunkt auf onpage-seo.org präsentiert werden. 

Viele Tricks und Tipps zur Optimierung von Meta Titeln und Meta Beschreibungen lieferte Julian Dziki, Geschäftsführer von Seokratie, in seinem Vortrag „Pimp my CTR: So erhöhst du die Klickrate von Titles und Descriptions“. Wir haben uns hier viele Notizen gemacht und werden die Tipps und Techniken in nächster Zeit selber aktiv auf monobunt.at austesten. Stichworte sind diesbezüglich u.a. Emojis in SERPs, Analyse mit der Google Search Console und Beobachtung des Wettbewerbs – mehr wollen wir an dieser Stelle nicht verraten :) 

SEOkomm Dziki CTR Optimierung

UX für SEO[s] und Technical SEO Testing

Etwas technischer wurde es in den nächsten beiden Vorträgen vor der Mittagspause. Zunächst beantwortete André Goldmann von gutewebsites.de die Frage, wie die Verbesserung der UX (User Experience) zu einer Verbesserung der SEO-Rankings führen kann. Hier bekamen wir viele Inputs, Tool-Tipps, Reporting-Tipps und generelle Ansätze zur Optimierung der UX der eigenen Website. 

Bastian Grimm von der Peak Ace AG brachte beim Vortrag mit dem Titel „Technical SEO Testing: Überraschungen & Insights aus dem Peak Ace Testlabor“ Einblicke darüber, welche Auswirkung versteckte Inhalte (über CSS/JS) wie zum Beispiel „Read More“-Elemente oder Tab-Switches für die Indexierung bei Google haben.

Aussagen von Google lassen im Normalfall viel Interpretationsspielraum. Daher ist es umso wichtiger, Aussagen zu überprüfen und nicht ungeprüft weiterzugeben. Besonders hervorheben wollen wir die wissenschaftliche Herangehensweise, mit der das Team in dieser Studie gearbeitet hat.  

SEOkomm Grimm Technical SEO Testing

Data Extraction & SEO-Traffic über YouTube

Am Nachmittag präsentierten Sabine Langmann und Johannes Kunze, wie man mithilfe der Tools Screaming Frog, KNIME und Google Big Query gewünschte Website-Daten extrahieren kann und in weiterer Folge gezielt zusammentragen bzw. aufbereiten kann. Am Beispiel fahrrad.de zeigten die beiden in einer Live-Case-Study, wie man Preisveränderungen tagesaktuell in Google Data Studio visualisieren kann und damit niemals mehr Top-Angebote übersehen kann. 

Anschließend beantwortete Jan Brakebusch die Frage, wie ein eigener YouTube-Kanal und Video-Marketing bei der Steigerung von SEO-Traffic behilflich sein können. YouTube ist die zweitgrößte Suchmaschine der Welt und wird daher auch für SEOs immer relevanter. Doch man sollte aufpassen, gerade im YMYL-Bereich (your money your life) funktionieren viele der Standard-SEO-Taktiken nicht bzw. ziehen im schlimmsten Fall sogar Penaltys mit sich. Trust/Branding sowie Validität werden im YMYL-Bereich immer wichtiger, was sich schon in naher Zukunft auch auf andere Bereiche ausbreiten kann. 

SEOkomm Brakebusch Optimierung YouTube

Webanalyse mit Google Analytics & Google Search Console

In den letzten beiden Vorträgen des Nachmittags standen die beiden Google-Tools Analytics sowie Search Console im Fokus. Thomas Zeithaml von Seoratio brachte dabei einen einsteigerfreundlichen Überblick über SEO-Kennzahlen in Analytics.

So waren u.a. die Zusammenhänge zwischen Verweildauer und Absprungrate ein großer Aspekt des Vortrags. Außerdem gab er hilfreiche Tipps zu den Themen Thin Content, Data Layer, Segmente, Scroll-Tracking, Nutzerpfade sowie Tracking der Website-Suche. 

Bevor es zurück ins Innviertel ging, beantwortete „GSC-Guru“ Stephan Czysch (Anm. dessen Buch „SEO mit Google Search Console: Webseiten mit kostenlosen Tools optimieren“ ich vor zwei Jahren gelesen habe) noch die wichtigsten Fragen rund um das Thema Google Search Console. Im Jahr 2019 hat sich hier verdammt viel verändert. 

So wurde beispielsweise der Umzug von der „alten“ auf die „neue“ GSC vollzogen. Er lieferte außerdem Gründe für die Nutzung der GSC-API, bei der u.a. mehr Daten zur Verfügung stehen und eine Kombination aus Suchanfrage und Einstiegsseite möglich ist. Abgerundet wurde der Vortrag mit den Top-3-Learnings (Segmentation der Suchanalyse-Daten, GSC-API, Website-Monitoring mit der GSC). 

