Bunte Neuigkeiten von MONOBUNT

Nachdem MONOBUNT seit Kurzem A-COMMERCE Partner ist, konnten wir uns natürlich auch den mittlerweile 4. A-COMMERCE Day am 8. November 2018 in der Gösserhalle in Wien nicht entgehen lassen.

Aber was ist A-COMMERCE überhaupt?

Da sich die E-Commerce-Branche laufend weiterentwickelt und ständig neue Innovationen auf den Markt drängen, ist es wichtig, einen Partner an der Seite zu haben, der immer am Puls der Zeit bleibt.

A-COMMERCE vernetzt deshalb Dienstleister und Dienstleistungssuchende im E-Commerce in Österreich. Als innovative Agentur – mit Angeboten wie WaaS (Fixpreis Websites/Webshops), DragDropr (universeller drag&drop-Builder) oder SyncSpider (universelle E-Commerce Middleware) – die sich sehr intensiv mit E-Commerce-Lösungen auseinandersetzt, sehen wir die Partnerschaft mit A-Commerce quasi als „perfect match“.

Der A-COMMERCE DAY

Um uns für unsere Kunden weiterzubilden und gleichzeitig neue Kontakte zu knüpfen, machten sich unser CEO Norbert und unser E-Commerce Projektmanager Gerald am Donnerstag den 8. November frühmorgens und umweltbewusst per Zug auf den Weg nach Wien. Das Ziel dabei war wie bereits erwähnt neue und interessante Kontakte zu knüpfen und potentielle Ansprechpartner für Projekte kennen zu lernen, damit wir unseren Kunden auch in Zukunft stets das aktuellste und innovativste Setup für Projekte im Online-Bereich bieten können.

Der 4. A-COMMERCE Day fand unter dem Motto “COMMUNICATION CONNECTS. PEOPLE. BRANDS. TECHNOLOGY. THE WORLD.” statt. Der Fokus lag dabei auf dem Thema Digitalisierung und Zukunftstrends. Aus den 27 angebotenen Vorträgen und Workshops haben unsere bunten E-Commerce Experten die für sie spannendsten ausgewählt, um sich möglichst viele Anregungen zu holen.

Das Programm

Los ging’s um 9.30 Uhr mit der Welcome Ceremony & Industry News, in welcher der Geschäftsführer von A-COMMERCE, Stephan Grad, alle Besucher herzlich willkommen hieß und einen kleinen Überblick über die Veranstaltung gab. Der nächste Stopp (an gleicher Stelle) war dann gleich im Anschluss um 10.00 Uhr „What’s your next big thing?“, wo Philipp Riehm, ein Professor für Medienmanagement von der Macromedia Hochschule Hamburg, einen Blick in die Zukunft wagte. Unter anderem erklärte er den interessierten Zuhörern die Unterschiede zwischen Trends und Hypes und ging generell auf das Thema von Produkt- und Innovationszyklen ein.

Anschließend ging es weiter zum „The Machine-Learning Workshop“ von Gregor Wolf, dem Geschäftsführer der Evergage GmbH. Thema dabei, wie man mit Hilfe von AI (artificial intelligence) die Optimierung von Webshops und damit auch von Conversions Rates durch Personalisierung unterstützen bzw. automatisieren kann. Um 11.30 Uhr lockte ein Vortrag mit dem verheißungsvollen Titel „Ich weiß, was du letzten Sommer gekauft hast!“ von Michael Vaclav, dem CEO von .brandREACH. Dabei drehte sich alles um das Thema E-Commerce Automation und warum bzw. wie sowohl Anbieter als auch Kunden davon profitieren.

Nach diesem aufschlussreichen und informativen Vormittag hatten sich unsere E-Commerce Spezialisten erst mal eine kurze Mittagspause mit Stärkung am (Anm. Gerald „ausgezeichneten“) Buffet verdient.

Von 13.00 bis 13.30 Uhr ging’s dann wieder zur Hauptbühne, wo Paul Blazek und Joachim Heymann von Comeenation bzw. Kleen-Tex, sich in ihrem Vortrag dem Thema „Augmented Reality Konfiguratoren als E-Commerce Booster“ widmeten. Anhand eines Fußmattenkonfigurators zeigten sie auf, wie auch Unternehmen aus Industrie per Mass Customization die Selbstindividualisierung der Kunden innovativ unterstützen können.

Der direkt nachfolgende Vortrag „Die Weber Grill Revolution – 365° Markenerlebnis“ vom Geschäftsführer und Inhaber des Weber Original Store Wien Süd, Matthias Fuchs, war leider etwas sehr stark unternehmens- und leider nur wenig e-commerce-lastig angesiedelt. Daher ging es bereits vor Ende des Vortrags zurück auf die Workshop-Bühne.

Denn dort widmete sich seit 14.00 Uhr Jakob Reiter, Head of Applied AI and Conversational Interfaces bei TheVentury, mit „Bots vom Hype zum Impact“ (wie der Name schon besagt) den Bots und wie diese das Einkaufsverhalten von Online-Konsumenten tatsächlich beeinflussen. 