Zusammenfassung SEOkomm

Die SEOkomm hat sich zu einer der wichtigsten und besten Konferenzen für Suchmaschinenoptimierung im DACH-Raum entwickelt. Kompetente Speaker und eine perfekte Organisation (vom Parkplatz über den Check-In bis zur Orientierung und Kommunikation) machen die SEOkomm zu einem Muss für SEOs aus unserer Region. Wir konnten viele interessante Tipps & Tricks mitnehmen, welche wir in unsere SEO-Arbeitsprozesse einarbeiten werden. Davon profitieren nicht nur wir selber, sondern auch unsere Kunden :)  


Bildquellen: eigene Fotos bzw. SEOkomm-Logo via SEOkomm.at

Firefox Browser

Vergangene Woche hat Mozilla die Version 69 des (früher) beliebten Browsers Firefox veröffentlicht. Ab dieser Version blockiert Firefox nun standardmäßig 3rd-party-cookies und Tracker. 

Firefox Tracker Blocking

Dave Camp, der Senior Vice President von Firefox, erklärt die Änderungen in einem Blogeintrag folgendermaßen:

For new users who install and download Firefox for the first time, Enhanced Tracking Protection will automatically be set on by default as part of the ‘Standard’ setting in the browser and will block known “third-party tracking cookies” according to the Disconnect list.

Man will damit die Daten der Nutzer „privat“ halten. Eine spannende Diskussion zwischen dem SEO Joe Youngblood und Mitarbeitern von Firefox kann man im Search Engine Journal nachlesen. Hier argumentiert Youngblood, dass man mit dieser Maßnahme vor allem kleinen Werbetreibenden und Developern die Daten wegnimmt, auf welche sie für ihre Geschäftstätigkeit angewiesen sind. In dieser Diskussion wird auch das Argument angeführt, dass man bei Mozilla „Google Analytics nicht mag“. 

Auswirkungen auf das Online Marketing

Alle Nutzer, welche in Zukunft Firefox in der aktuellsten Version installieren, werden standardmäßig nicht von so genannten 3rd-party-cookies getrackt werden können. Dies betrifft beispielsweise Google Ads, Remarketing, Facebook Ads und andere Tracking Skripte.  

Der Marktanteil des Browsers von Mozilla lag im Juli 2019 gemäß ÖWA Browserstatistik bei etwa 10%, wobei die Tendenz der Nutzung des Browsers ganz klar sinkend ist. 

ÖWA Browserstatistik

Die Auswirkungen auf das Tracking der Zugriffe in Google Analytics sind jedoch beschränkt, da das Cookie von GA standardmäßig als 1st-party-cookie gesetzt wird. Wir haben dies für euch getestet: erst wenn man in den Firefox-Einstellungen von „Standard“ auf „Strict“ wechselt, wird auch das GA-Cookie blockiert und die Zugriffe gehen für die Statistik verloren. Es darf bezweifelt werden, dass ein Großteil der 10% der Nutzer, welche Firefox verwenden, diese Einstellungen manuell anpassen werden.

Daher sind Auswirkungen also primär für Online Marketing Maßnahmen wie Google Ads oder Facebook Ads einschneidend, nicht aber für die Auswertungen des Zahlenmaterials von GA. Wir werden euch hier an dieser Stelle über weitere Entwicklungen auf dem Laufenden halten. 

 

A-Commerce Day Logo

Nachdem MONOBUNT seit Kurzem A-COMMERCE Partner ist, konnten wir uns natürlich auch den mittlerweile 4. A-COMMERCE Day am 8. November 2018 in der Gösserhalle in Wien nicht entgehen lassen.

Aber was ist A-COMMERCE überhaupt?

Da sich die E-Commerce-Branche laufend weiterentwickelt und ständig neue Innovationen auf den Markt drängen, ist es wichtig, einen Partner an der Seite zu haben, der immer am Puls der Zeit bleibt.

A-COMMERCE vernetzt deshalb Dienstleister und Dienstleistungssuchende im E-Commerce in Österreich. Als innovative Agentur – mit Angeboten wie WaaS (Fixpreis Websites/Webshops), DragDropr (universeller drag&drop-Builder) oder SyncSpider (universelle E-Commerce Middleware) – die sich sehr intensiv mit E-Commerce-Lösungen auseinandersetzt, sehen wir die Partnerschaft mit A-Commerce quasi als „perfect match“.

Der A-COMMERCE DAY

Um uns für unsere Kunden weiterzubilden und gleichzeitig neue Kontakte zu knüpfen, machten sich unser CEO Norbert und unser E-Commerce Projektmanager Gerald am Donnerstag den 8. November frühmorgens und umweltbewusst per Zug auf den Weg nach Wien. Das Ziel dabei war wie bereits erwähnt neue und interessante Kontakte zu knüpfen und potentielle Ansprechpartner für Projekte kennen zu lernen, damit wir unseren Kunden auch in Zukunft stets das aktuellste und innovativste Setup für Projekte im Online-Bereich bieten können.

A-Commerce Day Gösserhalle

Der 4. A-COMMERCE Day fand unter dem Motto “COMMUNICATION CONNECTS. PEOPLE. BRANDS. TECHNOLOGY. THE WORLD.” statt. Der Fokus lag dabei auf dem Thema Digitalisierung und Zukunftstrends. Aus den 27 angebotenen Vorträgen und Workshops haben unsere bunten E-Commerce Experten die für sie spannendsten ausgewählt, um sich möglichst viele Anregungen zu holen.

Das Programm

Los ging’s um 9.30 Uhr mit der Welcome Ceremony & Industry News, in welcher der Geschäftsführer von A-COMMERCE, Stephan Grad, alle Besucher herzlich willkommen hieß und einen kleinen Überblick über die Veranstaltung gab. Der nächste Stopp (an gleicher Stelle) war dann gleich im Anschluss um 10.00 Uhr „What’s your next big thing?“, wo Philipp Riehm, ein Professor für Medienmanagement von der Macromedia Hochschule Hamburg, einen Blick in die Zukunft wagte. Unter anderem erklärte er den interessierten Zuhörern die Unterschiede zwischen Trends und Hypes und ging generell auf das Thema von Produkt- und Innovationszyklen ein.

A-Commerce Day Trends Hypes

Anschließend ging es weiter zum „The Machine-Learning Workshop“ von Gregor Wolf, dem Geschäftsführer der Evergage GmbH. Thema dabei, wie man mit Hilfe von AI (artificial intelligence) die Optimierung von Webshops und damit auch von Conversions Rates durch Personalisierung unterstützen bzw. automatisieren kann. Um 11.30 Uhr lockte ein Vortrag mit dem verheißungsvollen Titel „Ich weiß, was du letzten Sommer gekauft hast!“ von Michael Vaclav, dem CEO von .brandREACH. Dabei drehte sich alles um das Thema E-Commerce Automation und warum bzw. wie sowohl Anbieter als auch Kunden davon profitieren.

A-Commerce Day brandreach

Nach diesem aufschlussreichen und informativen Vormittag hatten sich unsere E-Commerce Spezialisten erst mal eine kurze Mittagspause mit Stärkung am (Anm. Gerald „ausgezeichneten“) Buffet verdient.

Von 13.00 bis 13.30 Uhr ging’s dann wieder zur Hauptbühne, wo Paul Blazek und Joachim Heymann von Comeenation bzw. Kleen-Tex, sich in ihrem Vortrag dem Thema „Augmented Reality Konfiguratoren als E-Commerce Booster“ widmeten. Anhand eines Fußmattenkonfigurators zeigten sie auf, wie auch Unternehmen aus Industrie per Mass Customization die Selbstindividualisierung der Kunden innovativ unterstützen können.

A-Commerce Day Floortex

Der direkt nachfolgende Vortrag „Die Weber Grill Revolution – 365° Markenerlebnis“ vom Geschäftsführer und Inhaber des Weber Original Store Wien Süd, Matthias Fuchs, war leider etwas sehr stark unternehmens- und leider nur wenig e-commerce-lastig angesiedelt. Daher ging es bereits vor Ende des Vortrags zurück auf die Workshop-Bühne.

Denn dort widmete sich seit 14.00 Uhr Jakob Reiter, Head of Applied AI and Conversational Interfaces bei TheVentury, mit „Bots vom Hype zum Impact“ (wie der Name schon besagt) den Bots und wie diese das Einkaufsverhalten von Online-Konsumenten tatsächlich beeinflussen. 

A-Commerce Day Bots

Der letzte Workshop für unser MONOBUNT-Team lockte mit dem Titel „Crossborder im E-Commerce“ von Thomas Vagner, Director Commercial DACH der Klarna Group. Um viele Eindrücke und Ideen reicher hieß es anschließend wieder Abschied nehmen und nach Hause ins wunderschöne Innviertel zurück zu kehren.