Der letzte Workshop für unser MONOBUNT-Team lockte mit dem Titel „Crossborder im E-Commerce“ von Thomas Vagner, Director Commercial DACH der Klarna Group. Um viele Eindrücke und Ideen reicher hieß es anschließend wieder Abschied nehmen und nach Hause ins wunderschöne Innviertel zurück zu kehren.

Wir freuen uns über die zukünftige Zusammenarbeit mit A-Commerce, daher wird dies auch sicherlich nicht der letzte A-Commerce-Day für uns gewesen sein. 

Was passiert eigentlich, wenn man Offline- und Online-Werber kreuzt?
Es wird MONOBUNT – so der neue gemeinsame Name zweier anerkannter Werbeagenturen aus Ried im Innkreis, die sich zu einem kreativen Werbebündnis vereint haben.

Dieses Bündnis besteht zum einen aus der N!N pro GmbH, deren Fokus auf Webseiten, Webshops und Online Marketing liegt. Zum anderen aus der blausieben Werbeagentur, die ihre Schwerpunkte auf die Bereiche Markenbildung, Storytelling und Design setzen. Beide Unternehmen sind nun zu einer “Werbeagentur der Superlative” fusioniert. So zumindest ließ es Manfred Lehmann, die deutschsprachige Synchronstimme von Bruce Willis, am “The Dome Clubbing” – präsentiert von Frau in der Wirtschaft und Junge Wirtschaft – am 28. September 2018 bei FILL in Gurten verlautbaren. Das Video findest du gleich darunter. 

Norbert Strappler, Geschäftsführer von N!N pro: “Bereits vor eineinhalb Jahren haben wir begonnen, enger mit blausieben zusammenzuarbeiten: Während Andis Team die Geschichte der Kunden zu Papier brachte, waren wir für die Umsetzung der dazu gehörigen Online-Auftritte zuständig”.

Andreas Rathner, Geschäftsführer von blausieben, fügt hinzu: “Wir haben bemerkt, dass wir uns richtig gut ergänzen. Gemeinsam können wir wesentlich mehr erreichen und decken außerdem das volle Spektrum der Werbewelt ab. Vom klassischen Printdesign über Markenentwicklung, bis hin zu spektakulären Webauftritten, Online Marketing, Videos und sogar Werbeartikeln sind wir perfekt aufgestellt”.

MONOBUNT präsentiert sich farbenfroh und frech – ein Image, welches den Einfallsreichtum unseres Unternehmens und seiner Mitarbeiter unterstreicht. Mit viel Power, innovativen Ideen und einer Menge Kreativität wollen wir frischen Wind in die Werbebranche bringen. Von der ersten Idee über sämtliche Druckerzeugnisse und Werbeartikel bis hin zum Auftritt im Internet: Alle Services und Leistungen werden von der neuen Online- und Werbeagentur aus Ried im Innkreis perfekt auf jeden einzelnen Kunden abgestimmt.

Dabei spielt auch die Qualität eine große Rolle, was die Auszeichnung “Leitbetrieb Österreich” unterstreicht. Zusätzlich sind wir als einziger offizieller “Google Partner” im Bezirk Ried im Innkreis die Schnittstelle zwischen unseren Kunden und dem Marktführer in Sachen Online-Werbung.

Im Unternehmen sind nach dem Zusammenschluss 13 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Ried – am bisherigen Standort im Techno-Z – sowie weitere 12 freiberufliche Entwickler europaweit tätig. Unser eingespieltes Team bleibt nicht nur erhalten, sondern soll kontinuierlich ausgebaut werden. Deshalb sind neue, kreative Talente bei MONOBUNT jederzeit willkommen.

Mehr Informationen rund um MONOBUNT findest du weiterhin auch in den Social-Media-Kanälen Facebook und Instagram.

Eine kleine historische Lektion zu Beginn unseres neuen Blogartikels über WordPress Gutenberg: der Deutsche Johannes Gutenberg gilt als Erfinder des modernen Buchdrucks im 15. Jahrhundert. Er hat damals die herkömmliche Methode der Buchproduktion (das Abschreiben von Hand) revolutioniert, was auch als Schlüsselelement für die Kulturepoche der Renaissance gilt. 

Die Hintergründe von WordPress Gutenberg

Der Codename der neuen Version 5 von WordPress ist mit „Gutenberg“ also ziemlich hochgestochen. Das beliebte Content Management System (wir haben hier auch über die Vorteile von WordPress berichtet) hat aufgrund der Tatsache, dass immer nur geringfügige Verbesserungen vorgenommen wurden, enorm lange in der Version 4.x.x verharrt. Genau gesagt seit September 2014, also knapp vier Jahre lang. Doch in naher Zukunft wird nun endlich die Stunde für WordPress 5 schlagen. Wer sich in letzter Zeit einmal in seine WordPress-Website eingeloggt hat, wird auch den Hinweis von WordPress dahingehend schon erblickt haben (siehe nachfolgender Screenshot).

Die vollkommen überarbeitete Neuausgabe orientiert sich dabei am Prinzip der WYSIWYG-Editoren. Das bedeutet, man will durch einfache und freie Gestaltung der individuellen Beiträge ein intuitives Nutzungserlebnis für jeden Anwender ermöglichen. Das Plugin für WordPress Gutenberg steht auch bereits seit längerer Zeit in einer Alpha- bzw. Betaversion im Plugin-Verzeichnis zur Verfügung, allerdings mit tendenziell negativen Bewertungen und Kommentaren. 

Wie auch immer – mit Gutenberg wurde von der WordPress-Mutter Automattic ein Projekt in Angriff genommen, bei dem nicht nur der Content Editor, sondern abgesehen davon auch völlig neue Veröffentlichungsmöglichkeiten zur Verfügung gestellt werden sollen. Das konkrete Ziel von Version 5 ist es, allen WordPress-Nutzern zu ermöglichen, Ihre Postings wirklich genauso zu gestalten, wie sie sich diese vorstellen – und dies mit nur wenigen Klicks.

Das Vorhaben hinter WordPress Gutenberg

Für die endgültige Version von WordPress 5 sind drei unterschiedliche Stadien geplant. Die erste Stufe zielt auf die Inklusion aller notwendigen Elemente im Editor ab. Diese soll durch die Implementierung der Blöcke für ein völlig neues Nutzererlebnis sorgen. Dabei sind somit Content und dessen Gestaltung die zentralen Elemente.

Die nächsten beiden Schritte sollen dann im Laufe der kommenden Jahren in Angriff genommen werden. Diese haben das Ziel, zuerst von individualisierten Postings zu Templates für die gesamte Homepage und letztendlich zur vollkommenen frei gestaltbaren Website zu führen. Soweit zumindest der aktuelle Plan.

Die Neuerungen bei WP Gutenberg

Zentrales Element hinter dem Vorhaben von WordPress Gutenberg ist der komplett neu gestaltete Editor. In einem ersten Schritt hat man so genannte Blocks bzw. Blöcke eingeführt, die den Usern bei der Erstellung von Inhalten sehr viel Zeit und Mühe ersparen sollen. Denn diese Blöcke ermöglichen es, jegliche Art von Content wunschgemäß sowie intuitiv anzupassen. Und das auch ohne grundlegende Kenntnisse von Programmierund und/oder Webdesign.

In der Gutenberg-Experience kann man den neuen Editor auch bereits selber ausprobieren (Screenshot via https://wordpress.org/gutenberg/)

Bisher war der standardmäßige WordPress-Editor ein Textfeld, das sich grundsätzlich perfekt zum Schreiben von einfachen Blog-Beträgen anbot. Sobald aber andere Medien (wie z.B. Bilder, Videos oder Tabellen) ins Spiel kamen, wurde dem Nutzer allerdings ein Mindestgrad an Fachwissen hinsichtlich Web-Development abverlangt. Für den einfachen Nutzer also eine durchaus komplexe Angelegenheit, bei der Shortcodes, Widgets, HTML, Embeds u.v.m. sowie die Integration dieser Elemente eine Rolle spielten. Mit den neuen Blocks vereint WP Gutenberg nun all diese Elemente und ermöglicht dadurch viele (neue) Gestaltungsmöglichkeiten für die eigene WP-Seite.

Lasset die Spiele beginnen

Will man in Zukunft also einen Blog-Eintrag gestalten, so kann man dies ganz trivial mit einem Spiel mit Bauklötzen vergleichen.

Öffnet man den Editor zum Erstellen eines neuen Beitrages (bzw. derzeit das Gutenberg Plugin), hat man natürlich zuerst einmal eine leere Seite vor sich. Nach dem Klick auf das „+“-Icon kann man auswählen, welche Art von Block man in den Beitrag hinzufügen möchte.

Auf diese Weise kann man Beitragsüberschriften (in unterschiedlichen Ebenen), einzelne Absätze, Bilder, Videos, Zitate, Aufzählungen und vieles mehr miteinander kombinieren und auch nach Belieben vertauschen, bis diese schließlich auf dem gewünschten Platz sind. Natürlich gibt es aber auch nach wie vor die Möglichkeit, Shortcodes bzw. HTML-Codierungen zu integrieren.

Auf der rechten Seite des Editors kann man zusätzliche Optionen einblenden, mit welchen sich u.a. Schriftfarbe, Hintergrundfarbe, Bildgröße etc. regeln lassen. Die Textgestaltung erinnert an gängige Textverarbeitungsprogramme, jedoch natürlich in komprimierter Form. Man kann aber direkt bei der Eingabe des Textes unterschiedliche Eigenschaften wie Schriftgröße, Textausrichtung, Fett/Kursiv/Unterstrichen usw. festlegen. Zu sämtlichen Blöcken können auch Verlinkungen erstellt werden. Ebenso sind weiterhin zahlreiche Embeds (wie z.B. von Twitter oder YouTube) alleine durch das copy&paste der URL möglich.

Wer jetzt schon mehr über den Editor von WordPress Gutenberg erfahren will, kann dies z.B. auch durch ein Erklärvideo wie etwa von den WP Ninjas machen.