Wir freuen uns über die zukünftige Zusammenarbeit mit A-Commerce, daher wird dies auch sicherlich nicht der letzte A-Commerce-Day für uns gewesen sein. 

MONOBUNT Rathner und Strappler

Was passiert eigentlich, wenn man Offline- und Online-Werber kreuzt?
Es wird MONOBUNT – so der neue gemeinsame Name zweier anerkannter Werbeagenturen aus Ried im Innkreis, die sich zu einem kreativen Werbebündnis vereint haben.

Dieses Bündnis besteht zum einen aus der N!N pro GmbH, deren Fokus auf Webseiten, Webshops und Online Marketing liegt. Zum anderen aus der blausieben Werbeagentur, die ihre Schwerpunkte auf die Bereiche Markenbildung, Storytelling und Design setzen. Beide Unternehmen sind nun zu einer “Werbeagentur der Superlative” fusioniert.

So zumindest ließ es Manfred Lehmann, die deutschsprachige Synchronstimme von Bruce Willis, am “The Dome Clubbing” – präsentiert von Frau in der Wirtschaft und Junge Wirtschaft – am 28. September 2018 bei FILL in Gurten verlautbaren. Das Video findest du gleich darunter. 

Norbert Strappler, Geschäftsführer von N!N pro: “Bereits vor eineinhalb Jahren haben wir begonnen, enger mit blausieben zusammenzuarbeiten: Während Andis Team die Geschichte der Kunden zu Papier brachte, waren wir für die Umsetzung der dazu gehörigen Online-Auftritte zuständig”.

Andreas Rathner, Geschäftsführer von blausieben, fügt hinzu: “Wir haben bemerkt, dass wir uns richtig gut ergänzen. Gemeinsam können wir wesentlich mehr erreichen und decken außerdem das volle Spektrum der Werbewelt ab. Vom klassischen Printdesign über Markenentwicklung, bis hin zu spektakulären Webauftritten, Online Marketing, Videos und sogar Werbeartikeln sind wir perfekt aufgestellt”.

Norbert Strappler Andreas Rathner MONOBUNT

MONOBUNT präsentiert sich farbenfroh und frech – ein Image, welches den Einfallsreichtum unseres Unternehmens und seiner Mitarbeiter unterstreicht. Mit viel Power, innovativen Ideen und einer Menge Kreativität wollen wir frischen Wind in die Werbebranche bringen. Von der ersten Idee über sämtliche Druckerzeugnisse und Werbeartikel bis hin zum Auftritt im Internet: Alle Services und Leistungen werden von der neuen Online- und Werbeagentur aus Ried im Innkreis perfekt auf jeden einzelnen Kunden abgestimmt.

Dabei spielt auch die Qualität eine große Rolle, was die Auszeichnung “Leitbetrieb Österreich” unterstreicht. Zusätzlich sind wir als einziger offizieller “Google Partner” im Bezirk Ried im Innkreis die Schnittstelle zwischen unseren Kunden und dem Marktführer in Sachen Online-Werbung.

Im Unternehmen sind nach dem Zusammenschluss 13 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Ried – am bisherigen Standort im Techno-Z – sowie weitere 12 freiberufliche Entwickler europaweit tätig. Unser eingespieltes Team bleibt nicht nur erhalten, sondern soll kontinuierlich ausgebaut werden. Deshalb sind neue, kreative Talente bei MONOBUNT jederzeit willkommen.

Mehr Informationen rund um MONOBUNT findest du weiterhin auch in den Social-Media-Kanälen Facebook und Instagram.

Google Analytics SEO Trends 2018

Kaum eine Disziplin im Online Marketing ist derart von kontinuierlichen Veränderungen geprägt wie die Suchmaschinenoptimierung, auch als SEO (Search Engine Optimization) bekannt. Meistens verhält es sich folgendermaßen: kaum hat sich ein neues Schema F durchgesetzt, adaptiert Google seinen Algorithmus und man kann bei der Optimierung wieder (fast) von vorne beginnen. In unserem Blogartikel wollen wir fünf der wichtigsten bzw. interessantesten SEO Trends für das Jahr 2019 vorstellen. Zentrale Schlagworte dabei sind Sicherheit, Mobilität, User Experience und Machine Learning. 