Gutenberg und die WordPress Community

Wie bereits eingangs erwähnt: sieht man sich aktuell die Bewertungen der zahlreichen Gutenberg-Tester an, so lässt sich nicht wirklich eine Euphorie hinsichtlich der vielen neuen Möglichkeiten wahrnehmen. Nach dem Motto „Warum etwas reparieren, das gar nicht kaputt ist?“ („If it ain’t broken, don’t fix it“) fordern viele User, Gutenberg solle weiterhin nur als (optionales) Plugin beibehalten werden. So bliebe den Fans des ursprünglichen Editors die Freiheit, diesen weiterhin wie gewohnt zu verwenden.

Wenn man sich den Ratings nun aber genauer zuwendet, dann fallen einige Dinge auf:

  • Viele kritische User sind primär der Meinung, dass noch eine Menge Verbesserungen notwendig sind, bevor der Editor salonfähig ist.
  • Auf der Gegenseite sieht man aber auch zahlreiche begeisterte Nutzer, die WordPress mit der Entwicklung auf dem richtigen Weg sehen.

Derzeit überwiegen die negativen Meinungen allerdings noch deutlich. Ob dies eventuell daran liegt, dass der Mensch ein Gewohnheitstier ist und das Feedback hauptsächlich von langjährigen WordPress-Nutzern stammt, wird sich erst in Zukunft herausstellen. Denn durch die einfachere Bedienbarkeit des Editors besteht durchaus die Möglichkeit, dass WordPress viele neue Nutzer gewinnt. Vor allem jene, die zuvor nicht in der Lage gewesen sind, ihre Beiträge nach Belieben zu gestalten.

Einig sind sich jedoch fast alle, dass noch einiges an Arbeit investiert werden muss, bevor WordPress 5 schließlich (zumindest halbwegs) bugfrei an alle WP-Nutzer ausgerollt werden kann.

Immer wieder werden wir von Interessenten gefragt, warum unsere WaaS-Preise für die Erstellung von Websites oder Webshops doch einigermaßen über den Preisen der großen Unternehmen liegen, die man bei Google findet wenn man „Website erstellen“ eintippt.

Wir antworten dann meistens mit folgender Begründung: eine Baukasten-Website kann man sich wie einen Anzug von der Stange vorstellen. Aufgrund von Skaleneffekten (Prozesse und Tools sind weitestgehend standardisiert) sind relativ günstige Preise für den Endkunden möglich. Solche Websites passen meistens gut, ab und zu gibt es allerdings Probleme bei der langfristigen Qualität und jegliche Sonderwünsche können grundsätzlich nicht (oder nur gegen Aufpreis) erfüllt werden. 

Wer eine Website haben will, hat die Qual der Wahl.

Ein Webprojekt von einer Werbeagentur bzw. Webagentur ist im Gegensatz dazu wie ein Maßanzug vom Schneider. Passt nicht nur gut, sondern perfekt – Änderungswünsche können beliebig umgesetzt werden und das Produkt weist für viele Jahre eine unschlagbare Qualität auf. Außerdem können auch noch darauf abgestimmte Beiprodukte (in unserem Fall sind dies WaWis, Middleware oder die Betreuung im Online Marketing) erstellt und geliefert werden. 

Zum noch besseren Verständnis wollen wir dich nachfolgend Schritt für Schritt durch den Entwicklungsprozess einer Website führen. Damit wollen wir dir zeigen, wo hier die Wertschöpfung stattfindet, welche ultimativ zu den Preisen für unsere Leistungen im Bereich der Websites und Webshops führt. 

Wenn du nur an einer Übersicht interessiert bist, dann kannst du hier ans Ende des Artikels springen

Beratung und Projektsetup

Vermutlich hast du selber keine Erfahrung beim Entwurf bzw. bei der Abwicklung von Websiteprojekten – warum solltest du auch. Bei einer Baukastenwebsite kannst du dir entweder dein Template auswählen oder in kurzen Stichworten angeben, für welchen Themenbereich deine Website angedacht ist. Wenn die Website von einem „Bekannten“ gemacht wird, ist meistens nicht einmal dies der Fall. Daher musst du in vielen Fällen mit dem gelieferten Endprodukt leben, ob dir dies nun zu 100% zusagt oder auch nicht. 

den monobunten hingegen führen mit dir ein Kick-Off-Gespräch/Meeting durch, bei dem du uns alle Wünsche und notwendigen Funktionalitäten mitteilst. Wir stimmen diese dann auch mit deinen Unternehmenszielen ab. Wenn wir der Meinung sind, dass wir für einen Teil der Umsetzung (z.B. Struktur, Gliederung, Navigation) eine bessere Idee (im Bezug auf die Conversion-Optimierung) haben, dann teilen wir dir diese auch unmittelbar mit. Wir wollen schließlich, dass du von unserem Knowhow pro!fitierst. Außerdem kannst du uns auch durch fast alle Punkte des Kreativprozesses begleiten. Ein Haus wird schließlich auch Schritt für Schritt gebaut und nicht alles auf einen Haufen geworfen. Daher gibt es vor dem Go-Live auch keine (bösen) Überraschungen, sondern nur jenes Produkt, welches du dir gewünscht hattest.

Screendesign bzw. Template-Auswahl

Wir achten beim Screendesign oder der Auswahl eines Templates stets auf deine Anforderungen. Auch wenn du vielleicht irgendein superschönes Template gefunden hast, welches du gerne für deine Website verwenden würdest. Wenn dieses nicht für den Zweck geeignet ist, oder die Funktionalitäten übertrieben sind, oder es Performanceprobleme aufweist – dann raten wir dir davon ab. Auf Basis unserer langjährigen Erfahrung vertrauen wir auf einige wenige Templates (ein Template ist sozusagen das Rückgrat deiner Website), bei denen wir wissen, dass sie über eine gute Performance verfügen, zukunftssicher und leicht bedienbar sind.

Wenn deine Website jedoch einzigartig werden soll, dann erstellen wir dir – wenn gewünscht – ein Screendesign.

Das Screendesign kann auch ein Konversionfaktor einer Website sein (via https://de.ryte.com/wiki/Screendesign)

Wir verwenden hier im Erstellungsprozess bestimmte Tools zur Kollaboration, mit deren Hilfe du uns gezieltes Feedback geben kannst. Nämlich ohne dass wir ständig irgendwelche Files per E-Mail oder FTP hin- und herschicken müssen. Dieses laufende Feedback optimiert den Screendesign-Prozess spürbar und verhindert auch viel Frustration auf beiden Seiten. Erst nach einer finalen Feedbackschleife übernehmen wir das Screendesign und machen uns an die Entwicklung der Website.  

Content Management

Knapp ein Drittel der populärsten 100.000 Websiten der Welt wurde mit WordPress erstellt. Dies hat viele Gründe. Einer davon ist die übersichtliche und einsteigerfreundliche Gestaltung der Benutzeroberfläche. Im Gegensatz zu anderen CMS wie Joomla, TYPO3 oder Drupal können alle Elemente von einer Seite weg aufgerufen werden. Bei einer Baukastenwebsite wird dir meistens das Endprodukt übergeben und du kannst dich entweder selber zurechtfinden oder nimmst den (meistens) kostenpflichtigen Support in Anspruch.

Statistik via https://w3techs.com/

Bei einem WaaS-Projekt schulen wir dich jedoch nicht nur in die wichtigsten Bedienelemente deiner Website bzw. deines Webshops ein. Viel mehr binden wir auch Video-Tutorials für die gängigsten Tätigkeiten in WordPress in dein Backend ein und helfen dir bei Bedienungsproblemen auf die Sprünge. Das Ziel von uns Onlinepro!fis ist stets, dass du deine Website in punkto Content Management so gut wie möglich selber bedienen kannst. Nicht nur, weil du damit am meisten Geld sparst, sondern weil es mit etwas Erfahrung auch richtig Spaß macht!

Hosting und Wartung

Hosting von der Stange

Wenn du deine neue Website beim Bekannten der Tante erstellen lässt, dann wird diese vermutlich auf einem Server bei einem populären Hostinganbieter aus dem deutschen Sprachraum liegen. Bitte nicht falsch verstehen: diese Server sind nicht grundsätzlich schlecht, aber um beispielsweise 4.90€/Monat kannst du dir kein Setup erwarten, welches Top-Ladezeiten aufweist oder dir gar zu einem SEO-Vorteil verhilft. In vielen Fällen können bestimmte Files wie etwa eine .htaccess-Datei (für 301-Weiterleitungen und damit SEO) nicht bearbeitet werden. Oder es können auch keine Nameserver von einem Content Delivery Network wie Cloudflare eingetragen werden. Wenn du viel Pech hast, ist am gleichen Server eine populäre Website mit vielen Zugriffen gehostet, dann wirkt sich das besonders negativ auf die Ladezeiten aus. Wenn etwas nicht funktioniert, bist du auf den 1st level Support angewiesen und hast keine persönliche Anlaufstelle für dein Problem.

Hosting bei den monobunten

Wusstest du, dass die Ladezeit deines Servers einer der wichtigsten Bewertungspunkte bei den Google PageSpeed Insights ist? Je länger deine Website lädt, desto mehr Nutzer springen gleich wieder ab. Weil wir das nicht wollen, können wir dir in unserem Hostingnetzwerk aufgrund von Skaleneffekten einen Top-Server zum leistbaren Preis anbieten. In unserer monatlichen Pauschale ist aber nicht nur die Hostinggebühr in unserem WP-Netz enthalten, sondern auch gleich die Einrichtung des SSL-Zertifikats (ein absolutes MUSS aufgrund von DSGVO und SEO) sowie der Ankauf und die Verwaltung einer Top-Level-Domain (länderspezifisch wie beispielsweise .at oder generisch wie .com).

Mit Tools wie GTmetrix kann man Server-Probleme oder Bottlenecks identifizieren (Screenshot: https://gtmetrix.com/features.html)

Durch das Hosting in unserem dedizierten WordPress-Netzwerk wird deine Seite auch regelmäßig auf die neueste WP-Version aktualisiert. Selbiges gilt für die Plugins. Dadurch bietet deine Website wenig Angriffsfläche für Hacker. Außerdem führen wir täglich ein Server-Backup durch, welches im Falle eines Hacks durch unsere „Hack-Free-Guarantee“ völlig kostenfrei eingespielt werden kann und dir deswegen viel Frust ersparen kann. 