Think Mobile First

Im Oktober 2015 wurden erstmals mehr Suchanfragen über Mobilgeräte als über stationäre Geräte durchgeführt. Im September 2017 wurden bereits 57% aller Suchanfragen bei Google über ein Smartphone oder Tablet abgeschickt. Dieser Trend nach oben wird sich auch im Laufe der nächsten Monate immer weiter fortsetzen. Eigentlich wollte Google aufgrund dessen bereits Ende 2016 den mobilen Such-Index zum primären Index machen. Allerdings hat man den Betreibern von Websites und Webshops im Endeffekt noch etwas mehr Zeit zur Anpassung an die geänderten Bedürfnisse eingeräumt. Die Umstellung ist letztendlich ab Juli 2018 erfolgt und wurde seither laufend für Webseiten aktiviert. 

Wer über eine responsive Seite verfügt, muss keine Angst vor mobile first haben. Im Gegenteil, man wird den ein oder anderen Konkurrenten, der Punkt 1 unserer SEO Trends verschlafen hat, sogar ohne eigenes Zutun abhängen können. Wenn du noch eine Website hast, die nicht responsiv oder mobil optimiert ist und die Umstellung nicht verschlafen willst: alle Websites von MONOBUNT werden natürlich responsiv erstellt und sind für die Benutzung auf Smartphones optimiert. 

Höfer responsiv optimiert SEO

Mit HTTPS auf der sicheren Seite

Wie bereits in unserem letzten Blogeintrag (sozusagen einem Vorboten der SEO Trends) zum Thema SSL-Zertifikat beschrieben, wird der Google Chrome Browser (über 40% Marktanteil in Österreich) ab Oktober 2017 bei allen Seiten, welche nicht über HTTPS erreichbar sind, „NICHT SICHER“ in die Browserzeile schreiben. Man kann davon ausgehen, dass andere Browser wie etwa Mozilla Firefox in naher Zukunft nachziehen werden. Ein SSL-Zertifikat (welches z.B. bei technischem Knowhow kostengünstig über Let’s Encrypt bezogen werden kann) wird also spätestens in 2018 kein optionales Feature mehr sein, sondern ein absolutes Muss für Onlinepräsenzen. Und zwar nicht nur für Onlineshops, sondern zumindest auch für alle Websites mit einem Kontaktformular oder einer Seitensuche. Damit du gewappnet bist, bieten wir dir für deine Website ab unserem MiddleHost-Plan (um nur 14.90€ im Monat) bis 31. Oktober 2018 ein kostenloses SSL-Zertifikat inkl. Installation an.

Sicherheit HTTPS SEO Trends 2018

User Experience und Ladegeschwindigkeit

Wer sich 2019 (noch immer) nicht mit seinen aus Google Analytics gewonnenen Daten auseinandersetzt, wird zunehmend an Boden verlieren. Die Schlagwörter Verweildauer, Absprungrate und Conversions werden nämlich wichtiger denn je. Für den Seitennutzer muss klar sein, was er sich auf einer bestimmten Website, Detailseite oder Landingpage erwarten kann (oder machen soll). Soll er sich informieren? Soll er eine Anfrage stellen? Navigation und Content-Chorographie (= wie einzelne Content-Elemente wie etwa Text, Bild, Video, Formular usw. auf einer Website angeordnet sind) müssen also wohl bedacht sein, damit der Nutzer:

  • entweder so lange wie möglich auf der Seite bleibt (Verweildauer),
  • so viele (Unter-)Seiten wie möglich anschaut (Absprungrate)
  • oder eine Conversion (Anfrage, Anmeldung, Kauf) tätigt.

Seiten, welche eine oder mehrere dieser Charakteristiken erfüllen, klassifiziert Google dann als „interessant für den Nutzer“. Bedeutet für dich: je besser diese Werte sind, desto höher wird deine Seite auf den Suchergebnisseiten (SERPs) von Google eingestuft werden.  

In Sachen Ladegeschwindigkeit sind folgende Werte interessant: 

  • TTFB (Time To First Byte): Im Idealfall unter 200 ms (Millisekunden), unbedingt unter 500 ms. Moz hat vor einigen Jahren eine Studie durchgeführt, bei der Top-Seiten durchschnittlich 350 ms, weniger gut gerankte Seiten im Schnitt 650 ms aufwiesen.
  • Full-page-render (Seite vollständig geladen): Unbedingt unter 3 Sekunden, zwingend unter 5 Sekunden. John Mueller von Google empfiehlt einen Wert zwischen 2 und 3 Sekunden und verwendet für das Testing wie auch viele SEO-Profis webpagetest.org