Plugins 

Gerade bei WordPress ist die gezielte Auswahl eines Plugins für einen bestimmten Zweck (z.B. SEO, Caching, Payment, Newsletter) besonders wichtig. Grundsätzlich solltest du so wenig Plugins wie möglich verwenden, da diese (egal wie gut sie programmiert sind) die Leistung deiner Seite einbremsen. Aufgrund der Beliebtheit von WordPress gibt es für so gut wie alle Fälle mehr als nur ein Plugin. Weil es viele Freemium- oder Gratis-Plugins gibt, wird bei der günstigen Erstellung einer Website in vielen Fällen auf diese zurückgegriffen. Denn Grundfunktionalitäten werden geboten und es enstehen keine zusätzlichen Kosten für den Entwickler. Folglich bleibt eine größere Marge übrig. 

Welches Plugin soll man jetzt verwenden? Screenshot via https://de.wordpress.org/plugins/

Durch unsere langjährige Erfahrung bei der Erstellung von Webshops und Websites haben wir im Grunde für jeden Zweck das passende Plugin. Und zwar keine Freemiums oder Gratis-Plugins, sondern fast durchwegs Premium-Plugins von namhaften WordPress-Entwicklern. Beim Setup deiner Website achten wir darauf, dass diese Plugins auch richtig konfiguriert sind und natürlich auch laufend aktualisiert werden (siehe Hosting). Denn nichts ist ärgerlicher als ein Plugin, welches entweder Tür und Tor für Hacker öffnet, oder schlecht programmiert ist, oder die Ladezeit deiner Website einbremst und daher pures Gift für deine SEO-Maßnahmen ist. 

Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Das eingespielte Team der Pro!fis achtet beim Entwicklungsprozess deiner Website in jedem Schritt darauf, dass gängige SEO-Faktoren berücksichtigt werden. Dies beginnt bei der Auswahl eines schnellen und passenden Templates, geht über die web-optimierte Komprimierung sowie Benennung von Grafiken und Bildern vor dem Upload und geht hin bis zur Textierung deiner Inhalte aus Kundensicht (wer im Jahr 2018 noch immer von der Wichtigkeit einer Keyword-Dichte spricht: schnell davon laufen!).

Ziel einer Suchmaschinenoptimierung: Steigerung der Sichtbarkeit durch das Ranking von Keywords (https://monobunt.at via XOVI)

Kurzum: das Fundament deiner Website wird so konstruiert, dass du ab dem Zeitpunkt der Indexierung der Website bei Google (und anderen Suchmaschinen) bedenkenlos darauf aufbauen kannst. Beispielsweise durch Onlinemarketing oder organische Tätigkeiten wie beispielsweise der Erstellung von Blogbeiträgen. Egal ob Entwickler, Webdesigner, Content Manager oder Suchmaschinenoptimierer: jeder unserer Onlinepro!fis hält sich als „part of the job“ ständig auf dem neuesten Stand der Technik. Denn gerade innerhalb der „Wissenschaft“ namens „Search Engine Optimization“ kann man sich nur wenige Fehler erlauben. Und unsere fünf Google-Ads-zertifizierten Mitarbeiter wissen auch, was Google hinsichtlich Qualität von einer Website erwartet.

DSGVO-Optimierung

Relativ neu ist das Feld der DSGVO-Optimierung (Datenschutzgrundverordnung) einer Website. Seit dem 25. Mai 2018 musst du mit drastischen Strafen rechnen, wenn gewisse Elemente oder Prozesse rund um deine Website nicht DSGVO-konform sind. Wir achten bei der Erstellung einer Website darauf, dass verwendete Tools und Lieferanten die DSGVO-Anforderungen erfüllen. Außerdem, dass bestimmte Elemente wie beispielsweise ein Kontaktformular oder die Einbindung von Google Analytics DSGVO-optimiert eingebunden werden und personenbezogene Daten stets in sicheren Händen sind. Dies ist in Webshops (z.B. aufgrund von Kreditkarten- oder Adressdaten) nochmal wichtiger als auf „gewöhnlichen“ Websites.

Auch wenn die Suchhäufigkeit wieder gesunken ist: die DSGVO betrifft nach wie vor alle Websites (Quelle: https://trends.google.com/)

Abschließender Vergleich

Wir hoffen, dass du nach der Lektüre unserer Aufzählung der verschiedenen Punkte aus dem Webprojekt-Bereich nun besser darüber Bescheid weißt, wieso auch bei Websites Qualität ihren Preis hat. Wenn du noch immer unentschlossen bist, dann haben wir die wichtigsten Punkte auch nochmals alle in einer kleinen Matrix zusammengefasst: 