Google Analytics SEO Trends 2018

Content Marketing

Nur eine lebendige Website ist auch eine Website, welche für Google besonders relevant ist. Wer seinen Nutzern nicht regelmäßig Updates wie beispielsweise News, Blogeinträge, Events oder Downloads bietet, wird in den Google-Rankings nach und nach zurückfallen. Daher solltest du im Optimalfall über eine Content Marketing Strategie verfügen. Die drei Säulen im Content Marketing sind informationaler Content, transaktionaler Content und sozialer Content. Transaktionaler Content ist vor allem für die Betreiber von Webshops wichtig. Sind die Öffnungszeiten klar ersichtlich? Im Falle eines lokalen Geschäftes, ist der Anfahrtsweg erklärt? Wen kann man im Falle eines Problems oder einer Reklamation anschreiben? Sind genügend Touchpoints (z.B: E-Mailadresse, Telefonnummer, Chatformular, Social Media Channels) vorhanden?

Sozialer Content SEO Trends 2018

Sozialer Content steht natürlich in direktem Zusammenhang mit Social Media. War früher Facebook (1.3 Milliarden Nutzer) der unangefochtene Primus in diesem Bereich, so haben Instagram (800 Millionen Nutzer) und Snapchat (175 Millionen Nutzer) im Laufe der letzten zwei Jahre massiv aufgeholt und haben bei der jüngeren Zielgruppe (den 14 bis 25-jährigen) Facebook mittlerweile schon abgehängt. Im Bezug auf sozialen Content ist es dementsprechend wichtig, am Stand der Dinge zu bleiben, da ins Besondere aktuelle Ereignisse und viraler Content stark dazu beitragen können, eigene Inhalte oder Produkte witzig oder kreativ aufbereiten und vermarkten zu können.

Informationaler Content wird vor allem dazu eingesetzt, das Vertrauen der Nutzer zu gewinnen, die eigene Seite auf bestimmte SEO-Begriffe hin zu optimieren und eine bessere User Experience (siehe letzter Punkt) zu erzeugen. Dabei gilt allerdings stets: Klasse vor Masse. Google kann durch seine Algorithmus-KI namens RankBrain die Qualität und Sinnhaftigkeit bestimmter Texte genau analysieren und wird irrelevanten Content daher konsequent abstrafen. Man sollte nie vergessen, dass die eigenen Website-Inhalte nicht für Google geschrieben werden sollen, sondern immer für den Nutzer bzw. potentiellen Kunden. 

Featured Snippets und semantische Daten

Featured Snippets sind die Weiterentwicklung von Rich Snippets und einer der größten SEO Trends des Jahres 2017 bzw. 2018. Auf Deutsch als hervorgehobene Snippets bezeichnet, handelt es sich dabei um ein Format von Google, welches die Antwort oder Lösung auf eine Suchanfrage direkt auf der Suchergebnisseite anzeigt. Nämlich ohne dass der User sich durch verschiedene Seiten durchklicken muss. So findet man etwa bei der Suche nach „Anleitung Krawattenknoten“ folgendes Ergebnis – direkt über den organischen Suchergebnissen:  

Rich Snippets SEO Trends 2018

Du fragst dich jetzt, wie ein Inhalt deiner Website zum hervorgehobenen Snippet werden kann? Wie üblich entscheidet Google hier eigenhändig, bei welchen Suchanfragen ein Featured Snippet angezeigt wird und welche Domain dabei verwendet wird. Grundbedingung ist jedoch eine Einbindung von semantischen Daten in die Website. Semantische Daten sind für Suchmaschinen aufgrund ihrer Definition nach schema.org von speziellem Nutzen. Sie helfen dabei, Inhalte, Betreiber, Kontaktdaten oder Produkte einer Website für Maschinen auslesbar zu machen.

Für WordPress-Webseiten gibt es hier bereits verschiedene Plugins, welche bei der Auszeichnung von semantischen Daten behilflich sind. Auch über die Google Search Console kann man die Daten seiner eigenen Website oder seines Blogs auszeichnen. Wenn dir das alles zu komplex ist und du deine Seite ganz einfach mit den für dich passenden semantischen Daten auszeichnen lassen willst: Unsere SEO-pro!fis sind stehen dir gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Zusammenfassung der SEO Trends 2019

In unserem Blogartikel haben wir einige der wichtigsten SEO Trends für das Jahr 2019 vorgestellt. Du solltest aber niemals nur auf ein Pferd setzen, sondern deine Website so gut wie möglich an alle geänderten Verhältnisse anpassen bzw. optimieren. Deine bunten Experten von MONOBUNT helfen dir natürlich gerne dabei, deine Website oder deinen Webshop auf Basis eines Konzepts zu optimieren. Denn dein Ziel sollte sein, dass du auch im Jahr 2019 bei den eigenen Google-Suchergebnis-Rankings keine bösen Überraschungen erleben musst. Bei unseren SEO-Konzepten und bei unserer Vorgehensweise achten wir natürlich jetzt bereits auf die Trends und geänderten Bedingungen. Unser Ziel für dich bleibt weiterhin:

Mehr Leads! Mehr Conversions! Mehr Umsatz!