BestandteilWebsite von der StangeWebsite als Maßanfertigung
BeratungEventuell initiales Gespräch, ansonsten generisch, Informationen aus HilfsartikelnPunktgenau und persönlich auf die Kundenwünsche zugeschnitten
ScreendesignAuswahl von generischen TemplatesIndividuelles Screendesign für eine einzigartige Website
Content ManagementKeine Auswahl von CMS aufgrund der Bedürfnisse, Content wird meistens generisch vorgegebenAuswahl des passenden CMS (z.B. WordPress, Magento), persönliche Einschulung in das Backend des CMS
HostingStandardserver von großem Anbieter, keine Möglichkeit zur eigenständigen KonfigurationOptimales projektbasiertes Setup, SSL Zertifikat, TLD inkludiert
PluginsEinschränkungen, meistens nur wenige Erweiterungen unterstützt bzw. auswählbarGemeinsame Auswahl der besten (Premium-)Plugins auf Basis unserer langjährigen Erfahrung
SuchmaschinenoptimierungStandard, vom System vorgegeben, wenig Möglichkeiten zur IndividualisierungWährend des gesamten Websiteentwicklungsprozesses (auch darüber hinaus als Coaching)
DSGVOOut-of-the-box bzw. vom Anbieter abhängigDSGVO-Consulting, Website wird DSGVO-optimiert (Kontaktformular, Datenschutz) übergeben
PreisKostengünstig in der AnschaffungKeine bösen Überraschungen aufgrund unserer WaaS-Pakete

Eine Website ist die Visitenkarte des 21. Jahrhunderts – so abgedroschen dieser Spruch im Jahr 2018 auch klingen mag, er hat nach wie vor seine Gültigkeit. Durch u.a. Webanalytics, Online Marketing oder Soziale Medien kannst du heute so viel Potential aus deiner Onlinepräsenz herauskitzeln wie noch nie zuvor. Wenn du also eine individuelle und richtig coole Visitenkarte auf die Beine stellen willst, mit der du dich von deiner Konkurrenz abhebst, dann sollten wir ins Gespräch kommen

Ab dem 25. Mai 2018 gelten die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und das österreichische Datenschutzgesetz (DSG) in der Fassung des Datenschutz-Anpassungsgesetz 2018.

Wenn du unser Kunde bist und dein Firmensitz innerhalb der Europäischen Union (EU) liegt oder du Kunden aus der EU betreust, musst du bis zum Stichtag eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung (kurz: AV-Vertrag bzw. AVV) mit uns abschließen. 

Du musst diesen AV-Vertrag mit uns abschließen, wenn:

  • deine Website oder dein Webshop von uns gehosted wird (Serverhosting/Webhosting)
  • wir Online Marketing Tätigkeiten für dich durchführen (z.B. Google AdWords, Facebook Ads, Newsletterversand)
  • wir Wartungstätigkeiten für deine Website oder deinen Webshop durchführen (z.B. Contentpflege)

Wir haben diesen Prozess für dich so einfach und unkompliziert wie möglich gestaltet.

AVV herunterladen

Den AV-Vertrag kannst du dir hier per Klick herunterladen und anschließend die Akzeptanz der Inhalte durch das Ausfüllen des Formulars bestätigen. 

Kontakt N!N pro

Für Rückfragen schicke bitte eine E-Mail an [email protected].

Weiterführende Informationen

Nähere Informationen bzw. FAQ zur DSGVO oder zum AV-Vertrag findest du beispielsweise auf den Seiten der WKO oder im Informationsportal der EU zur GDPR.

 

Zum zweiten Mal nach Oktober 2017 (wir haben damals über das MageMeetup in Linz berichtet) hatten wir am gestrigen Abend die Gelegenheit, DragDropr einem fachkundigem Publikum beim mittlerweile 25. Magento Meetup Austria in Wels zu präsentieren. Als Location diente dabei das Firmengebäude von E-CONOMIX.

Nach einer Einleitung durch Anna Völkl und Matthias Zeis referierte Ivan Dotsenko über Payment Module in Magento 2. Anschließend durfte unser Norbert zunächst über den Magento Marketplace berichten. Unter anderem wurden dabei folgende Themen und Fragen behandelt: Wie reicht man eine Extension in den Magento Marketplace ein? Welche Dinge muss man dabei besonders beachten? Was sind unsere Learnings aus unseren eigenen Erfahrungen mit den SaaS-Extensions DragDropr und SyncSpider

DragDropr – Visual Content Builder

Den zweiten Teil von Norberts Präsentation bildete ein Walkthrough durch DragDropr, unserem What-You-See-Is-What-You-Really-Get Editor, mit dem es einfacher denn je ist, wunderschönen Content ohne jeglichen Programmierer- oder Webdesigner-Skills zu erstellen. DragDropr ist aktuell nicht nur für Magento 1 & 2 verfügbar, sondern auch für Shopify, Lightspeed, als Chrome Extension sowie für WordPress.

Seinen Ausklang fand der Abend bei einem gemütlichen BBQ. Das nächste Meetup wird im Sommer in Wien stattfinden. Mehr Infos dazu findet ihr auf der Website. Wir bedanken uns bei den Jungs und Mädels von E-CONOMIX für Location, Getränke und Essen sowie bei den Organisatoren für ein weiteres gelungenes Meetup, welches sicherlich nicht unser letztes gewesen sein wird.

Man mag es kaum glauben, aber Ende März 2018 wird Magento 1 bereits 10 Jahre alt. Denn exakt am 31. März 2008 erblickte das Open-Source Shop-CMS das Licht der (Software-)Welt.