Angabe zu den verwendeten Bildern: Free Stock Fotos von https://www.pexels.com bzw. Screenshot aus den Google Suchergebnissen
Quellenangaben: searchengineland.com, developers.google.com, sistrix.de, letsencrypt.org, statista.com, schema.org, derstandard.at

WordPress Gutenberg Oberfläche

Eine kleine historische Lektion zu Beginn unseres neuen Blogartikels über WordPress Gutenberg: der Deutsche Johannes Gutenberg gilt als Erfinder des modernen Buchdrucks im 15. Jahrhundert. Er hat damals die herkömmliche Methode der Buchproduktion (das Abschreiben von Hand) revolutioniert, was auch als Schlüsselelement für die Kulturepoche der Renaissance gilt. 

Die Hintergründe von WordPress Gutenberg

Der Codename der neuen Version 5 von WordPress ist mit „Gutenberg“ also ziemlich hochgestochen. Das beliebte Content Management System (wir haben hier auch über die Vorteile von WordPress berichtet) hat aufgrund der Tatsache, dass immer nur geringfügige Verbesserungen vorgenommen wurden, enorm lange in der Version 4.x.x verharrt. Genau gesagt seit September 2014, also knapp vier Jahre lang. Doch in naher Zukunft wird nun endlich die Stunde für WordPress 5 schlagen. Wer sich in letzter Zeit einmal in seine WordPress-Website eingeloggt hat, wird auch den Hinweis von WordPress dahingehend schon erblickt haben (siehe nachfolgender Screenshot).

Dashboard WordPress Gutenberg

Die vollkommen überarbeitete Neuausgabe orientiert sich dabei am Prinzip der WYSIWYG-Editoren. Das bedeutet, man will durch einfache und freie Gestaltung der individuellen Beiträge ein intuitives Nutzungserlebnis für jeden Anwender ermöglichen. Das Plugin für WordPress Gutenberg steht auch bereits seit längerer Zeit in einer Alpha- bzw. Betaversion im Plugin-Verzeichnis zur Verfügung, allerdings mit tendenziell negativen Bewertungen und Kommentaren. 

Wie auch immer – mit Gutenberg wurde von der WordPress-Mutter Automattic ein Projekt in Angriff genommen, bei dem nicht nur der Content Editor, sondern abgesehen davon auch völlig neue Veröffentlichungsmöglichkeiten zur Verfügung gestellt werden sollen. Das konkrete Ziel von Version 5 ist es, allen WordPress-Nutzern zu ermöglichen, Ihre Postings wirklich genauso zu gestalten, wie sie sich diese vorstellen – und dies mit nur wenigen Klicks.

Das Vorhaben hinter WordPress Gutenberg

Für die endgültige Version von WordPress 5 sind drei unterschiedliche Stadien geplant. Die erste Stufe zielt auf die Inklusion aller notwendigen Elemente im Editor ab. Diese soll durch die Implementierung der Blöcke für ein völlig neues Nutzererlebnis sorgen. Dabei sind somit Content und dessen Gestaltung die zentralen Elemente.

Die nächsten beiden Schritte sollen dann im Laufe der kommenden Jahren in Angriff genommen werden. Diese haben das Ziel, zuerst von individualisierten Postings zu Templates für die gesamte Homepage und letztendlich zur vollkommenen frei gestaltbaren Website zu führen. Soweit zumindest der aktuelle Plan.

Die Neuerungen bei WP Gutenberg

Zentrales Element hinter dem Vorhaben von WordPress Gutenberg ist der komplett neu gestaltete Editor. In einem ersten Schritt hat man so genannte Blocks bzw. Blöcke eingeführt, die den Usern bei der Erstellung von Inhalten sehr viel Zeit und Mühe ersparen sollen. Denn diese Blöcke ermöglichen es, jegliche Art von Content wunschgemäß sowie intuitiv anzupassen. Und das auch ohne grundlegende Kenntnisse von Programmierund und/oder Webdesign.