Unabhängig voneinander wurde Magento im Vorjahr von den Analysten von Gartner und Forrester unabhängig voneinander als „Leader“ im B2B eCommerce eingestuft. Wie die nachfolgende Grafik von builtwith.com zeigt, wird Magento (die Open Source & Enterprise Versionen zusammengezählt) auf den Top 10.000 eCommerce-Websites im WWW mit 12% auf dem gleichen Level genutzt wie WooCommerce (Standard & Checkout), noch vor Shopify und allen anderen Shop-CMS. Auch im deutschsprachigen Raum ist es das beliebteste Standalone-CMS für Webshops.

Der Erfolg beruht vor allem auf der großen Community und der großen Skalierbarkeit. Zu diesem Thema haben wir unter anderem auch im Vorjahr bei unserem großen Vergleich zwischen Magento und WooCommerce berichtet.

Blogartikel zu Magento 1

Weil wir Onlinepro!fis selber große Fans von Magento sind, haben wir euch über die Jahre hinweg auch viele Tipps & Tricks zur Verwaltung eures Magento 1 Shops gegeben. Hier findet ihr als Retrospektive zum anstehenden Jubiläum nochmals überblicksmäßig unsere beliebtesten Tutorials:

Was kommt nach Magento 1?

Nach dem Erscheinen von Magento 2 im November 2015 war zunächst ursprünglich der Plan, dass der Support von Magento 1 im November 2018 enden soll. Doch nach einer Ankündigung von Magento im Mai 2017 wird das System in der Version 1.9 noch zumindest bis März 2019 mit Sicherheitspatches versorgt werden. Lediglich den Schritt zu PHP 7 wird das System aller Voraussicht nach nicht mehr erleben. 

Falls dein Webshop noch auf Magento 1 läuft (und vor allem wenn du diverse Erweiterungen und externe Anbindungen integriert hast), solltest du dir dennoch im Laufe der kommenden Monate erste Gedanken über die Nachfolgeregelung des eigenen Shop-CMS nachzudenken. Kontaktiere am besten unsere Magento-Spezialisten und lass dir ein individuelles Angebot erstellen.

Wenn du im Laufe der letzten Tage nach einem Bild bei Google gesucht hast, dann sind dir eventuell zwei grundlegende Änderungen aufgefallen.

  1. Du kannst dir ein Bild auf Google nicht mehr direkt anzeigen lassen
  2. Du kannst auf Basis eines Bildes nicht mehr nach ähnlichen Bildern suchen lassen

Google hat diese beiden Änderungen am 15. Februar selber über den offiziellen Twitter-Account @searchliaison bestätigt:

Notwendig wurde dies aufgrund der Aktionen von Getty Images. In einer Beschwerde an die EU Kommission in 2016 behauptete Getty Pictures, dass das direkte Abspeichern von Bildern den Datendiebstahl und der Piraterie von urheberrechtlich geschütztem Content fördern würde. Generell hatten auch andere Publisher und Medienhäuser schon längere Zeit ein Problem damit, dass man Bilder mit Copyright via Google einfach direkt mit einem Klick herunterspeichern konnte. 

Neben der Speichermöglichkeit von Bildern wurde auch die so genannte „Reverse Search“ deaktiviert. Hier konnte man entweder selber ein Bild bei Google hochladen oder auf Basis eines Bildes in den Google-Ergebnissen nach anderen Bildern suchen. Besonders praktisch war dies, wenn man für einen Blogartikel oder ein Posting auf Social Media einen bestimmten Schnappschuss in einer besseren Auflösung oder in einer besseren Qualität finden wollte. 

(c) http://sea.pcmag.com/smartphones/6524/news/how-to-do-a-reverse-image-search-from-your-phone

Publisher reagierten auf die Konsequenzen von Google natürlich positiv. Denn ab sofort muss man zumindest den Umweg über einen direkten Seitenbesuch gehen, wenn man sich ein bestimmtes Bild auf seinem PC oder Smartphone abspeichern will. Normale Nutzer reagierten den Umständen entsprechend verärgert, unter diversen Twitter-Accounts von Google gab es auch vereinzelte Shitstorms. 

Ob diese Änderung bei der Bildersuche von Google in weiterer Folge wirklich positive Auswirkungen im Bezug auf Bild-Piraterie haben wird, sei zum aktuellen Zeitpunkt dahin gestellt. Wegen der Eckpunkte der außergerichtlichen Einigung mit Getty Pictures und der darauf folgenden „zukünftigen Zusammenarbeit“ war diese Maßnahme für den Onlinegiganten jedoch unumgänglich. Verlierer ist auf alle Fälle der durchschnittliche User ohne Piraterie-Gedanken. 

Update 21. Februar 2018

Nun, das hat nicht lange gedauert. Laut Search Engine Land gibt es mittlerweile mehrere Plugins für den Google Chrome Browser, welche die verloren gegangenen Funktionalitäten der Google Bildsuche wieder zurückbringen.  Wer „View Image“ und „Search By Image“ also auf seinen Rechner zurückbringen will, dem sei ein kurzer Blick in den Artikel empfohlen.