Blöcke in WordPress Gutenberg

In der Gutenberg-Experience kann man den neuen Editor auch bereits selber ausprobieren (Screenshot via https://wordpress.org/gutenberg/)

Bisher war der standardmäßige WordPress-Editor ein Textfeld, das sich grundsätzlich perfekt zum Schreiben von einfachen Blog-Beträgen anbot. Sobald aber andere Medien (wie z.B. Bilder, Videos oder Tabellen) ins Spiel kamen, wurde dem Nutzer allerdings ein Mindestgrad an Fachwissen hinsichtlich Web-Development abverlangt. Für den einfachen Nutzer also eine durchaus komplexe Angelegenheit, bei der Shortcodes, Widgets, HTML, Embeds u.v.m. sowie die Integration dieser Elemente eine Rolle spielten. Mit den neuen Blocks vereint WP Gutenberg nun all diese Elemente und ermöglicht dadurch viele (neue) Gestaltungsmöglichkeiten für die eigene WP-Seite.

Lasset die Spiele beginnen

Will man in Zukunft also einen Blog-Eintrag gestalten, so kann man dies ganz trivial mit einem Spiel mit Bauklötzen vergleichen.

Kinderspielzeug Bauklötze

Öffnet man den Editor zum Erstellen eines neuen Beitrages (bzw. derzeit das Gutenberg Plugin), hat man natürlich zuerst einmal eine leere Seite vor sich. Nach dem Klick auf das „+“-Icon kann man auswählen, welche Art von Block man in den Beitrag hinzufügen möchte.

Auf diese Weise kann man Beitragsüberschriften (in unterschiedlichen Ebenen), einzelne Absätze, Bilder, Videos, Zitate, Aufzählungen und vieles mehr miteinander kombinieren und auch nach Belieben vertauschen, bis diese schließlich auf dem gewünschten Platz sind. Natürlich gibt es aber auch nach wie vor die Möglichkeit, Shortcodes bzw. HTML-Codierungen zu integrieren.

Auf der rechten Seite des Editors kann man zusätzliche Optionen einblenden, mit welchen sich u.a. Schriftfarbe, Hintergrundfarbe, Bildgröße etc. regeln lassen. Die Textgestaltung erinnert an gängige Textverarbeitungsprogramme, jedoch natürlich in komprimierter Form. Man kann aber direkt bei der Eingabe des Textes unterschiedliche Eigenschaften wie Schriftgröße, Textausrichtung, Fett/Kursiv/Unterstrichen usw. festlegen. Zu sämtlichen Blöcken können auch Verlinkungen erstellt werden. Ebenso sind weiterhin zahlreiche Embeds (wie z.B. von Twitter oder YouTube) alleine durch das copy&paste der URL möglich.

Wer jetzt schon mehr über den Editor von WordPress Gutenberg erfahren will, kann dies z.B. auch durch ein Erklärvideo wie etwa von den WP Ninjas machen.

Gutenberg und die WordPress Community

Wie bereits eingangs erwähnt: sieht man sich aktuell die Bewertungen der zahlreichen Gutenberg-Tester an, so lässt sich nicht wirklich eine Euphorie hinsichtlich der vielen neuen Möglichkeiten wahrnehmen. Nach dem Motto „Warum etwas reparieren, das gar nicht kaputt ist?“ („If it ain’t broken, don’t fix it“) fordern viele User, Gutenberg solle weiterhin nur als (optionales) Plugin beibehalten werden. So bliebe den Fans des ursprünglichen Editors die Freiheit, diesen weiterhin wie gewohnt zu verwenden.

Wenn man sich den Ratings nun aber genauer zuwendet, dann fallen einige Dinge auf:

  • Viele kritische User sind primär der Meinung, dass noch eine Menge Verbesserungen notwendig sind, bevor der Editor salonfähig ist.
  • Auf der Gegenseite sieht man aber auch zahlreiche begeisterte Nutzer, die WordPress mit der Entwicklung auf dem richtigen Weg sehen.

Derzeit überwiegen die negativen Meinungen allerdings noch deutlich. Ob dies eventuell daran liegt, dass der Mensch ein Gewohnheitstier ist und das Feedback hauptsächlich von langjährigen WordPress-Nutzern stammt, wird sich erst in Zukunft herausstellen. Denn durch die einfachere Bedienbarkeit des Editors besteht durchaus die Möglichkeit, dass WordPress viele neue Nutzer gewinnt. Vor allem jene, die zuvor nicht in der Lage gewesen sind, ihre Beiträge nach Belieben zu gestalten.

Einig sind sich jedoch fast alle, dass noch einiges an Arbeit investiert werden muss, bevor WordPress 5 schließlich (zumindest halbwegs) bugfrei an alle WP-Nutzer ausgerollt werden kann.